Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 14.04.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.04.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.04.2009

Adidas AG

MÜNchen - Merck Finck hat adidas nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer über Anzeichen einer Trendwende bei Reebok auf "Hold" belassen. Analyst Robert Greil äußerte sich in einer Studie vom Dienstag weiterhin vorsichtig zu der Konzerntochter, die unter einer negativen Wechselkursentwicklung leiden dürfte. Greil prognostiziert einen Umsatzrückgang von 3,70 Prozent bei Reebok im Jahr 2009.

BMW

Hamburg - M.M.Warburg hat BMW nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Norbert Reithofer über Anzeichen einer Stabilisierung des Automarktes auf "Hold" und das Kursziel auf 20,00 Euro belassen. Es sei nur natürlich, dass die Absatzzahlen derzeit weniger stark fielen als noch vor einigen Monaten, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Dienstag.

Beiersdorf AG

London - Credit Suisse hat die Titel von Beiersdorf vor Bekanntgabe von Zahlen von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 38,00 Euro (aktueller Kurs: 33,13 Euro) gesenkt. Die neue Einschätzung gehe einher mit verminderten Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) 2009, schrieb Cyrus Azarmgin in einer Studie vom Dienstag. Aufgrund der schwachen Zahlen der Klebstoffsparte beim Mitbewerber Henkel seien nun auch Abwärtsrisiken für das Tesa-Klebstoffgeschäft vorhanden. Das erste Quartal dürfte schlimmer als erwartet ausfallen.

Daimler AG

Hamburg - M.M.Warburg hat Daimler nach dem Dementi eines Berichts im Nachrichtenmagazin "Focus" über eine mögliche weitere Anteilserhöhung durch Aabar auf "Hold" und das Kursziel auf 20,00 Euro belassen. Der staatliche Fonds aus Abu Dhabi wolle vorerst wohl nicht in die Führung des Autobauers involviert sein, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Dienstag.

Deutsche Bank AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 38,00 auf 39,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die entscheidende Frage für europäische Banken sei, inwieweit es gelinge, faule Kredite ausgleichen zu können, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Dienstag. Societe Generale und Credit Suisse seien seine bevorzugten Werte.

Deutsche Lufthansa

MÜNchen - Merck Finck hat Lufthansa LHA.ETR > nach Verkehrszahlen für März auf "Hold" belassen. Die vorgelegten Zahlen bestätigten die Einschätzung, dass der Luftfahrtkonzern sich auch künftig besser entwickeln dürfte als der Rest des Sektors, schrieb Analyst Robert Heberger in einer Studie vom Dienstag. Dennoch dürfte die gesamtwirtschaftliche Lage weiterhin zu massiven Belastungen führen.

EADS

Paris - Kepler hat die Einstufung für EADS auf "Reduce" und das Kursziel auf 10,00 Euro belassen. Dass Boeing seine Produktion von Langstrecken-Flugzeigen für 2010 drosseln wolle, sei eine schlechte Nachricht, schrieb Analyst Milene Kerner in einer Studie vom Dienstag. Die schlechteste Nachricht von Boeing sei aber die ungünstige Preisentwicklung, unter der auch EADS zu leiden habe. Für Airbus werde das Jahr 2009 mit Blick auf die Preise das schlimmste werden, was der Flugzeugbauer je erlebt habe.

Fresenius Medical Care

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) vor Quartalszahlen von 38,00 auf 39,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ängste über die Auswirkungen einer möglichen Reform des Gesundheitswesens in den USA seien überzogen, schrieb Analystin Cora Mccallum in einer Studie am Dienstag. Das erste Vierteljahr 2009 dürfte vergleichsweise schwach verlaufen sein. Das neue Kursziel begründete die Expertin mit den jüngsten Wechselkursbewegungen zwischen Euro und Dollar.

Fresenius SE

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Fresenius nach zuletzt schwacher Kursentwicklung von 55,00 auf 39,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Ängste über die Auswirkungen einer möglichen Reform des Gesundheitswesens in den USA seien überzogen, schrieb Analystin Cora Mccallum in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe das Ergebnis für 2008 die defensiven Qualitäten unterstrichen. Sie senkte dennoch das Kursziel, um höhere Abschreibungen sowie gesunkene Gewinnmargen vor Zinsen und Steuern für die Konzerntochter Fresenius Medical Care zu reflektieren.

Henkel AG & CO. Kgaa

Hannover - Die Nord/LB hat das Kursziel für die Aktien von Henkel nach Zahlen von 19,50 auf 19,00 Euro reduziert und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die anhaltend schwierige Weltwirtschaftslage und die damit verbundene sinkende Nachfrage nach Industriegütern hätten sich im ersten Quartal 2009 auf die operative Geschäftsentwicklung im Unternehmensbereich Klebstoff-Technologien deutlich negativ ausgewirkt, schrieb Analystin Martina Noß in einer Studie vom Dienstag. Sie habe daraufhin ihre Prognosen für die Jahre 2009 und 2010 gesenkt.

Henkel AG & CO. Kgaa

Frankfurt - Kepler hat die Aktien von Henkel nach Zahlen von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kurziel von 23,50 auf 18,00 Euro gesenkt. Der Konsumgüterkonzern habe desaströse Erstquartalsergebnisse ausgewiesen, schrieb Analyst Lutz Grueten in einer Studie vom Dienstag. Es werde voraussichtlich nicht die letzte Enttäuschung in diesem Jahr gewesen sein.

Henkel AG & CO. Kgaa

London - Jpmorgan hat das Kursziel für die Papiere von Henkel nach Zahlen von 17,00 auf 15,00 Euro reduziert und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Analystin Celine Pannuti verwies in einer Studie vom Dienstag auf den Gewinneinbruch in der Klebstoffsparte. Das neue Kursziel resultiere daraus, dass sie ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie (EPS) für 2009 gesenkt habe. Ihre Prognose liege unter der durchschnittlichen Markterwartung, schrieb die Analystin.

Koninklijke Philips

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Philips nach Zahlen auf "Buy" mit einem fairen Wert von 18,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 13,050 Euro). Der Elektronikkonzern habe im ersten Quartal in allen drei Sparten schwächer als befürchtet abgeschnitten, schrieb Analyst Jürgen Wagner in einer Studie vom Dienstag. Dennoch dürften sich die Gewinne aufgrund der Sparmaßnahmen allmählich verbessern.

Koninklijke Philips

Paris - Die Societe Generale hat Philips nach Quartalszahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Der Elektronikkonzern habe die Markterwartungen nicht erfüllen können, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Dienstag. Die schwachen Zahlen zeigten, dass der Konzern noch stark unter einem hohen Fixkostenanteil leide.

Metro AG

MÜNchen - Merck Finck hat die Aktien von Metro auf "Hold" belassen. Trotz weiterer Ladeneröffnungen von Cash & Carry in China dürfte der Umsatz 2009 um 0,5 Prozent sinken, schrieb Analyst Robert Greil in einer Studie vom Dienstag.

Nordex AG

London - Goldman Sachs hat die Einstufung für Nordex auf "Neutral" und das Kursziel auf 10,00 Euro belassen. Die bekanntgegebenen Auftragseingänge für das erste Quartal 2009 deuteten auf eine verbesserte Nachfrage hin, schrieb Analyst Mariano Alarco in einer Studie vom Dienstag.

Premiere AG

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat Premiere von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und den Titel von der "Flop Liste" gestrichen. Gleichzeitig wurde das Kursziel aber von 2,00 auf 1,50 Euro gesenkt. Die Hochstufung resultiere aus erreichten Kursziel, schrieb Analyst Frank Neumann in einer Studie vom Dienstag. Kurzfristig seien aber kaum positive Kurstreiber erkennbar.

Prosiebensat1 Media

London - Credit Suisse hat das Kursziel für die Papiere von Pro Sieben Sat Eins von 2,70 auf 2,00 reduziert und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus verminderten Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) für 2009 und 2010, schrieb Analyst Nick Bertolotti in einer Studie vom Dienstag. Der TV-Werbemarkt entwickele sich weiter schwach. Der geplante Aktienrückkauf sei noch nicht in seine Bewertung eingeflossen.

Rhoen AG-Klinikum

Frankfurt - Cheuvreux hat die Aktien von Rhön-Klinikum auf "Selected List" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Klinikbetreiber dürfte von einer möglichen Geldnot der Städte und den damit verbundenen möglichen Privatisierungen von Krankenhäusern profitieren, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Die Experten verwiesen in dem Zusammenhang auf einen Zeitungsartikel im "Wall Street Journal" über Infrastruktur-Geschäfte in den Neunzigern, die nun mit den Finanzproblemen des Versicherungskonzerns AIG nach hinten losgegangen seien.

SAP AG

London - Merrill Lynch hat SAP auf die "Most Preferred List" gesetzt und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 29,10 Euro). Die schwache Entwicklung im Lizenzgeschäft, die sich im ersten Quartal zeigen sollte, werde vom Markt bereits erwartet, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Dienstag. Nicht eingepreist seien hingegen positive Faktoren wie Kostenkontrolle und die Preisentwicklung für Wartungsarbeiten. Gerade diese seien aber wichtig für die Gewinnentwicklung während der Rezession.

SGL Carbon AG

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für die SGL Group von 26,00 auf 24,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Hersteller von Kohlenstoffprodukten dürfte von den staatlichen Konjunkturprogrammen profitieren, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Dienstag. Das gesenkte Kursziel reflektiere die verzögerte Markterholung im Stahlsektor.

Siemens AG

Paris - Cheuvreux hat Siemens nach Quartalszahlen von Philips auf "Underperform" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der deutliche Margenrückgang in den Bereichen Healthcare und Lightening bei dem Wettbewerber zeichne kein gutes Bild für Siemens, schrieben die Analysten in einer Studie vom Dientag. Die negative Einstellung zu dem deutschen Industriekonzern bleibe.

Volkswagen AG

Paris - Die Societe Generale hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen von 50,00 auf 75,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Abwrackprämie wirke sich positiv auf das Geschäft des Autobauers aus, schrieb Analyst Eric-Alain Michelis in einer Studie vom Dienstag. Michelis passte seine Prognosen für 2009 sowohl für den Absatz als auch den Umsatz und Gewinn nach oben an. Das erste Quartal, über das VW Ende April berichten wird, dürfte den Tiefpunkt markieren. Für das gesamte Geschäftsjahr sollten die Wolfsburger in der Lage sein, einen Überschuss zu erwirtschaften - Michelis selbst rechnet mit 1,9 Mrd. Euro.

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