Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 14.08.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.08.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.08.2009

Bilfinger Berger

Franfkurt - Equinet hat das Kursziel für Bilfinger Berger nach Quartalszahlen von 55,00 auf 62,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Baukonzern habe seine hohen Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Die Unternehmensprognosen dürften auch künftig erfüllt werden. Seine Schätzungen für das Service-Geschäft könnten sich im Falle einer Wirtschaftsbelebung als zu niedrig erweisen, so der Experte weiter.

Hhla

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie der Hhla von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 30,00 auf 34,00 Euro angehoben. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien zwar schwächer als erwartet ausgefallen, doch dürfte die Gewinnentwicklung nun den Tiefpunkt erreicht haben, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer am Freitag vorgelegten Studie. Negative Nachrichten mit Blick auf die vorgelegten Ergebnisse dürften die Aktie nun nicht mehr länger belasten.

Hhla

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Hhla auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Trotz der enttäuschenden Quartalszahlen erwarte er weiterhin, dass das Logistik-Unternehmen die Ziele für das Geschäftsjahr 2009 noch übertreffen werde, schrieb Analyst Roger Elliott in einer Studie vom Freitag. Die Aktie sei weiter attraktiv bewertet.

Hochtief

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Das Ergebnis des ersten Halbjahrs sei im Großen und Ganzen gut ausgefallen, schrieb Analyst Luis Prieto in einer Studie vom Freitag. Der Auftragseingang bleibe auf Rekordniveau.

Hochtief

Frankfurt - Equinet hat Hochtief nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von vorerst 59,00 Euro belassen. Vor allem die starke Entwicklung bei der australischen Konzerntochter Leighton im Geschäftsjahr 2009/10 habe zu sehr guten Ergebnissen beigetragen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Freitag. Faust wird seine Prognosen insbesondere für den asiatisch-pazifischen Raum überprüfen und eventuell anheben. Weiteres Potenzial für eine höhere Bewertung gebe es in Verbindung mit einem möglichen Börsengang der Sparte Concessions.

IVG Immobilien

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für IVG Immobilien nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Die Zahlen des zweiten Quartals hätten weitgehend seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Freitag.

Porsche

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Porsche vor dem Einstieg Volkswagens von "Sell" auf "Reduce" hochgestuft und den fairen Wert von 20,00 auf 40,00 Euro angehoben. Die Bedingungen der Transaktion seien für Porsche sehr gut, schrieb Analyst Christian Breitsprecher in einer Studie vom Freitag. Der vereinbarte Preis je Aktie liege 19 Euro über den Erwartungen. Mit Blick auf die gehaltenen Volkswagen-Optionen erscheine der Titel aber nach wie vor überbewertet.

Porsche

Frankfurt - Equinet hat Porsche nach der Einigung mit Volkswagen über eine Fusion von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 34,00 auf 63,00 Euro angehoben. Dass Porsche im Rahmen der Fusion mit 12,4 statt der bisher erwarteten 9,0 Mrd. Euro bewertet werde, sei eine äußerst positive Überraschung, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Freitag. Natürlich gebe es im Zusammenhang mit den Optionen auf Volkswagen-Aktien noch Risiken, doch diese seien keinesfalls so groß, dass die "Buy"-Einstufung gefährdet wäre.

Q-Cells

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Q-Cells nach der Ankündigung eines Restrukturierungsprogramms von 10,00 auf 12,00 Euro angehoben, die Einstufung jedoch auf "Reduce" belassen. Insbesondere die Bemühungen um die Liquiditätssicherung seien begrüßenswert, schrieb Analyst Robert Schramm in einer am Freitag vorgelegten Studie. Weitere Ziele des Programms seien substanzielle Kostensenkungen sowie Verbesserungen der Technologie. Zur Begründung der Anlageempfehlung verwies der Experte auf die weiterhin vorhandenen strukturellen Probleme des Konzerns.

Rheinmetall

London - Credit Suisse hat Rheinmetall nach Halbjahreszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Automobilzuliefer- und Rüstungskonzerns in den ersten sechs Monaten des Jahres erfüllten seine und die Erwartungen des Marktes, schrieb Analyst Pascal Spano in einer Studie vom Freitag. Das Rüstungssegment habe ein sehr gutes zweites Quartal hinter sich. In der Autosparte seien hingegen operative Verluste und zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen angefallen.

RWE

DÜSseldorf - Die WestLB hat RWE nach Halbjahreszahlen von "Neutral" auf "Add" hochgestuft und ein Kursziel von 67,00 Euro genannt. Auch wenn die Gewinnqualität etwas nachgelassen habe, gebe es mit Blick auf die zweite Jahreshälfte einige positive Zeichen, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Freitag. Die Gewinne bei RWE npower und RWE Energy dürften sich erholen. Die Gewinnprognosen, die derzeit konservativ erschienen, könnten nach den Zahlen zum dritten Quartal steigen. Zudem dürfte sich auch die für das Schlussviertel 2009 erwartete Konsolidierung von Essent positiv auf die Stimmung gegenüber dem Titel auswirken.

RWE

Hannover - Die Nordlb hat RWE nach Halbjahreszahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 52,00 auf 67,00 Euro angehoben. Der Energiekonzern habe gute Zahlen vorgelegt, die sogar Hoffnung auf ein Gesamtjahresergebnis über den Prognosen nährten, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Freitag. Die gute Marktpositionierung sollte durch die mittelfristigen Strategie- und Investitionsschwerpunkte gestärkt werden.

RWE

MÜNchen - Merck Finck hat die Einstufung für RWE auf "Buy" belassen. Der Versorger habe den Zeitpunkt für den weiteren Teilverkauf seiner American-Water-Beteiligung gut gewählt, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Freitag. Die Erlöse in Höhe von rund 460 Mill. Euro dürften den Cash Flow des dritten Quartal stärken.

RWE

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat RWE nach Quartalszahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 68,00 auf 65,00 Euro gesenkt. Die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse bestätigten die gute Berechenbarkeit der Entwicklung, schrieb Analyst John Honore in einer Studie vom Freitag. Honore hob seine Gewinnprognosen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aufgrund der Übernahme von Essent für 2009 bis 2011 um durchschnittlich elf Prozent an. Allerdings kämen im Zuge der Integration des niederländischen Energieversorgers einige Fragen zu den Kosten und der Dauer des Prozesses auf, hieß es weiter zur Abstufung und Kurszielsenkung.

Solarworld

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für Solarworld auf "Underperform" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Da Solarworld anders als Konkurrent REC nicht zu Zugeständnissen an die mit existenziellen Problemen kämpfenden Kunden bereit sei, dürfte dies die Gewinnentwicklung zunächst begünstigen, schrieb Analyst Matthew Yates in einer Studie vom Freitag. Ein solches Verhalten sei jedoch keinesfalls nachhaltig und führe später zu Problemen.

Swatch

Mailand - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Swatch nach Halbjahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 215,00 Schweizer Franken belassen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um sieben Prozent und der Nettogewinn um 15 Prozent besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Francesca di Pasquantonio in einer Studie vom Freitag. In der Uhren-Sparte seien die Umsätze wie erwartet und die Gewinne um 28 Prozent höher als erwartet ausgefallen. Er geht davon aus, dass der Markt seine Erwartungen für das Gesamtjahr anheben wird. Er selbst werde seinen Ausblick nach der Telefonkonferenz überarbeiten.

Thyssen-Krupp

MÜNchen - Merck Finck hat die Einstufung für Thyssen-Krupp auf "Sell" belassen. Das Quartalsergebnis sei noch schlechter ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Robert Greil in einer Studie vom Freitag. Auch der Auftragseingang sei schwach gewesen. Insofern sei die Reduzierung des Ausblicks auch nicht weiter überraschend.

Thyssen-Krupp

Frankfrut - Sal. Oppenheim hat Thyssen-Krupp nach Quartalszahlen auf "Reduce" mit einem fairen Wert von 10,80 Euro belassen. Die Erholung der Stahlnachfrage und-preise könnte nur von kurzer Dauer sein, schrieb Analyst Peter Metzger in einer Studie vom Freitag. So dürften die derzeitigen Treiber der Nachfragebelebung - die Wiederauffüllung der Lager und die Abwrackprämien - schon bald keine Wirkung mehr zeigen. Zudem könnte die Trennung von einigen Unternehmensteilen just auf dem Tiefpunkt des Zyklus erfolgen, so die Befürchtung des Experten.

Thyssen-Krupp

Frankfrut - Equinet hat Thyssen-Krupp nach Quartalszahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Während der Umsatz im dritten Viertel des Geschäftsjahres seine Erwartungen erfüllt habe, sei der Vorsteuerverlust (EBT) höher ausgefallen als zuvor angenommen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Die Markterwartungen dürften deutlich sinken.

Tui

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tui nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 4,30 Euro belassen. Aufgrund der sich weiterhin verschlechternden Schifffahrtsmärkte bleibe Hapag Lloyd das Hauptrisiko für den Reise- und Logistikkonzern, schrieb Analyst Johannes Braun in einer am Freitag vorgelegten Studie. Das Nettoergebnis sei im abgelaufenen Quartal insbesondere aufgrund der Neubewertungen der ausstehenden Kredite unter den Erwartungen ausgefallen. Eine Lösung der grundsätzlichen Probleme des Unternehmens sei vorerst nicht in Sicht.

VW AG Vorzugsaktien

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Vorzugsaktien von Volkswagen nach einer Einigung über den Einstieg bei Porsche auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 60,00 Euro belassen. Da der zu zahlende Preis deutlich über den für vernünftig erachteten neun Mrd. Euro liege, sei die Transaktion für die Wolfsburger eher negativ, schrieb Analyst Christian Breitsprecher in einer Studie vom Freitag. Auch die angekündigte Kapitalerhöhung bei den Vorzugsaktien sei negativ.

VW AG Vorzugsaktien

MÜNchen - Merck Finck hat die Einstufung für Volkswagen auf "Sell" belassen. Die im Rahmen der Integration von Porsche für 2011 geplante Ausgabe neuer Vorzüge sei negativ für die Volkswagen-Aktionäre, schrieb Analyst Robert Heberger in einer Studie vom Freitag. Die Beilegung des seit Monaten andauernden Disputs zwischen VW und Porsche sowie die erwarteten Synergien in Höhe von rund 700 Mill. Euro seien jedoch klar positiv zu werten.

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