Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 14.09.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.09.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.09.2009

Arcelormittal

London - Die UBS hat die Einstufung für Arcelormittal vor einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 26,00 Euro belassen. Der weltgrößte Stahlproduzent dürfte einen freundlicheren Ausblick liefern, schrieb Analyst Andrew Snowdowne in einer Studie vom Montag. Konkret dürfte das Management von abgebauten Lagerbeständen bei den Verarbeitern und einer Erholung der Stahlpreise berichten. Allerdings stünden die hohe Produktion sowie das Risiko zunehmender Importe in die EU und die USA einer Aufwärtsdynamik der Preise entgegen, glaubt der Experte.

BASF SE

London - Jpmorgan hat BASF nach der Bekanntgabe der Wiederinbetriebnahme des Steamcrackers in Ludwigshafen auf "Overweight" und das Kursziel bei 42,00 Euro belassen. Die Aktie von BASF sei vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Erholung weiterhin günstig bewertet, schrieb Analyst Neil Tyler in einer Branchenstudie am Montag. Generell würden jüngste Unternehmensmeldungen aus der Chemiebranche auf ein Anziehen der Gewinne im zweiten Halbjahr hindeuten.

BT Group

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Aktien der BT Group von 160,00 auf 165,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Telekommunikationsaktien hätten im bisherigen Jahresverlauf schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten und seien damit reif für eine Jahresend-Rally, schrieb Analyst Robert Grindle in einer Branchenstudie vom Montag. Dafür spreche auch die beginnende Stabilisierung beim bislang schwachen Umsatzwachstum im Mobilfunkgeschäft. Der britische Telekom-Konzern zeichne sich durch seine Marktstärke und seine gute Positionierung mit Blick auf die beginnende Konjunkturerholung aus.

Continental AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Continental von 25,00 auf 39,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der europäische Automobilsektor sollte nach dem Auslaufen der weltweit staatlichen Subventionsprogramme im kommenden Jahr vergleichsweise gut abschneiden, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer am Montag veröffentlichten Studie. In Erwartung einer um zehn Prozent steigenden Automobilproduktion 2010 rechnet er für die meisten Zulieferer mit einem Ergebnis über den Konsensschätzungen. Der Experte hob seine Conti-Prognosen für das operative Ergebnis der Jahre 2009 bis 2011 zwischen 17 und 26 Prozent an.

Daimler AG

Frankfurt - Independent Research hat Daimler nach einem Medienbericht über eine Vertragsverlängerung für Dieter Zetsche auf "Akkumulieren" und das Kursziel bei 35,00 Euro belassen. Sowohl die geplante Vertragsverlängerung als auch die baldige Genehmigung für ein LKW-Gemeinschaftsunternehmen in China seien positive Nachrichten, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie am Montag. Allerdings sei im momentanen Kursniveau schon viel davon eingearbeitet.

Demag Cranes AG

Frankfurt - Equinet hat Demag Cranes nach Bekanntwerden von Kooperationsgesprächen mit Mitsubishi Heavy auf "Buy" und das Kursziel bei 22,00 Euro belassen. Die momentanen Gespräche seien noch in einer frühen Phase und wie die Form der Allianz aussehen werde, sei noch unklar, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie am Montag. Generell sei eine solche Zusammenarbeit ein positiver Schritt für den mittelfristigen Erfolg für den deutschen Kranbauer auf den asiatischen Märkten.

Deutsche Boerse AG

Frankfurt - Equinet hat die Deutsche Börse nach Diskussionen um die Einführung einer internationalen Finanzmarkt-Transaktionssteuer auf "Hold" und das Kursziel bei 54,00 Euro belassen. Auch die CDU sei einer solchen Steuer nicht abgeneigt, was die Wahrscheinlichkeit der Einführung einer "Tobin-Tax" auf alle internationalen Finanz-Transaktionen erhöhe, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie am Montag. Dies sei ganz klar keine gute Nachricht für die Deutsche Börse und Investment-Banken wie die Deutsche Bank.

Deutsche Post AG

Frankfurt - Equinet hat die Aktien der Deutschen Post nach der erhöhten Gewinnprognose von Fedex auf "Hold" und das Kursziel bei 11,00 Euro belassen. Das momentane Kursniveau der Deutschen Post beinhalte schon die Annahme einer starken Erholung, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie am Montag. Außerdem habe die Deutsche Post ein Kostenproblem im deutschen Briefgeschäft.

Deutsche Telekom AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Deutsche Telekom nach britischen Presseberichten über ein mögliches Gebot für Sprint auf "Buy" und den fairen Wert bei 14,00 Euro belassen. Ein Gebot für den drittgrössten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter sei in den nächsten zwei Jahren unwahrscheinlich und zudem auch schlecht für die Aktie, schrieb Analyst Frank Rothauge in einer Studie am Montag. Der Markt sei sich der extremen Schwierigkeiten beim Integrationsprozess bewusst. Allerdings wäre eine mögliche Kooperation über ein Netzwerk-Joint-Venture mit Sprint positiv für die Deutsche Telekom. Sie sei auch wahrscheinlich.

Heidelbergcement AG

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Heidelbergcement nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung von 48,00 auf 46,00 Euro gesenkt, die Einschätzung aber bei "Kaufen" belassen. Der Verwässerungseffekt werde nicht gravierend sein, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie am Montag. Mit der angekündigten Kapitalerhöhung werde vielmehr ein weiterer Stein aus dem Weg geräumt, der die Aktie belastet habe.

K & S AG

London - Die Citigroup hat K+S von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 35,00 (Kurs 37,09) Euro gesenkt. K+S sei ohnehin bereits der kostenintensivste Kali-Produzent weltweit, schrieb Analystin Sophie Jourdier in einer Studie vom Montag. Zusätzlich leide das Düngemittel-Unternehmen derzeit unter niedrigen Getreidepreisen und damit unter einer schwachen Kali-Nachfrage in den Kernmärkten. Ferner belasteten der starke Euro sowie die steigende Verschuldung. Die Expertin reduzierte deshalb ihre K+S-Gewinnprognose für 2010 um 30 Prozent auf 2,28 Euro je Aktie.

Leoni AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Leoni von 16,00 auf 20,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der europäische Automobilsektor sollte nach dem Auslaufen der weltweiten staatlichen Subventionsprogramme im kommenden Jahr vergleichsweise gut abschneiden, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer am Montag veröffentlichten Studie. In Erwartung einer um zehn Prozent steigenden Automobilproduktion 2010 rechnet er für die meisten Zulieferer mit einem Ergebnis über den Konsensschätzungen. Der Experte hob seine Leoni-Prognosen für das operative Ergebnis der Jahre 2009 bis 2011 deutlich an.

Telefonica SA

London - Die Deutsche Bank hat Telefonica von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 18,20 auf 19,20 Euro angehoben. Die europäischen Telekommunikationsaktien hätten im bisherigen Jahresverlauf schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten und seien damit reif für eine Jahresend-Rally, schrieb Analyst Robert Grindle in einer Branchenstudie vom Montag. Dafür spreche auch die beginnende Stabilisierung beim bislang schwachen Umsatzwachstum im Mobilfunkgeschäft. Zu seinen bevorzugten Werten innerhalb des Sektors gehörten neben Telefonica auch Vodafone und KPN.

Thyssen-Krupp AG

London - Jpmorgan hat Thyssen-Krupp auf "Neutral" und das Kursziel bei 27,00 Euro belassen. Es gelte, auf die positiven Effekte des Konzernumbaus zu warten, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einer Branchenstudie am Montag. Momentan sei die Aktie von Thyssen-Krupp schon recht hoch bewertet. Generell hänge die Erholung des europäischen Stahlsektors stark von der Einhaltung der Produktionsdisziplin ab.

United Technologies

NEW York - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für United Technologies nach einer Investorenveranstaltung von 65,00 auf 69,00 Dollar (Dollar) angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der US-Mischkonzern dürfte im laufenden Jahr vom schwächeren Dollar profitieren, schrieb Analyst Nigel Coe in einer Studie vom Montag.

Vodafone Group

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Vodafone Group von 175,00 auf 185,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die europäischen Telekommunikationsaktien hätten im bisherigen Jahresverlauf schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten und seien damit reif für eine Jahresend-Rally, schrieb Analyst Robert Grindle in einer Branchenstudie vom Montag. Dafür spreche auch die beginnende Stabilisierung beim bislang schwachen Umsatzwachstum im Mobilfunkgeschäft. Zu seinen bevorzugten Werten innerhalb des Sektors gehörten neben Vodafone auch Telefonica und KPN.

Volkswagen AG

London - Merrill Lynch hat die Beobachtung der Volkswagen-Stammaktie mit der Einstufung "Underperform" und einem Kursziel von 100,00 Euro wieder aufgenommen. Zwar werde das Unternehmen immer mehr zum weltweit dominierenden Automobilhersteller, jedoch könnten die Stammaktien aufgrund der zunehmend geringen Liquidität hiervon kaum profitieren, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Montag. Investoren sollten künftig auf die deutlich besser handelbaren Vorzugsaktien ausweichen.

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