Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 16.02.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16.02.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16.02.2009

Aareal Bank

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Aareal Bank nach einer Einigung über Hilfen durch den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) auf "Buy" mit einem fairen Wert von 8,60 Euro belassen (aktueller Kurs: 4,33 Euro). Die Kapitalspritze von 525 Mill. Euro dürfte den Kursabschlag mit Blick auf eine mögliche Insolvenz deutlich verringern, schrieb Analyst Thomas Stögner in einer Studie vom Montag. Die momentane Bewertung reflektiere eine sehr negative Entwicklung. Zudem sei recht wenig Hilfe in Anspruch genommen worden, was als ein positives Zeichen für den Fortgang der Geschäfte gesehen werde könne.

Aareal Bank

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Aareal Bank nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 8,40 Euro belassen. Das Zahlenwerk habe ihren Erwartungen entsprochen, schrieb Analystin Kerstin Vitvar in einer Studie vom Dienstag. Die gleichzeitig verlautete Ankündigung, den Bankenschirm der Bundesregierung in Anspruch nehmen zu wollen, sei nicht überraschend gewesen, da die Bank nie etwas Gegenteiliges behauptet habe. Insofern sei der Start in das Jahr 2009 bislang zufriedenstellend.

Aareal Bank

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktien der Aareal Bank nach Zahlen auf "Underperform" und das Kursziel auf 5,00 Euro belassen. Nach einer Stillen Einlage des Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin weise die Bank nun eine Kernkapitalquote von zehn Prozent auf, schrieb Analyst Joachim Müller in einer Studie vom Montag. Zusätzlich könne die Bank über eine Staatsgarantie in Höhe von vier Mrd. Euro verfügen. Der Start in das Jahr 2009 sei zufriedenstellend verlaufen, der Ausblick aber vorsichtig ausgefallen.

Aareal Bank

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aareal Bank nach Zahlen auf "Buy" belassen. Das Kursziel beträgt weiterhin 10,00 Euro (aktueller Kurs: 3,08 Euro). Der Nettogewinn im vierten Quartal 2008 habe seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Montag. Damit gehöre die Aareal Bank zu den wenigen börsennotierten deutschen Banken, die im Schlussquartal 2008 profitabel gewesen seien.

AIR France-KLM

London - Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat Air France-KLM von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 8,00 auf 10,00 Euro angehoben. Die beste Zeit für den Einstieg bei Fluggesellschaften sei während einer sehr negativen Nachrichtenlage, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Dieser Zeitpunkt sei nun mit Blick auf Air France-KLM gekommen. Zwar sehe er keinen unmittelbaren Kurstreiber für die Branche, doch die Bewertung der Aktie sei niedrig. Allerdings sei Geduld notwendig.

AIR Liquide

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Air Liquide nach Zahlen auf "Buy" mit einem fairen Wert von 75 Euro belassen. Eine anhaltend günstige operative Entwicklung und ein attraktives Portfolio machten den Industriegasekonzern zum defensivsten Unternehmen im Sektor, schrieb Analyst Jürgen Reck in einer Studie vom Montag. Ein Wachstum auf Umsatz- und Gewinnebene sei 2009 durchaus möglich. Das für 2008 vorgelegte Ergebnis habe die Erwartungen schlagen können.

Generali

London - Die UBS hat das Kursziel für Generali von 20,00 auf 16,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Veränderungen an den Kapitalmärkten setzten den bereinigten Nettovermögenswert unter Druck, hieß es in einer Branchenstudie vom Montag. Die "Neutral"-Einstufung reflektiere das Kursniveau und Unsicherheiten hinsichtlich des Kapitals.

BT Group

London - Die UBS hat die Aktien der BT Group nach den jüngsten Kursverlusten von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel auf 95 Pence belassen. Auch wenn der Kurs deutlich nachgegeben habe, sei die Bewertung des Titels noch nicht sehr attraktiv, schrieb Analyst Nick Lyall in einer Studie vom Montag. Es gebe noch zu viele Risiken. Der Telekommunikationskonzern müsse die Marktanteile im Breitbandgeschäft steigern und das Umsatzniveau schützen. Eine Lösung liege im Ausbau des Glasfasernetzwerkes, was jedoch aggressive Investitionen erfordere.

Cairn Energy

London - Die UBS hat Cairn Energy in einer Ersteinschätzung mit "Neutral" und einem Kursziel von 2010 Pence bewertet. Zwar gebe es ein langfristiges Aufwärtspotenzial von 24 Prozent für den Ölsektor, doch komme es darauf an, die richtigen Titel auszuwählen, schrieb Analyst Rohit Agarwal in einer Branchenstudie vom Montag. Falls der Ölpreis in den kommenden drei Jahren auf einem Niveau von 30 Dollar je Aktie bleibe, müssten die Konzerne vorhandene Kreditlinien voll ausschöpfen, um Investitionen finanzieren zu können. Insgesamt sei das Finanzierungsrisiko jedoch gering. Kurzfristig ergebe sich durch die Erkundung neuer Vorkommen Kurspotenzial.

DAB Bank

DÜSseldorf - HSBC hat die Aktien der DAB bank nach Zahlen auf "Overweight" bei einem Kursziel von 3,90 Euro belassen. Die meisten Kennziffern seien im Rahmen seiner Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Montag. Das verwaltete Vermögen sei allerdings angesichts der aktuellen Marktbedingungen stärker als erwartet geschrumpft. Bei der aktuellen Bewertung bestehe ein Aufwärtspotenzial von rund 67 Prozent.

DAB Bank

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien der DAB bank nach Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 3,10 Euro belassen. Während das abgelaufene Geschäftsjahr im Rahmen der Erwartungen beendet worden sei, herrsche mit Blick auf 2009 weiterhin Unsicherheit, schrieb Analyst Thomas Stögner in einer Studie vom Montag.

DAB Bank

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Aktien der DAB Bank nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Die Profitabilität sei zwar gesunken, die Zahl der Kunden aber gestiegen, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Montag. Da die Bank trotz eines extrem schwierigen Marktumfelds profitabel geblieben sei, sei sie trotz des fehlenden konkreten Ausblicks für die Zukunft verhalten optimistisch. Kanders kündigte an, seine Gewinnschätzungen nach dem Analystentreffen an diesem Montag zu überarbeiten.

Daimler

London - Die UBS hat Daimler vor Zahlen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 25 auf 20 Euro gesenkt. Sowohl das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr als auch der Ausblick für 2009 könnten den Markt enttäuschen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Montag. Houchois senkte seine Gewinnerwartungen für 2008 bis 2010 deutlich. Es würden unter anderem ein schwächerer Ausblick für die Nutzfahrzeugsparte, ein zunehmender Rückgang liquider Mittel und ein höheres Pensionsdefizit erwartet.

Diageo

London - Die UBS hat Diageo nach Halbjahreszahlen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 1 030 auf 800 Pence gesenkt. Die neue Unternehmensprognose für ein Wachstum des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) um nur vier bis sechs Prozent habe enttäuscht, schrieb Analystin Melissa Earlam in einer Studie vom Montag. Das Preisumfeld dürfte für den Getränkekonzern zunehmend schwieriger werden und für 2010 werde nun mit einem Volumenrückgang gerechnet. Der Bewertungsaufschlag im Vergleich zum Sektordurchschnitt dürfte weiter sinken.

ENI

ZÜRich - Die Credit Suisse hat die Aktien von Eni von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 19,30 auf 20,00 Euro erhöht. Der Erdöl- und Energiekonzern biete in der Branche die derzeit beste Kombination von Defensivität, Werthaltigkeit und strategischem Fortschritt, schrieben Analysten in einer Studie vom Montag. Im Vergleich zu Wettbewerbern notiere das Papier mit einem Abschlag, obwohl es nur gering von potenziellen Abwertungen bedroht sei.

K+S

London - Goldman Sachs hat K+S von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel für die Aktien von 30 auf 45 Euro gehoben. In einer Studie vom Montag begründete Analyst Andrew Byrne die Hochstufung mit der günstigen Bewertung der Aktien. Die langfristige Marge habe sich unterdessen verbessert. Zwar sei mit weiter fallenden Kalipreisen und damit Umsätzen des Düngemittelherstellers zu rechnen. Ein schwacher Dollar und Verbesserungen beim Kostenaufwand dürften sich seiner Einschätzung nach jedoch positiv auf die Ertragssituation auswirken.

Kazakhmys

London - Morgan Stanley (MS) hat das Kursziel für Kazakhmys von 275 auf 372 Pence angehoben und die Empfehlung auf "Equal-Weight" belassen. Die Zielerhöhung sei aufgrund des Wertverlusts der kasachischen Währung erfolgt, schrieb Analyst Ephrem Ravi in einer Studie vom Montag. Obwohl die Aktie derzeit fair bewertet sei, gebe es wegen der Verschuldung einen Angebotsüberhang. Zudem führe das Engagement des Unternehmens im Energie-Geschäft zu einer mittelfristigen Kapitalvernichtung. Das aber könne sich Kazakhmys derzeit nicht leisten.

Michelin

Paris - Die Societe Generale hat das Kursziel für die Aktien von Michelin nach Zahlen von 50 auf 45 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. In einer Studie vom Montag senkte Analyst Philippe Barrier seine Schätzungen für 2009 nach schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen für das vergangene Jahr. Er bleibe jedoch bei seiner Kaufempfehlung, da er mit einer Erholung des Marktes für Ersatzteile im zweiten Halbjahr rechne und Michelin in der Lage sei, die Produktionskosten zu senken.

MVV Energie

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktien von MVV Energie nach Zahlen von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 33 Euro belassen. Die Ergebnisse seien im Rahmen ihrer Erwartungen ausgefallen, schrieb Analystin Karin Brinkmann in einer am Montag veröffentlichten Studie. Möglicherweise würden sich auch die Schätzungen für das laufende Jahr erhöhen, da das Unternehmen von dem gegenwärtig kalten Wetter profitieren sollte. Allerdings habe das Unternehmen seine Gas-Preise gesenkt und weitere Preiskürzungen für April angekündigt.

Nexans

Paris - Die UBS hat Nexans nach Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 55 auf 38 Euro gesenkt. Zwar habe das Ergebnis für 2008 die Erwartungen erfüllt, doch der Ausblick für 2009 enttäusche, schrieb Analystin Christel Monot in einer Studie vom Montag. Auch wenn der Kurs bereits deutlich auf die Prognosen des Kabelherstellers reagiert habe, bestehe weiteres Abwärtsrisiko. Die Markterwartungen könnten weiter sinken. Monot senkte ihre Gewinnerwartungen je Aktie für 2009 und 2010 um 31 respektive 28 Prozent.

Pernod Ricard

London - Die UBS hat das Kursziel für Pernod Ricard nach Halbjahreszahlen von 63 auf 54 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Gewinnwachstum vor Zinsen und Steuern (Ebit) von acht Prozent in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres trotz gestiegener Werbeausgaben habe positiv überrascht, schrieb Analystin Melissa Earlam in einer Studie vom Montag. Das organische Wachstum könnte gleichwohl deutlich unter dem negativen wirtschaftlichen Umfeld leiden. Das Ebit-Wachstum dürfte dennoch durch eingeleitete Kostensparmaßnahmen geschützt werden.

Peugeot

London - Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat das Kursziel für Peugeot nach Zahlen von 18 auf 17 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Entwicklung sei 2008 schlechter ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Lobbenberg hob seine Verlustprognose je Aktie für 2009 auf 9,20 Euro an, da sich der Ausblick für die Konzerntochter Faurecia, einen Automobilzulieferer, verschlechtert habe. Einen Nutzen dürfte der Autobauer jedoch aus den Verschrottungsprämien in diversen Ländern ziehen und den Lagerbestand reduzieren.

Premiere

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktien von Premiere nach Zahlen auf "Underperform" und das Kursziel auf 3,20 Euro belassen. Die Kennziffern für das Geschäftsjahr 2008 hätten unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Felix Braune in einer Studie vom Montag. Die Zahl der Abonnenten sei leicht rückläufig, allerdings habe es im vierten Quartal Zeichen einer Verbesserung gegeben.

Premiere

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktie von Premiere nach vorläufigen Quartalszahlen auf "Sell" mit einem fairen Wert von 2,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 2,41 Euro). Wie erwartet sei das letzte Viertel des abgeschlossenen Geschäftsjahres ziemlich schwach verlaufen, hieß es in einer Studie vom Montag. Wegen der stark verwässernden Kapitalerhöhung von mindestens 411 Mill. Euro, die kommen dürfte, und wegen der erwarteten massiven Cash-Flow-Verluste in den nächsten Jahren, werde an der "Sell"-Einschätzung festgehalten.

Premiere

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Premiere nach vorläufigen Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 2,00 Euro belassen. Die Zahlen zum vierten Quartal hätten im Großen und Ganzen seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Maxim Tilev in einer Studie vom Montag. Die jüngsten Verhandlungen mit Banken über neue Finanzierungsbedingungen hätten zwar für einige positive Meldungen gesorgt. Dennoch bestätigten ihn der negative kurzfristige Ausblick und die anstehende Kapitalerhöhung darin, dass der Fernsehsender mittelfristig ein Restrukturierungsfall bleibe.

Renault

London - Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat das Kursziel für Renault von 22 auf 18 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Umsatzentwicklung 2008 habe die Markterwartungen nicht erfüllen können, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Montag. Es sei derzeit unklar, wann eine Rückkehr zur Profitabilität erfolge. In den kommenden beiden Quartalen dürfte der Autobauer aber bei der Cash-Flow-Entwicklung positiv überraschen.

RIO Tinto

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Rio Tinto nach dem angekündigten Verkauf von Aktiva an den chinesischen Aluminiumkonzern Chinalco von 1 850 auf 2 530 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die geplante Transaktion sei aufgrund eines Preises über dem Nettobarwert der verkauften Unternehmensteile einer Kapitalerhöhung vorzuziehen, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Montag. Der Bewertungsabschlag zu Aktien anderer Bergbauunternehmen dürfte sich nun verringern, was das Aufwärtspotenzial für die Aktie erhöhe.

SMA Solar Technology

London - Goldman Sachs hat SMA Solar Technology von "Neutral" auf die "Pan-Europe Conviction Buy List" hochgestuft und das Kursziel von 34,50 auf 39,50 Euro erhöht. Der Markt gehe richtigerweise von einem signifikanten Abschwung in der Solarindustrie aus - diese Annahme gilt aber aus Sicht von Analyst Jason Channell nicht für SMA, hieß es in einer Analyse vom Montag. SMA arbeite mit stabilen Preisen, guten Marktanteilen und soliden Erträgen.

Societe Generale

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Societe Generale von 56 auf 38 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Analyst Kian Abouhossein senkte in einer Studie vom Montag seine Prognosen für das Ergebnis je Aktie (EPS) für 2010 und verwies zur Begründung auf höhere Kreditausfall-Rückstellungen und das veränderte Geschäftsumfeld für Investmentbanken. Innerhalb der europäischen Banken bleibe die Societe Generale aber attrakiv und selbst im Falle einer Kapitalerhöhung unterbewertet.

Swiss Life

London - Die UBS hat das Kursziel für Swiss Life von 70 auf 52 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Als reiner Lebensversicherer werde der Konzern mit sinkenden Anleiherenditen in allen Regionen zu kämpfen haben, schrieb Analyst Sheng Bi in einer Branchenstudie vom Montag. Der Gewinn aus Investitionen dürfte daher sinken. Bi senkte seine Gewinnerwartungen je Aktie für 2009 und 2010 um etwa 15 Prozent.

Thyssen-Krupp

DÜSseldorf - Die WestLB hat Thyssen-Krupp nach Zahlen von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft. Die Ergebnisse hätten sich im Rahmen der Markterwartungen bewegt, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Montag. Dabei habe die hohe Diversifikation die negativen Effekte aus den Wertberichtigungen auf Lagerbestände auffangen können. Aufgrund der hohen Auftragseingänge aus den Nicht-Stahl-Aktivitäten habe er seine Prognosen angepasst, so dass sich aus seiner Sicht der faire Wert der Aktie erhöht habe.

Thyssen-Krupp

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Thyssen-Krupp nach Zahlen von 20 auf 21 Euro erhöht und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Thyssen-Krupp sei gegenüber einem ökonomischen Abschwung zwar nicht immun, die hohe Diversifizierung des Geschäfts sollte aber die Verluste im Geschäftsjahr 2008 und 2009 weitestgehend auffangen, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einer Studie vom Montag. Auch dürfte die Bilanz trotz einer höheren Nettoverschuldung stabil bleiben. Zwar sei zu befürchten, dass die Technologie- und Fahrstuhl-Aufträge sich abschwächen würden, sobald sich die Stahl- und Edelstahl-Sparten erholten. Derzeit glichen aber die guten Ergebnisse der Technologie und Fahrstuhl-Sparte die Schwäche im Stahl- und Edelstahl-Geschäft aus.

Tullow OIL

London - Die UBS hat Tullow Oil in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 825 Pence bewertet. Der Mineralölkonzern biete eine qualitativ gute Möglichkeit, vom Aufwärtspotenzial des Sektors zu profitieren, schrieb Analyst Rohit Agarwal in einer Branchenstudie vom Montag. Das Kursniveau reflektiere einen langfristigen Ölpreis von 50 Dollar je Barrel. Basierend auf erwarteten 60 Dollar je Barrel biete der Sektor ein Aufwärtspotenzial von 24 Prozent. Zudem ergebe sich 2009 aufgrund der Erkundung neuer Vorkommen erhebliches kurzfristiges Potenzial.

Volvo

London - Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat das Kursziel für Volvo nach Quartalszahlen von 50 auf 60 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Stärke der Bilanz und die Kontrolle über die Refinanzierung hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Montag. Selbst bei einem erwarteten operativen Verlust von neun Mrd. schwedischen Kronen im Jahr 2009 dürften die liquiden Mittel nicht geringer werden und die Zahlung einer Dividende von vier Mrd. schwedischen Kronen sei realistisch. Dies resultiere aus einen guten Kontrolle des Working Capital.

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