Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 16. bis 20.09.2006

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - - Ausgewählte analysten-einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16. bis 20.09.2006

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - - Ausgewählte analysten-einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16. bis 20.09.2006

Montag

Deutsche Telekom AG

London - Cbcm hat die Deutsche Telekom mit "Hold" bestätigt bei einem Kursziel von 12,60 Euro. Der deutsche Telekommunikationskonzern werde durch eine Gesetzesänderung Beamten frühpensionieren und so auf Vorsteuerbasis 0,6 Mrd. Euro Kosten im Jahr einsparen können, schrieben die Analysten in einer Studie am Montag.

Henkel Kgaa

London - Die Deutsche Bank hat Henkel von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Grund dafür sei vor allem die vorsichtigere Bewertung des gesamten Sektors, schrieb Analyst Harold Thompson in einer Studie vom Montag. Zudem seien innerhalb des Sektors Beiersdorf und Reckitt Benckiser günstiger bewertet als Henkel.

Infineon

London - Die Deutsche Bank hat Infineon mir "Buy" bekräftigt und das Kursziel von 10,70 auf 11,70 Euro hochgesetzt. Grund dafür sei, dass die Infineon-Speicherchip-Tochter Qimonda offenbar das defizitäre Nand-Flash-Geschäft runterfahren wolle, schrieb der Analyst Nicoals Gaudois in einer Studie vom Montag. Trotz der negativen Auswirkungen der Benq-Insolvenz sehe er weitere Fortschritte im Geschäftsbereich "Wireless".

Philips

London - Die Deutsche Bank hat Philips-Aktien vor der Vorlage der Quartalszahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 30 Euro bestätigt. Das Unternehmen werde für das dritte Quartal voraussichtlich einen Umsatz von 7,8 Mrd. Euro vermelden und damit auf Höhe des Analysten-Konsens liegen, schrieb Analyst Nicolas Gaudois in einer Studie vom Montag. Der Gewinn je Aktie (EPS) werde voraussichtlich mit 20 Cent um zwei Cent unter dem Analysten-Konsens liegen.

MAN AG

KÖLN - Sal. Oppenheim hat MAN weiterhin mit "Neutral" bestätigt und als fairen Wert der Aktie 65 Euro angegeben. Nach der Pressemitteilung von VW lasse sich der Wolfsburger Autokonzern im Übernahmespektakel um Scania weiterhin alle Optionen offen, schrieb Analyst Ulrich Scholz in einer Studie vom Montag. In Betracht kämen eine Übernahme Scanias durch MAN, ein Gegenangebot für MAN sowie die Bildung eines neuen Nutzfahrzeug-Konzerns. Bei einer Übernahme Scanias zum gegenwärtigen Angebot von 475 schwedischen Kronen je Aktie würde das Kursziel für MAN auf 64,30 Euro sinken.

Praktiker BAU- und Heimwerkermaerkt

London - Goldman Sachs hat Praktiker-Aktien in einer Erststudie zu kleinen und mittelgroßen europäischen Werten (Small & Mid Caps) mit "Sell" aufgenommen. Das Kursziel wurde in einer Studie am Montag auf 22,0 Euro gesetzt. Die deutsche Baumarktkette untermauere durch den Kauf von Max Bahr die Stellung als Nummer zwei unter den deutschen Baumärkten. Die zu erwartenden Synergieeffekte von 20 Mill. Euro bis 2009 seien aber bereits in der aktuellen Bewertung der Aktie berücksichtigt, schrieb Analyst Patrick Hargreave.

Dienstag

K & S AG

DÜSseldorf - WestLB hat die Aktien von K+S mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 78,00 auf 83,00 Euro erhöht. Der des Düngemittel- und Salzhersteller dürfte von der zu erwartenden steigenden Nachfrage und entsprechend höheren Preisen und Umsätzen für Pottasche in den kommenden Monaten profitieren, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Außerdem dürften sich der nach einem langfristigen starken Nachfrageüberhang robuste Weltmarkt für Pottasche und die zusätzliche Nachfrage angesichts der steigenden Biokraftstoff-Produktion positiv auf K+S auswirken. Die Analysten halten die Aktien für stark unterbewertet.

Philips

DÜSseldorf - Die WestLB hat Philips-Aktien nach der Bilanz für das dritte Quartal 2006 mit "Buy" und dem Kursziel 32,00 Euro bestätigt. Der Konzern habe in der heutigen Telefonkonferenz die Wachstums- und Margenziele für jede Sparte bestätigt, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Seinem CFO zufolge dürfte Philips in 2007 das Ebit-Margenziel von sieben bis zehn Prozent erreichen. Nächste Kurskatalysatoren seien mögliche konkrete Strategien von Philips für den Ausstieg aus seinen beträchtlichen finanziellen Beteiligungen, Fortschritte beim Aktienrückkaufprogramm und mögliche Margen-Überraschungen aus der Sparte Consumer Electronics.

MAN AG

MÜNchen - Die HVB hat die MAN-Aktie vor allem nach der Stellungnahme des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania zum Übernahmeangebot von MAN mit "Underperform" bestätigt. Es sei einerseits offensichtlich, dass der schwedische Konzern das Angebot der deutschen Konkurrenz in ein negatives Licht stellen wolle, hieß es in einer Studie am Dienstag. Andererseits habe Scania-Chef Leif Östling aber dennoch wichtige Punkte angesprochen, die die Frage aufwürfen, ob die Synergieeffekte tatsächlich den von MAN gebotenen Preis rechtfertigen würden.

Nestle SA

ZÜRich (dpa-AFX ) - Die Analysten des Bankhaus Sal. Oppenheim haben ihre Empfehlung für Nestlé-Titel mit "Buy" bestätigt. In einer Studie von Dienstag blieb das Kursziel unverändert bei dem fairen Wert von 470 Schweizer Franken. Die Experten begründeten die Kaufempfehlung mit starken Zahlen von Danone für das dritte Quartal.

RWE AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für die RWE-Aktie nach dem angekündigten Verkauf der Tochter Thames Water von 82,00 auf 85,00 Euro angehoben. Die Aktie wurde zugleich mit "Buy" bestätigt. Der faire Wert sei nach oben hin angepasst worden, da der Verkaufserlös höher als erwartet ausgefallen sei, hieß es in einer Studie am Dienstag. Die Transaktion dürfte außerdem den Aktienkurs weiter anheizen, da es nun zunehmend Übernahme-Spekulationen gebe, so die Experten.

RWE AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die RWE-Aktie nach dem angekündigten Verkauf der Tochter Thames Water mit "Outperformer" und einem Kursziel von 95,00 Euro bestätigt. Für Analyst Per-Ola Hellgren steht vor allem die strategische Wirkung des Verkaufs im Vordergrund. Sie sei entscheidender als der erzielte Preis, auch wenn dieser am oberen Rand der Markterwartungen liege, schreibt der Experte in einer Studie am Dienstag.

RWE AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel der RWE-Aktie nach Bekanntgabe des Verkaufs der Tochter Thames Water um 2 Euro angehoben. Es betrage nun 82 Euro, das Anlage-Urteil laute weiterhin "Add", hieß es in einer Studie am Dienstag. "Der erzielte Preis ist etwas besser ausgefallen als wir erwartet hatten", schrieb Analyst Marc Koebernick. Insbesondere der Buchgewinn sei eine positive Nachricht, da "wir mit der Notwendigkeit einer größeren Abschreibung gerechnet hatten".

Thyssen-Krupp AG

London - Die WestLB hat Thyssen-Krupp-Aktien nach dem Verkauf der verlustreichen nordamerikanischen Karosserie- und Fahrwerksparte mit "Buy" und dem Kursziel 32,00 Euro bestätigt. Die mit dieser Veräußerung im Zusammenhang stehenden Restrukturierungskosten dürften höher als erwartet ausfallen, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn der Verkauf zu strukturellen Ergebnisverbesserungen in der verbleibenden Automobilsparte führen dürfte, belasteten weitere Restrukturierungen die EBT-Marge dieses Geschäftsbereichs.

Mittwoch

Deutsche Boerse AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Aktie der Deutschen Börse nach der Ankündigung der Fusion der US-Terminbörsen CME und Cbot mit "Underperformer" und einem Kursziel von 101,00 Euro bestätigt. "Diese Elefantenhochzeit im Wert von 26 Mrd. Dollar wird den weltweiten Konsolidierungsprozess der Börsenlandschaft weiter beschleunigen und den Druck auf andere Börsen erhöhen", schrieb Analyst Olaf Kayser in einer Kursstudie am Mittwoch. Für die Frankfurter sei nun eine weitere Konsolidierungsoption weggefallen und eine Fusion mit der Konkurrenzbörse Euronext sei nun noch dringlicher.

Deutsche Lufthansa

London - Commerzbank Corporates & Markets (Cbcm) hat das Kursziel für Lufthansa-Aktien von 17,60 auf 20,90 Euro angehoben und die Einstufung "Buy" bestätigt. Zur Begründung verwiesen die Analysten in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie auf ihre Anhebung des operativen Gewinnausblicks für 2007 um rund 13 Prozent. Für 2008 erhöhten die Experten den Ausblick um rund 19 Prozent.

Deutsche Post AG

MÜNchen - Die Analysten der Hypovereinsbank (HVB) haben Aktien der Deutschen Post mit "Neutral" bestätigt. Das Kursziel blieb einer Studie vom Mittwoch zufolge unverändert bei 16,50 Euro. Die Lobby-Arbeit für eine Liberalisierung innerhalb der europäischen Post-Branche könnte nach Meinung der Experten eine wichtige Sachfrage während der deutschen EU-Präsidentschaft im nächsten Jahr werden. Die von der Deutschen Post angegebenen Ebit-Richtung, bis 2009 einen Gewinn von zehn bis 20 Prozent unter dem jetzigen Level von zwei Mrd. zu erreichen, basiere auf einer einseitigen Marktöffnung.

Deutsche Telekom AG

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für Aktien der Deutschen Telekom von 11,50 auf 12,50 Euro angehoben. Die Bewertung für die europäischen Konkurrenten sei in den vergangenen zwei Monaten um rund zehn Prozent gestiegen, heißt es in einer Studie vom Mittwoch. Da bei der Telekom kurzfristige Kurskatalysatoren fehlten, bleibe die Einstufung "Hold".

Fresenius AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Fresenius vor Bekanntgabe der Drittquartalszahlen mit "Buy" bei einem Kursziel von 162 Euro bestätigt. Der Gewinn des Gesundheitskonzerns sei mit plus 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr beeindruckend, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie am Mittwoch. Auch von den Unternehmensbereichen Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi würden hohe Ertragszahlen erwartet.

FMC

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) in Erwartung erneut starker Quartalszahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 113,00 Euro bestätigt. Es werde erwartet, dass FMC am 31. Oktober Rekordgewinne melden werde, die der Aktie zu einem Rekordhoch verhelfen könnten, hieß es in der Studie am Mittwoch. Für das dritte Quartal rechnet die Deutsche Bank mit einer Steigerung des Umsatzes um 28 Prozent und des operativen Gewinns um 43 Prozent.

Mobilcom AG

London - Citigroup hat mobilcom-Aktien von "Buy/High Risk (1H)" auf "Hold/High Risk (2H)" herabgestuft bei Senkung des Kursziels von 22,40 auf 21,90 Euro. Das Papier des Mobilfunkdienstleisters habe nur noch begrenztes Steigerungspotential. Eine Übernahme durch den Konkurrenten Drillisch sei unwahrscheinlich, schrieb Analyst Benjamin Kluftinger in einer Studie vom Dienstag.

Ryanair Hldgs

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Ryanair von 6,40 auf 6,50 Euro angehoben, ihre Empfehlung auf "Sell" jedoch bestätigt. Einschätzungen der Analysten zufolge sei die Übernahme der Aer Lingus für die irische Billigfluglinie nun ein Muss. Trotz schneller finanzieller Gewinne bestehe aber nach dem Zusammenschluss für Ryanair ein Risiko der Kapitalentwertung, schrieb Analyst Chris Reid in einer Studie am Mittwoch.

Donnerstag

Asml Holding NV

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktie von Asml von 21 auf 22 Euro angehoben und die Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) für 2007 um acht und für 2008 um zehn Prozent erhöht. Grund hierfür seien Aktienrückkäufe und Gewinne bei Marktanteilen, schrieb Analyst Nicolas Gaudois in einer Studie am Donnerstag. Der auf Lithographie-Systeme für die Halbleiterindustrie spezialisierte Konzern habe im dritten Quartal sehr gute Margen erzielt. Die Empfehlung laute weiterhin "Buy".

Asml Holding NV

London - Lehman Brothers hat die Aktie von Asml trotz Rekordquartalszahlen mit "Underweight" und einem Kursziel von 15 Euro bestätigt. Vor der in den nächsten drei bis sechs Monaten erwarteten flash-memory-Korrektur sei Vorsicht geboten, schreibt Analyst Nav Sheera in einer Studie vom Donnerstag. Langfristig sei die Erholung des Gießerei-Geschäftes entscheidend, so der Analyst.

AXA

London - JP Morgan hat das Kursziel für AXA-Papiere in Anbetracht des überdurchschnittlichen Wachstumspotenzials von 31,10 auf 31,70 Euro angehoben und die Aktien mit "Overweight" bewertet. AXA sei in der Lage, fünf bis sieben Prozent schneller zu wachsen als der Markt, schreibt Analyst Nick Byrne in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt werde gegenwärtig das Wachstumsziel von 15 Prozent jedoch nicht vollständig einkalkulieren, so der Analyst.

Bayer AG

Mainz - LRP hat die Aktie von Bayer nach einem Abkommen mit Regeneron mit "Marketperformer" und einem Kursziel von 41 Euro bestätigt. Die Zusammenarbeit mit Regeneron sei für Bayer aus strategischer Sicht positiv, jedoch gibt es auf dem Gebiet der Behandlung der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) bereits Konkurrenten, schreibt Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Donnerstag. Das Abkommen entspreche marktüblichen Konditionen. Es biete jedoch insbesondere Regeneron Vorteile.

BMW

London - Lehman Brothers hat das Kursziel für die BMW-Aktie vor Veröffentlichung der Quartalszahlen von 48,00 auf 55,00 Euro angehoben und die Einstufung mit "Overweight" bestätigt. Die Analysten erwarten für den 2. November den schwächsten Quartalsbericht in absehbarer Zeit. Ab dem vierten Quartal ein neuer positiver Trend einsetzen, schreibt Analyst Christopher Will in einer Studie vom Donnerstag. Unter anderem sollten neue und verbesserte Produkte den Umsatz steigern und der neue Produktmix für die Steigerung der Profitabilität sorgen.

Enel

London - JP Morgan hat Enel-Aktien im Vorfeld eines potenziellen Angebots an Union Fenosa mit "Overweight" und dem Kursziel 7,70 Euro bestätigt. Ein Übernahmeangebot an Union Fenosa hätte eine Verbesserung der Kapitalstruktur von Enel und eine Erhöhung des Gewinns je Aktie von zehn bis zwölf Prozent zur Folge, schreibt Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Donnerstag. Der Markt unterschätze potenzielle positive Auswirkungen des Angebots, so der Analyst.

Epcos AG

Mainz - LRP hat die Aktie von Epcos mit Blick auf den Ausstieg des letzten Großaktionärs mit "Underperformer" und einem Kursziel von 13 Euro bestätigt. Der Ausstieg des letzten Großaktionärs Matsushita schaffe eine Basis für Übernahmegerüchte in Bezug auf Epcos, schreibt Analyst Thomas Hofmann in einer Studie vom Donnerstag. Der Verkauf des 12,5-prozentigen Anteils solle noch heute abgeschlossen werden, der Ausstieg von Matsushita dürfte keine unmittelbaren Auswirkungen auf das oparative Geschäft haben, so der Analyst.

Repsol YPF SA

London - Morgan Stanley hat Repsol-Papiere von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft und als Kursziel weiterhin 28 Euro genannt. Die Aktie des Ölproduzenten habe nur noch ein schwaches Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Neil Perry in einer Studie vom Donnerstag. Darüber hinaus fehle es nach dem Einstieg des neuen Anteilseigners Sacyr an klaren Strukturen. Innerhalb der Branche bevorzuge er derzeit die Papiere der Konkurrenten BG Group und Statoil .

Reuters Group

London - Lehman Brothers hat die Aktie von Reuters nach Quartalszahlen mit "Overweight" und einem Kursziel von 585 Pence bestätigt. Reuters sei mit dem 13,6fachen des für 2008 geschätzen Gewinns ähnlich wie andere Unternehmen im europäischen Mediensektor bewertet, schreibt Analyst Colin Tennant in einer Studie vom Donnerstag. Überdurchschnittliche Gewinnmargen und Wachstum von fünf bis sieben Prozent garantierten jedoch eine Prämie im Vergleich zu den Aktienkursen der Mitbewerber, so der Analyst.

SAP AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) sieht SAP nach einem überzeugendem Quartal wieder auf Kurs. "Der Zwischenbericht bestätigt unsere Vermutung, dass die schwache Entwicklung im Vorquartal nur ein temporäres Problem darstellte", hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der LRP. Die Zahlen seien besser als vom Markt erwartet ausgefallen. Enttäuschend könnten jedoch die Aussagen zur Margen- und Umsatzprognose aufgenommen werden, dass bei diesen Größen das obere Ende der anvisierten Spanne nicht erreicht wird. LRP-Experte Thomas Hofmann bestätigte die "Outperformer"-Einstufung und das Kursziel von 185 Euro bis Ende 2007.

SAP AG

Frankfurt - Das dritte Quartal des Softwareherstellers SAP ist nach Ansicht der Experten von Merck Finck überzeugend ausgefallen. Es zeige sich, dass das dritte Quartal nicht mehr als saisonal schwach hervorsteche, hieß es in einem ersten Kommentar am Donnerstag. Der Impuls für das Wachstum der Lizenzumsätze gehe erneut von den USA aus. Dagegen habe sich die Steigerungsrate für Deutschland im Vergleich zu den Vorquartalen weiter abgeschwächt. Die Anpassung der Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) resultierten vermutlich aus den aggressiven Aktienrückkäufen, hieß es weiter. Die Gewinnschätzungen will Merck Finck vermutlich leicht anheben, die Einstufung "Hold" werde jedoch voraussichtlich bestätigt.

Freitag

Google INC

NEW York - Prudential hat ihr Kursziel für Google-Aktien nach "grandiosen" Zahlen von 520 auf 575 Dollar erhöht. Höher als erwartete Klickzahlen (Traffic) auf den Seiten der Internet-Suchmaschine und die anhaltende Realisierung von Gewinnen trieben das Ergebnis beeindruckend nach oben, schrieb Analyst Mark Rowen in einer Studie am Freitag. Die Anlageempfehlung bleibt "Overweight".

Hannover Rueckversic

London - Goldman Sachs hat die Aktien der Münchener Rück und der Hannover Rück in der Folge der positiven Kursentwicklung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Für beide Titel bestehe nur noch geringes Kurspotenzial, hieß es in einer Studie vom Freitag. Die Kursentwicklung habe das Wachstum des Unternehmenswertes in beiden Fällen zuletzt hinter sich gelassen.

MAN AG

London - Goldman Sachs hat MAN-Aktien mit der Einstufung "Buy" und dem Kursziel 77 Euro bestätigt. In dem Spektakel mit Scania und VW halte er eine Übernahme Scanias durch MAN für den wahrscheinlichsten Ausgang, schrieb Analyst Charles Burrows in einer Studie vom Freitag. Bei den Verhandlungen mit dem Scania-Anteilseigner Investor AB stelle sich allerdings die Frage, wie viel MAN bezahlen könne, ohne dass der Kaufpreis die angestrebten Synergie-Effekte überträfe.

Nokia

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Nokia von 18 auf 17 Euro reduziert und die Einstufung "Neutral" bestätigt. Grund dafür seien die enttäuschenden Quartalszahlen infolge der Produktlücke im Vergleich zur Konkurrenz, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Die Prognose zum Gewinn je Aktie (EPS) kürzte er für das laufende Geschäftsjahr um sechs Cent auf 1,01 Euro und für das kommende Jahr um zwölf Cent auf 1,03 Euro.

Porsche

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Porsche-Aktien von "Hold" auf "Buy" angehoben und das Kursziel von 620 auf 1 020 Euro erhöht. Trotz des deutlichen Kursanstiegs reflektiere der Preis der Aktien nicht das volle Potenzial des Unternehmens, hieß es in einer Studie vom Freitag. Aufgrund der zunehmend breiteren Modellpalette, steigenden Umsätzen in den Entwicklungsmärkten und weiteren Optimierungen auf der Kostenseite sei der Autobauer in einer aussichtsreichen Position für weiterhin steigende Gewinne und Barmittelzuflüsse.

SAP AG

London - Goldman Sachs hat SAP-Aktien mit dem Anlageurteil "Buy" und dem Kursziel 195 Euro bekräftigt. Der Walldorfer Software-Konzern habe bei den Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Freitag. Im nächsten Jahr werde die SAP-Aktie voraussichtlich einen Schub von den neuen Produkten erhalten.

SAP AG

London - JP Morgan hat das Kursziel für SAP-Aktien von 120 auf 140 Euro erhöht. Die Empfehlung "Underweight" wurde bestätigt. Das Unternehmen werde die Zielvorgabe und Prognose von 12,9 Prozent Wachstum im Lizenz-Verkauf 2006 nicht erreichen, heißt es in einer Studie vom Freitag. Die SAP-Unternehmensressourcen-Softwares "mysap" und "mysap All-in-One" für die neue Business Process Platform des Unternehmens dürften auch erst später als geplant auf den Markt kommen. Dadurch werde sich das Wachstum bei den Lizenzverkäufen in 2007 weiter verlangsamen.

SAP AG

London - Die UBS hat ihr Kursziel für die SAP-Aktie wegen niedrigerer Gewinn- und Margenprognosen von 200 Euro auf 190 Euro gesenkt. Die Einstufung werde mit "Buy 2" bestätigt, hieß es in einer am Freitag in London veröffentlichten Studie. Die Experten der Schweizer Bank gehen jetzt für 2007 von einem Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 7,11 nach zuvor 7,30 Euro aus. Zudem wurde die Erwartung für die operative Proforma-Marge für 2006 von 29,2 auf 29,0 Prozent sowie für 2007 von 30,6 auf 29,7 Prozent reduziert.

SAP AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley rechnet nach den SAP-Quartalszahlen mit einer Senkung der Gewinnprognosen für 2007 durch andere Experten. "Wir gehen davon aus, dass die Durchschnittsprognose für den Gewinn je Aktie um rund sieben Prozent zurückgehen wird", hieß es in einer am Freitag in London veröffentlichten Studie. Damit würde die durchschnittliche Gewinnerwartung für das kommende Jahr auf das von Morgan Stanley sinken. Die Experten der Bank sahen sich durch die Zahlen in ihren Bedenken zur SAP-Aktie bestätigt. Morgan Stanley stuft das Papier weiter mit "Equal-weight-V" und einem Kursziel von 167 Euro ein.

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