Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 17.10.2006

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 17.10.2006

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 17.10.2006

K & S AG

DÜSseldorf - WestLB hat die Aktien von K+S mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 78,00 auf 83,00 Euro erhöht. Der des Düngemittel- und Salzhersteller dürfte von der zu erwartenden steigenden Nachfrage und entsprechend höheren Preisen und Umsätzen für Pottasche in den kommenden Monaten profitieren, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Außerdem dürften sich der nach einem langfristigen starken Nachfrageüberhang robuste Weltmarkt für Pottasche und die zusätzliche Nachfrage angesichts der steigenden Biokraftstoff-Produktion positiv auf K+S auswirken. Die Analysten halten die Aktien für stark unterbewertet.

Philips

DÜSseldorf - Die WestLB hat Philips-Aktien nach der Bilanz für das dritte Quartal 2006 mit "Buy" und dem Kursziel 32,00 Euro bestätigt. Der Konzern habe in der heutigen Telefonkonferenz die Wachstums- und Margenziele für jede Sparte bestätigt, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Seinem CFO zufolge dürfte Philips in 2007 das Ebit-Margenziel von sieben bis zehn Prozent erreichen. Nächste Kurskatalysatoren seien mögliche konkrete Strategien von Philips für den Ausstieg aus seinen beträchtlichen finanziellen Beteiligungen, Fortschritte beim Aktienrückkaufprogramm und mögliche Margen-Überraschungen aus der Sparte Consumer Electronics.

MAN AG

MÜNchen - Die HVB hat die MAN-Aktie vor allem nach der Stellungnahme des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania zum Übernahmeangebot von MAN mit "Underperform" bestätigt. Es sei einerseits offensichtlich, dass der schwedische Konzern das Angebot der deutschen Konkurrenz in ein negatives Licht stellen wolle, hieß es in einer Studie am Dienstag. Andererseits habe Scania-Chef Leif Östling aber dennoch wichtige Punkte angesprochen, die die Frage aufwürfen, ob die Synergieeffekte tatsächlich den von MAN gebotenen Preis rechtfertigen würden.

Nestle SA

ZÜRich (dpa-AFX ) - Die Analysten des Bankhaus Sal. Oppenheim haben ihre Empfehlung für Nestlé -Titel mit "Buy" bestätigt. In einer Studie von Dienstag blieb das Kursziel unverändert bei dem fairen Wert von 470 Schweizer Franken. Die Experten begründeten die Kaufempfehlung mit starken Zahlen von Danone für das dritte Quartal.

RWE AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für die RWE-Aktie nach dem angekündigten Verkauf der Tochter Thames Water von 82,00 auf 85,00 Euro angehoben. Die Aktie wurde zugleich mit "Buy" bestätigt. Der faire Wert sei nach oben hin angepasst worden, da der Verkaufserlös höher als erwartet ausgefallen sei, hieß es in einer Studie am Dienstag. Die Transaktion dürfte außerdem den Aktienkurs weiter anheizen, da es nun zunehmend Übernahme-Spekulationen gebe, so die Experten.

RWE AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die RWE-Aktie nach dem angekündigten Verkauf der Tochter Thames Water mit "Outperformer" und einem Kursziel von 95,00 Euro bestätigt. Für Analyst Per-Ola Hellgren steht vor allem die strategische Wirkung des Verkaufs im Vordergrund. Sie sei entscheidender als der erzielte Preis, auch wenn dieser am oberen Rand der Markterwartungen liege, schreibt der Experte in einer Studie am Dienstag.

RWE AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel der RWE-Aktie nach Bekanntgabe des Verkaufs der Tochter Thames Water um 2 Euro angehoben. Es betrage nun 82 Euro, das Anlage-Urteil laute weiterhin "Add", hieß es in einer Studie am Dienstag. "Der erzielte Preis ist etwas besser ausgefallen als wir erwartet hatten", schrieb Analyst Marc Koebernick. Insbesondere der Buchgewinn sei eine positive Nachricht, da "wir mit der Notwendigkeit einer größeren Abschreibung gerechnet hatten".

Thyssen-Krupp AG

London - Die WestLB hat Thyssen-Krupp-Aktien nach dem Verkauf der verlustreichen nordamerikanischen Karosserie- und Fahrwerksparte mit "Buy" und dem Kursziel 32,00 Euro bestätigt. Die mit dieser Veräußerung im Zusammenhang stehenden Restrukturierungskosten dürften höher als erwartet ausfallen, heißt es in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn der Verkauf zu strukturellen Ergebnisverbesserungen in der verbleibenden Automobilsparte führen dürfte, belasteten weitere Restrukturierungen die EBT-Marge dieses Geschäftsbereichs.

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