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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 20.07.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.07.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.07.2009

Allianz

London - Die UBS hat Allianz auf "Buy" belassen. Der Versicherer dürfte zu den Hauptprofiteuren einer Erholung im kommenden Jahr zählen, schrieb Analyst Markt Thiele in einer Branchenstudie vom Montag. Während die hohe Profitabilität im deutschen Sachversicherungsgeschäft 2009 höheren Prämien noch im Weg stehen dürfte, sollten diese 2010 steigen. Auch seien Marktteilnehmer zu stark auf den Bereich der Kraftfahrzeugversicherungen fokussiert, der sich leicht negativ entwickelt habe, allerdings auch nur 37 Prozent des Marktvolumens ausmache. Neben den guten Perspektiven im Sachversicherungsgeschäft biete Allianz auch Teilhabe an einer möglichen Erholung im Leben-Bereich.

Bayer

London - Nomura hat das Kursziel für Bayer von 52,00 auf 49,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Druck auf die Margen im Chemiesektor dürfte noch anhalten, prognostizierte Analyst Jean De Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt Titel von Unternehmen, die sich durch eine starke Wettbewerbsposition in strukturellen Wachstumsmärkten auszeichnen. Seiner Ansicht nach beurteilt der Markt die Aktien von besonders rohstoffabhängigen Chemie-Unternehmen zu optimistisch.

Citigroup

NEW York - Jpmorgan hat die Einstufung für Citigroup nach Quartalszahlen auf "Overweight" belassen. Das zweite Quartal sei schwach verlaufen und durch höhere Kreditverluste und Rücklagenbildung belastet worden, schrieb Analyst Vivek Juneja in einer Studie vom Montag. Zudem gehe durch die unnötigen Umwälzungen im Management hochqualifiziertes Personal verloren. Die Kreditverluste dürften in den kommenden Monaten weiter steigen. Positiv zu werten seien die gesunkenen Ausgaben, die Erholung der Einlagen und die gute Entwicklung im Privatkundengeschäft.

Continental

Frankfurt - Die DZ Bank hat Continental nach vorläufigen Eckdaten für das zweite Quartal auf "Kaufen" mit dem fairen Aktienwert 25,00 (Kurs: 27,60) Euro belassen. "Die guten, vorläufigen Quartalszahlen haben unsere Schätzungen und die des Marktes übertroffen", diagnostizierte Jasko Terzic in einer Studie am Montag. Die größte Überraschung sei für ihn das positive Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gewesen.

Daimler

Frankfurt - Equinet hat Daimler von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 38,00 Euro angehoben. Das Ende der Krise beim Autobauer sei angesichts der deutlich verbesserten Geschäftsbedingungen und eines steigenden PKW-Absatzes in Sicht, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Er habe daher seine Gewinnaussichten für 2009 und die Folgejahre signifikant erhöht.

Deutsche Lufthansa

London - Die Societe Generale (Socgen) hat das Kursziel für Lufthansa von 12,00 auf 11,20 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Margen der Fluggesellschaften dürften bis 2010 fallen und erst ab 2011 langsam steigen, bevor sie 2015 mit durchschnittlich lediglich 5,80 Prozent den Höhepunkt erreichen dürften, schrieb Analyst Jonathan Wober in einer Branchenstudie vom Montag. Für wertschaffende Renditen müsste die weltweite Flugzeugflotte 2010 um rund 16 Prozent sinken. Aufgrund der historisch niedrigen Bewertung sollten mutige und langfristig orientierte Investoren einen Einstieg in den Sektor erwägen. Alle anderen sollten bis Ende 2010 oder 2011 warten. Die Bilanz der Fluggesellschaft sei stark und die Aktie bleibe sein bevorzugter Wert im Sektor.

France Telecom

MÜNchen - Unicredit hat France Telecom vor Quartalszahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 19,00 auf 17,00 Euro gesenkt. Wenngleich das Geschäft solide verlaufen sein dürfte, sei die Grundtendenz eher negativ, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Branchenstudie vom Montag. Die Frage sei, wann sich die Wirtschaftskrise auf dem französischen Telekommunikationsmarkt bemerkbar mache. Friedrich, der ab der zweiten Jahreshälfte eine negative Entwicklung erwartet, senkte seine Gewinnprognose je Aktie für 2009 von 1,91 auf 1,75 Euro.

Freenet

MÜNchen - Unicredit hat freenet AG nach Erreichen des Kursziels von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 8,50 (Kurs: 8,82) Euro belassen. Die Entwicklung im zweiten Quartal 2009 dürfte von der Übergangsphase infolge der Debitel-Übernahme gekennzeichnet sein, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie vom Montag. Die Transformation der Kundenbasis zu einer qualitativ höherwertigen Zusammensetzung belaste den Umsatz. Gleichzeitig werde durch die Integration der übernommenen Unternehmen aber die Kostenbasis reduziert.

Infineon

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für Infineon Technologies nach der Bekanntgabe weiterer Details zur Kapitalerhöhung und Eckdaten zum dritten Geschäftsquartal von 1,90 auf 2,40 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Das vorläufige Zahlenwerk habe ihn positiv überrascht, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Montag. Dennoch bleibe abzuwarten, wie hoch die Belastungen beispielsweise aus der laufenden Restrukturierung tatsächlich sein werden.

Intel

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für die Aktie von Intel nach der Vorlage von Zahlen für das zweite Quartal von 20,00 auf 21,00 Dollar angehoben (Kurs: 18,66 Dollar). Das Anlageurteil blieb bei "Akkumulieren". Der US-Chiphersteller habe seine Erwartungen beim Umsatz übertroffen, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie am Montag.

IBM

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für IBM nach Zweitquartalszahlen von 115,00 auf 125,00 Dollar angehoben und die Einstufung auf "Akkumulieren" belassen. Erfreulich sei die Steigerung der Bruttomarge auf 45,5 Prozent, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Montag. Dazu hätten insbesondere die beiden Dienstleistungs-Divisionen Global Technology Services und Global Business Services beigetragen. Der Gewinn pro Aktie habe in Folge der positiven operativen Entwicklung sowie des laufenden Aktienrückkaufprogramms seine Prognose übertroffen.

K+S

London - Nomura hat das Kursziel für K+S von 70,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Druck auf die Margen im Chemiesektor dürfte noch anhalten, prognostizierte Analyst Jean De Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt Titel von Unternehmen, die sich durch eine starke Wettbewerbsposition in strukturellen Wachstumsmärkten auszeichnen. Seiner Ansicht nach beurteilt der Markt die Aktien von besonders rohstoffabhängigen Chemie-Unternehmen zu optimistisch. Mit seinen Schätzungen für den Kerngewinn je Aktie (Core-EPS) für K+S liegt De Watteville für 2010 um 20 Prozent über den durchschnittlichen Marktschätzungen.

KPN

MÜNchen - Unicredit hat KPN in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 13,50 Euro bewertet. Dem Telekommunikationsunternehmen dürfte es gelingen, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die negative strukturelle Sektorentwicklung zu kompensieren, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Branchenstudie vom Montag. Friedrich verwies zur Begründung auf die aggressive Strategie im Bereich Mobile International und die Kostenflexibilität im niederländischen Geschäft.

Krones

Frankfurt - Die UBS hat Krones vor Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Auftragseingang dürfte sich im zweiten Jahresviertel 2009 stabilisiert haben und im Vergleich zu den ersten drei Monaten um vier Prozent auf 430 Mill. Euro gestiegen sein, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Montag. Weier rechnet mit keinem Nettoverlust, was sich aufgrund des jüngst wieder aufgeflammten Preisdrucks als zu optimistisch erweisen könnte. Im dritten Quartal dürfte die vierjährig stattfindende Messe Drinktec zu deutlich steigenden Auftragseingängen führen.

Kuka

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Kuka nach Medienberichten über einen möglichen Vorstandswechsel auf "Add" mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die meisten Kritikpunkte gegen das derzeitige Management seien ungerechtfertigt, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Montag. Der Artikel im "manager-magazin", wonach die beiden Großaktionäre, der Maschinenbauer Grenzebach und US-Investor Guy Wyser-Pratte, der Unternehmensspitze auf der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung das Vertrauen entziehen wollen, könnte sich kurzfristig negativ auswirken.

Linde

London - Nomura hat das Kursziel für Linde Linde von 82,00 auf 80,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Margendruck im Chemiesektor dürfte noch anhalten, prognostizierte Analyst Jean De Watteville in einer Branchenstudie vom Montag. Der Experte bevorzugt die Titel von Unternehmen mit einer starken Wettbewerbsposition in strukturellen Wachstumsmärkten. Aktien von besonders rohstoffabhängigen Chemie-Unternehmen beurteilt der Markt seiner Ansicht nach zu optimistisch.

Muenchener Rueckv

London - Die UBS hat Münchener Rück auf "Buy" belassen. Der Versicherer dürfte zu den Hauptprofiteuren einer Erholung im kommenden Jahr zählen, schrieb Analyst Markt Thiele in einer Branchenstudie vom Montag. Während die hohe Profitabilität im deutschen Sachversicherungsgeschäft 2009 höheren Prämien noch im Weg stehen dürfte, sollten diese 2010 steigen. Auch seien Marktteilnehmer zu stark auf den Bereich der Kraftfahrzeugversicherungen fokussiert, der sich leicht negativ entwickelt habe, allerdings auch nur 37 Prozent des Marktvolumens ausmache. Neben den guten Perspektiven im Sachversicherungsgeschäft biete Münchener Rück auch Teilhabe an einer möglichen Erholung im Leben-Bereich.

Nokia

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für Nokia nach Zweitquartalszahlen von 12,00 auf 11,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Den Kurseinbruch infolge der Zahlenvorlage halte er für übertrieben, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Montag. Schließlich seien die Probleme des Handy-Herstellers im Kerngeschäft - schwindender Marktanteil, Margendruck auf Grund eines sich verschärfenden Marktumfelds - bereits seit längerem bekannt.

Nokia

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Nokia von 15,00 auf 12,00 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Buy" belassen. Grund für die Zielsenkung seien die vom Handy-Hersteller reduzierten Prognosen für das zweite Halbjahr, schrieb Analyst Sherief Bakr in einer Studie vom Montag. In Bezug auf die langfristigen Perspektiven blieb der Experte jedoch optimistisch.

Philips

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Philips Electronics von 15,00 auf 16,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Analyst Scott Babka hob in einer Branchenstudie vom Montag den europäischen Investitionsgütersektor von "cautious" auf "in-line" und sieht einige attraktive Anlagemöglichkeiten. Er bevorzuge Aktien von Unternehmen, bei denen das Risiko eines Verfehlens der Markterwartungen gering sei und aggressive Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet worden seien.

Porsche

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Porsche nach einem Pressebericht über eine wahrscheinliche Übernahme durch Volkswagen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 39,00 (Kurs: 48,05) Euro belassen. Die schwache Bilanz mit VW-Geld aufzupolieren, sei klar positiv für Porsche, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Aber selbst in diesem Fall bestünde mehr Abwärtsrisiko als Aufwärtspotenzial für die Aktie. Zudem könnte eine drohende Steuerzahlung in Höhe von drei Mrd. Euro die Transaktion zunichtemachen.

Porsche

London - Die Citigroup hat die Empfehlung für Porsche vor der Aufsichtsratssitzung über die Zukunft des Sportwagenherstellers auf "Sell" und das Kursziel auf 40,00 Euro belassen. Die dringende Suche des Managements nach einem Investor lasse erkennen, dass der Autobauer erhebliche Verbindlichkeiten habe, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Montag. Zudem dürfte Porsche eher bemüht sein, einen guten Preis für eine Transaktion zwischen der Porsche-Familie und einem Investor aus Katar als für die Inhaber der Vorzugsaktien herauszuschlagen. Aus diesem Grund sollten Anleger das Papier meiden.

Repower Systems

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Repower Systems von 130,00 auf 135,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Auf Basis der jüngsten Geschäftszahlen des Windturbinenherstellers habe er seine Prognosen leicht angehoben, schrieb Analyst Mariano Alarco in einer Studie vom Montag. Allerdings seien diese Änderungen nicht materiell und die Investmentidee für Repower bleibe unverändert. Hauptrisiken für den Konzern seien eine unerwartet langsame Rückkehr zu früherem Marktwachstum, mögliche technische Probleme bei der neuen Offshore-Windturbinengeneration sowie eine für die Branche ungünstigere Gesetzgebung und Regulierung.

Rhoen-Klinikum

DÜSseldorf - Sal. Oppenheim hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen und Details zur Kapitalerhöhung auf "Buy" mit einem fairen Wert von 18,00 (Kurs: 15,66) Euro belassen. "Mit diesem sehr starken Zahlenwerk ist Rhön gut gerüstet für weiteres externes Wachstum", schrieb Analyst Ludger Mues in einer Studie vom Montag. Da der Klinikbetreiber aber seinen Ausblick nicht angehoben habe und sein Kapital erhöhen wolle, sollten die Papiere nicht deutlich positiv reagieren, glaubt der Experte.

SAF

Frankfurt - Sal.Oppenheim hat den Aktionären von SAF die Annahme des Übernahmeangebots von SAP empfohlen. Angesichts des Kassenbestands von 29 Mill. Euro von SAF sei der Schritt für SAP attraktiv, schrieb Analyst Marco Zeidler in einer Studie vom Montag. Der gebotene Preis liege mit 11,50 Euro um 1,10 Euro über dem von ihm kalkulierten fairen Wert. Die starke Kurserholung der SAF-Aktie gehe auf exzellente Ergebnisse aus dem ersten Quartal zurück, die sich aber in dieser Ausprägung nicht fortsetzen dürften.

SAP

MÜNchen - Unicredit hat SAP nach einem Übernahmeangebot für SAF Simulation auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Der Konzern wolle sich mit dem Schritt stärker auf dem Softwaremarkt für Handelsunternehmen engagieren, wo bisher kaum standardisierte Lösungen angeboten würden, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Montag. Aufgrund der geringen Größe des Spezialisten für Bestellprogramme blieben die Prognosen unverändert.

Siemens

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Siemens von 51,00 auf 56,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Scott Babka hob in einer Branchenstudie vom Montag den europäischen Investitionsgütersektor von "cautious" auf "in-line" und sieht einige attraktive Anlagemöglichkeiten. Er bevorzuge Siemens, da das Risiko eines Verfehlens der Markterwartungen gering sei und der Mischkonzern aggressive Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet habe. Zudem seien viele Produkte des Unternehmens vergleichsweise wenig krisenanfällig.

Texas Instruments

NEW York - Jpmorgan hat Texas Instruments vor Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 11,00 Dollar belassen. Der Technologiekonzern dürfte deutlich von einer Erholung in den Segmenten Analog und Wireless profitiert haben, schrieb Analyst Christopher Daneley in einer Studie vom Montag. Da aber noch keine Anzeichen einer Erholung der Endnachfrage zu sehen seien, rechne er im Jahresverlauf mit wieder sinkenden Markterwartungen.

Versatel

MÜNchen - Unicredit hat Versatel vor Quartalszahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 10,00 auf 7,00 Euro gesenkt. Das Unternehmen dürfte ab 2010 einen stärkeren Wettbewerb durch Vertriebspartner der Deutschen Telekom zu spüren bekommen, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie vom Montag. Auch sei das Kurspotenzial derzeit mangels Übernahmespekulationen eher begrenzt. Eine Ausgliederung der DSL-Kunden in eine eigenständige Gesellschaft könnte aber als Indiz für einen Verkauf gesehen werde und zu deutlichen Kursgewinnen führen. Bei einem Umsatz von 181,20 Mill. Euro dürfte im zweiten Viertel 2009 ein Nettoverlust von 7,20 Mill. Euro angefallen sein.

Vodafone Group

MÜNchen - Unicredit hat Vodafone Group in einer Ersteinschätzung mit "Hold" und einem Kursziel von 125,00 Pence bewertet. Neben den Auswirkungen der schwachen Wirtschaftslage auf das Mobilfunkgeschäft dürften auch die Herausforderungen auf den beiden Schlüsselmärkten Spanien und Großbritannien die Entwicklung des Konzerns belasten, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Branchenstudie vom Montag. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres dürfte Vodafone einen Umsatz von 10,645 Mrd. Pfund erzielt haben.

Volkswagen Vorzugsaktien

London - Jpmorgan hat die Empfehlung für Volkswagen Vorzüge vor Zahlen auf "Neutral" und das Kursziel auf 50,00 Euro belassen. Analyst Ranjit Unnithan geht in einer Branchenstudie vom Montag davon aus, dass die europäischen Automobilhersteller insgesamt positive Zahlen für das zweite Quartal liefern werden. Nach dem zweiten Quartal 2009 dürften sich Investoren dann zunehmend auf 2010 konzentrieren. Da die Abwrackprämie dann wegfalle, dürfte die Branche in Westeuropa unter einem Absatzrückgang zu leiden haben. In den durchschnittlichen Marktschätzungen für 2010 sei dies jedoch noch nicht angemessen berücksichtigt.

Vossloh

Frankfurt - Die UBS hat Vossloh vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 105,00 Euro belassen. Insgesamt dürfte das zweite Viertel 2009 aufgrund hoher Vergleichswerte im Vorjahr und einiger Auftragsverzögerungen eher träge verlaufen sein, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Montag. Die Auftragseingänge dürften aber auf ähnlich hohem Niveau wie in den ersten drei Monaten gelegen haben. Bei einem Umsatz von 295,00 Mill. Euro dürfte ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 32,80 Mill. Euro erzielt worden sein. Derzeit überwögen die Chancen auf dem chinesischen Markt die vom Deutschland-Geschäft ausgehenden Risiken.

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