Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 20.11.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.11.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.11.2009

AIR Liquide

London - Die UBS hat Air Liquide auf die "Most Preferred List" gesetzt und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 88,00 Euro belassen. Der Titel ersetze die Bayer-Aktie auf der Liste, nachdem der Kurs sich allein im letzen Monat acht Prozent unter dem Sektordurchschnitt entwickelt habe, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Branchenstudie vom Freitag. Zur Triebfeder für den Kurs könnte die kurz bevorstehende Investorenveranstaltung werden.

Apple

London - Die Societe Generale (Socgen) hat Apple auf "Buy" mit einem Kursziel von 280,00 Dollar belassen. Jüngste Marktdaten deuteten auf eine schwache Entwicklung des Handy-Marktes im vierten Quartal, schrieb Analyst Andy Perkins in einer Branchenstudie vom Freitag. Perkins bleibt bei seiner negativen Einstellung gegenüber den Mobiltelefon-Produzenten, abgesehen von Apple. Da die Anzahl der iphone-Vertriebspartner zunehme, dürften die Absatzzahlen weiter steigen.

Bayer

London - Die UBS hat Bayer von der "Most Preferred List" gestrichen und die Einstufung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 52,00 Euro belassen. Der Aktienkurs des Chemiekonzerns habe sich im vergangenen Monat rund fünf Prozent besser entwickelt als der Sektordurchschnitt, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Branchenstudie vom Freitag. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal mangele es zudem an Kurstreibern. Ersetzt werde der Titel auf der "Most Preferred List" durch Air Liquide.

Continental

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Continental nach Zahlen von 37,00 auf 45,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Die Ergebnisse im dritten Quartal seien stärker als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Donnerstag. Positiv sei auch die Entwicklung der Nettoverschuldung die leicht auf 9,5 Mrd. Euro zurückgeführt werden konnte. Dennoch bleibe die Einstufung aufgrund der Finanzierungssituation des Konzerns nur neutral.

Demag Cranes

London - Credit Suisse hat das Kursziel für Demag Cranes vor Zahlen von 20,00 auf 28,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der deutsche Kranhersteller dürfte den Tiefpunkt beim Auftragseingang erreicht haben und sei gut aufgestellt für eine wirtschaftliche Erholung, schrieb Analyst Pascal Spano in einer Studie vom Freitag. Das neue Ziel beruhe auf seiner wachsenden Zuversicht in die Auftragslage von Demag Cranes.

Deutsche Postbank

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für die Deutsche Postbank nach Quartalszahlen von 20,00 auf 24,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Johannes Thormann senkte in einer Studie vom Freitag seine Prognosen nach etwas enttäuschenden Ergebnissen und aufgrund des kurzfristig schwierigen Ausblicks. Die Bank scheine nicht vom Fleck zu kommen, da die Absichten der Deutschen Bank mit der Postbank noch unklar seien. Die Kurszielerhöhung reflektiere einen veränderten Zeithorizont bei der Bewertung der Aktie.

Fiat

London - Die UBS hat Fiat von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 12,00 auf 11,00 Euro gesenkt. Aufgrund der hohen Pensionsverpflichtungen von Chrysler sei der Wert der Beteiligung an dem amerikanischen Autobauer gesunken, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Freitag. Zudem erscheine der Spielraum für positive Überraschungen einer operativen Trendwende bei Chrysler begrenzt. Mit Blick auf einen strukturellen Wandel der europäischen Autoindustrie sei die Aktie des italienischen Autoherstellers aber noch immer werthaltig.

Fraport

London - Jpmorgan hat Fraport nach Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 34,50 Euro belassen. Die Steuerquote des Flughafenbetreibers könnte mit 30 Prozent in den Jahren 2009 und 2010 niedriger ausfallen als zuvor erwartet, schrieb Analyst Damien Brewer in einer am Freitag vorgelegten Studie. Brewer hob seine Gewinnprognosen je Aktie für 2009 auf 1,58 Euro und für 2010 auf 1,80 Euro an.

Freenet

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Freenet nach dem Verkauf von Strato an die Deutsche Telekom auf "Buy" mit einem Kursziel von 13,50 Euro belassen. Der Verkaufspreis liege mit 275 Mill. Euro unter seiner Prognose, aber im Rahmen der Markterwartungen, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Freitag. Nun dürfte der Internet-Serviceprovider auf dem besten Weg sein, die für 2010 angekündigte zweistellige Dividendenrendite zu erreichen.

Hochtief

London - Die US-Bank Goldman Sachs hat Hochtief von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und die Aktien auf ihre "Conviction Buy List" gesetzt. Das Kursziel für die Anteile an dem Baukonzern hob Analyst Eshan Toorabally in einer Studie vom Freitag von 68,30 auf 85,60 Euro. Hochtief habe Zugang zu attraktiven Märkten. Zwar sei der Kurs in diesem Jahr bereits deutlich gestiegen, er glaube jedoch nicht, dass dieses Engagement in den aussichtsreichen Endmärkten und die strukturelle Stärke des Konzerns bereits adäquat reflektiert werde.

Hochtief

London - Die UBS hat Hochtief nach den veröffentlichten Details zum Börsengang der Sparte Concessions auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Die Preisspanne stimme zuversichtlich und bewerte den Bereich im Rahmen seiner Erwartungen, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Freitag. Der Schritt sei angesichts der erzielbaren liquiden Mittel und der Dekonsolidierung von Eigenkapital-Verpflichtungen positiv. Andererseits beinhalte der Wert des Baukonzerns künftig mit Leighton und Concessions zwei große börsennotierten Töchter, was negativ für die Bewertung sei.

Infineon

London - Die UBS hat das Kursziel für Infineon nach Quartalszahlen von 3,90 auf 3,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Free Cashflow im vierten Geschäftsquartal habe seine Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Die umsichtigen Prognosen des Chipherstellers für das Geschäftsjahr 2010 zeigten, dass die Berechenbarkeit der Entwicklung vor allem für die zweite Jahreshälfte noch gering sei.

Infineon

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Infineon von 3,70 auf 3,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei der Ausblick eher zurückhaltend gewesen. Die derzeitige Bewertung reflektiere adäquat die Chancen des Konzerns auf eine deutliche Gewinnerholung im nächsten Geschäftsjahr.

Infineon

London - Jpmorgan hat Infineon nach Quartalszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 4,25 Euro belassen. Der Markt sei zu sehr auf die Umsatzprognose des Halbleiterherstellers für 2010 fokussiert, die konservativ erscheine, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Freitag. Die operative Entwicklung sei sehr gut verlaufen. Bis der Markt aber bereit sei, auf die saisonal positive Entwicklung im Frühjahr 2010 zu blicken, dürfte es keine größeren Kursschwankungen geben.

Intel Corp

NEW York - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Intel auf "Buy" mit einem Kursziel von 25,00 Dollar belassen. Die Lagerbestände an Mikroprozessoren seien nach wie vor gering, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Branchenstudie vom Freitag. Zusammen mit einem wachsenden PC-Markt dürfte dies zu einer gesunden Entwicklung der Chiphersteller im nächsten Jahr führen. Auch die Konkurrenzsituation dürfte sich entspannen, da AMD aufgrund höherer Kosten keine Marktanteile allein über einen Preiskrieg gewinnen könne.

K & S

London - Die UBS hat K+S auf der "Least Preferred List" und die Einstufung für der Aktie auf "Sell" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Mit Blick auf zyklische Chemieunternehmen sei er zurückhaltend, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Branchenstudie vom Freitag. Seine vorsichtige Einstellung insbesondere gegenüber K+S basiere auf der Entwicklung der Kalidünger-Märkte.

Merck

Frankfurt - Sal.Oppenheim hat nach der ablehnenden Haltung eines Beratergremiums gegen die europäische Zulassung für Erbitux bei Lungenkrebs die Einstufung für Aktien der Merck unter Beobachtung gestellt. Angesichts des medizinischen Bedarfs in bestimmten Patientengruppen sei der Widerstand des wissenschaftlichen Komitees der europäischen Arzneimittelbehörde Emea eine gewisse Überraschung, schrieb Analyst Peter Düllmann in einer Studie vom Freitag. Für gewöhnlich folge die Emea der Empfehlung, so dass eine Zulassung in Europa unmöglich erscheine. Er strich seine Umsatzerwartungen für diese Indikation aus dem Bewertungsmodell. Der entsprechend geringere Umsatzbeitrag von Erbitux resultiere in einem fairen Wert von nur noch 68 bis 69 Euro. Die bisherige Empfehlung hatte "Buy" gelautet mit einem fairen Wert von 75 Euro.

Merck

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Merck nach dem von der EU-Arzneimittelbehörde abgelehnten Zulassungsantrag für Erbitux zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (Nsclc) von "Reduce" auf "Hold" angehoben und das Kursziel auf 65,00 Euro belassen. Da in seinen Prognosen ohnehin keine Nsclc-Umsätze enthalten seien, blieben die Schätzungen unverändert, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Montag. Er rechne aber nun mit rückläufigen Konsensprognosen. Sein neues Votum basiere auf dem Umstand, dass sich die Titel des Pharmakonzerns im Jahr 2009 deutlich schlechter als der Dax und als die Papiere des Konkurrenten Bayer entwickelt hätten.

Merck

London - Morgan Stanley hat die Einstufung für Merck auf "Underweight" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Die endgültige Nichtzulassung von Erbitux bei der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs durch die EU-Arzneimittelbehörde bestätige seine negative Einstufung der Aktie, schrieb Analyst Andrew Baum in einer Studie vom Freitag. Mit dieser Entscheidung seien nun auch weitere Einsatzgebiete für das Medikament fraglich geworden und damit das Wachstumspotenzial von Erbitux deutlich beschnitten.

Merck

London - Die Citigroup hat Merck von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 75,00 auf 70,00 Euro gesenkt. Nach zuvor hohen Erwartungen enttäusche die Verweigerung der Zulassung des Medikaments Erbitux zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs durch den Ausschuss für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelagentur, schrieb Analyst Mark Dainty in einer Studie vom Freitag. Die Umsatzprognosen für diesen Anwendungsbereich des Mittels entfielen nun. Auch mangele es derzeit an kurzfristigen Kurstreibern, hieß es weiter zur Abstufung.

Merck

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Merck nach dem von der EU-Arzneimittelbehörde abgelehnten Zulassungsantrag für Erbitux zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs auf "Neutral" belassen. Die Marktstimmung für den Titel dürfte unter der Nachricht leiden, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer am Freitag vorgelegte Studie. Ihre Prognosen blieben aber unverändert, da sie die Umsatzerwartungen für das Mittel in dieser Indikation bereits im Juli gestrichen habe. Zu deutliche Kursrückgänge erschienen daher übertrieben.

MLP

Hannover - Die Nord/LB hat das Kursziel für MLP nach Zahlen von 8,20 auf 6,20 Euro reduziert und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Der Finanzdienstleister habe im dritten Quartal dank Einsparungen immerhin etwas an Boden gut machen können, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Donnerstag. Für das Gesamtjahr erwarte er ein knapp positives Konzernergebnis. Die Aussichten blieben allerdings trüb. Auch für das kommende Jahr sehe er keine Verbesserung, weder für MLP noch für die Branche.

Munich RE

London - Jpmorgan hat Munich Re vor dem Hintergrund des EU-Reformprojekts Solvency II auf "Neutral" belassen. Die Vor- und Nachteile der neuen Regulierungsvorschriften für den Versicherungssektor seien für den Rückversicherer ausgeglichen und stünden im Einklang mit der Einstufung der Aktie, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Freitag. Der Konzern habe die beste Strategie, um einen Nutzen für die Volumina und Margen aus der Umsetzung der Vorschriften zu ziehen. Aufgrund der hohen Wettbewerbsdichte auf dem Rückversicherungsmarkt könnte es aber einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Vorteile bei den Aktionären ankommen.

Nokia

London - Die Societe Generale (Socgen) hat Nokia auf "Sell" mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Jüngste Marktdaten deuteten auf eine schwache Entwicklung des Handy-Marktes im vierten Quartal, schrieb Analyst Andy Perkins in einer Branchenstudie vom Freitag. Perkins bleibt bei seiner negativen Einstellung gegenüber den Mobiltelefon-Produzenten, abgesehen von Apple. Dem finnischen Telekommunikationskonzern mangele es noch immer an überzeugenden High-End-Produkten.

Nordea

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Nordea von 59,00 auf 75,00 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Nach den überwiegend guten Zahlen zum dritten Quartal habe er seine Prognosen für die Risikovorsorge der skandinavischen Banken angepasst, schrieb Analyst Per Lofgren in einer Branchenstudie vom Freitag. Allerdings dürften die Margen an den Kapitalmärkten ihren Höhepunkt erreicht haben und damit die künftigen Gewinne einschränken. Die veränderte Bewertung reflektiere die neuen Überlegungen auf Basis der für 2012 angenommenen Gewinne.

Research IN Motion

London - Die Societe Generale (Socgen) hat Research in Motion (RIM) auf "Sell" mit einem Kursziel von 38,00 Dollar belassen. Jüngste Marktdaten deuteten auf eine schwache Entwicklung des Handy-Marktes im vierten Quartal, schrieb Analyst Andy Perkins in einer Branchenstudie vom Freitag. Perkins bleibt bei seiner negativen Einstellung gegenüber den Mobiltelefon-Produzenten, abgesehen von Apple. Zwar schockierten die schwachen Ergebnisse im dritten Quartal 2009, doch habe der Blackberry-Hersteller noch immer eine gute Produktbasis.

Salzgitter

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Salzgitter nach einer Investorenveranstaltung von 82,00 auf 80,00 Euro reduziert, die Einstufung jedoch auf "Kaufen" belassen. Die Geschäftsentwicklung des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns werde im kommenden Jahr nicht an die Boomphase von 2005 anschließen können, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Donnerstag. Er sehe daher für die Stahlbranche 2010 als Übergangsjahr nach dem Krisenjahr 2009.

SGL Carbon

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für SGL Group nach der Berichtssaison im Stahlsektor von 25,00 auf 24,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Viele Unternehmen hätten einen vorsichtigen Ausblick geliefert, vor allem für Langstahl, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Freitag. Gerade von diesem Segment hänge das Graphitelektroden-Geschäft von SGL aber in großen Maße ab. Siebrecht senkte daher seine Prognosen für diesen Bereich im Jahr 2010.

Siemens

Paris - Die Societe Generale hat Siemens vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Im vierten Geschäftsquartal dürfte der Industriekonzern einen Umsatz von fast 19,50 Mrd. Euro bei einem Nettoverlust von 258 Mill. Euro erzielt haben, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Freitag. Der Marktfokus dürfte unter anderem auf der Optimierung der Zuliefererkette sowie dem Kostensenkungsprogramm und damit einhergehenden Aufwendungen im Geschäftsjahr 2009/10 liegen.

Sixt

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Sixt-Stammaktien nach Quartalszahlen von 25,00 auf 30,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Autovermieter habe mit sehr guten Ergebnissen für eine positive Überraschung gesorgt, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Freitag. Es habe sich gezeigt, dass für eine hohe Profitabilität im Jahr 2010 keine Nachfrageerholung notwendig sei, falls die Fahrzeugflotte klein gehalten werde und die Preise weiter steigen. Fickus hob seine Gewinnprognose je Aktie für 2010 und 2011 um 35 respektive 16 Prozent an.

Sixt

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für Sixt-Stammaktien nach Quartalszahlen von 18,50 auf 22,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Trendwende habe sich fortgesetzt, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer am Freitag vorgelegten Studie. Der Vorsteuergewinn (EBT) habe sich im Vergleich zum Vorquartal mehr als verdreifacht. Die Gewinne hätten den Tiefpunkt überwunden, so dass sich die Erholung des Mietwagenkonzerns fortsetzen dürfte.

SMA Solar

London - Goldman Sachs hat SMA Solar auf "Buy" belassen und die Aktie auf die "Conviction Buy List" gehoben. Das Kursziel für die Aktien des Solartechnikherstellers erhöhte Analyst Stephen Benson in seiner Studie vom Freitag von 85,00 auf 130,00 Euro. Der Markt habe das Volumenwachstum im Solarsektor in 2010/11 sowie die Nachhaltigkeit der Spitzenmargen des Herstellers von Solar-Wechselrichtern noch nicht ausreichend eingepreist. Er rechnet zwar für die kommenden Jahre weiter mit einem sinkenden Marktanteil sowie einigem Preisdruck, hob aber seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010/11 um 49 Prozent an. Benson begründete dies mit höheren Umsätzen und einem stabilerem Preis- und Volumenwachstum.

TNT

London - Die UBS hat TNT von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 18,80 auf 25,00 Euro angehoben. Er rechne nach wie vor mit einer deutlichen Erholung der Frachtvolumina im Jahr 2010, schrieb Analyst Dominic Edridge in einer Studie vom Freitag. Aufgrund des europäischen Verteilnetzes und des wachsenden Geschäftsvolumens in den Schwellenländern dürfte der Logistikkonzern zu den Hauptprofiteuren zählen. Die Bewertung der Aktie reflektiere dies noch nicht.

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