Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 23.11.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.11.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.11.2009

Bayerische Motoren W

London - Credit Suisse hat BMW von "Outperform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 32,00 (Kurs: 33,105) Euro gesenkt. Nach dem 57-prozentigen Kursanstieg im laufenden Jahr könnten die kurzfristige Gewinnentwicklung und Wechselkursrisiken die Aktie belasten, schrieb Analyst Arndt Ellinghorst in einer Studie vom Montag. Die Ergebnisse im vierten Quartal 2009 und zu Beginn des Jahres 2010 dürften vom Wechsel der Modellpalette geprägt werden. Anleger mit einem langfristigen Horizont könnten temporäre Kursrücksetzer zum Positionsausbau nutzen.

Douglas Holding AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Douglas nach einem Pressebericht über eine mögliche Aufstockung des Anteils an der Parfümeriekette auf 18 Prozent durch den Drogeriemarktunternehmer Erwin Müller auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 28,00 Euro belassen. Der Schritt komme überraschend und dürfte feindlicher Natur sein, schrieb Analyst Christian Bruns in einer Studie vom Montag. Eine Zusammenlegung von Müller und Douglas berge beachtliches Synergiepotenzial. Ohne eine Kontrollübernahme werde sich dieses aber nicht realisieren lassen. Ein Machtkampf sei wahrscheinlich.

Douglas Holding AG

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Douglas auf "Hold" mit einem Kursziel von 30,00 (Kurs: 33,00) Euro belassen. Investoren sollten ihre Douglas-Anteile im Lichte eines möglichen Aufkaufs von Anteilen durch den Drogeriemarktunternehmer Erwin Müller derzeit halten, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Montag. Ein dritter Großaktionär neben den bestehenden Hauptanteilseignern sei sicherlich eine gute Nachricht für den Aktienkurs.

Douglas Holding AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Douglas-Aktien nach Berichten über den Einstieg des Drogeriemarkt-Managers Erwin Müller unter Beobachtung gestellt, die Aktie aber auf "Hold" belassen. Es sei überraschend, dass Müller bestätigt habe, seinen Anteil aufstocken zu wollen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag. Eigentlich hätte dies Gespräche mit den Familien Oetker, Eklöh und Kreke vorausgesetzt, denen mehr als 50 Prozent der Anteile an dem Handelskonzern zugerechnet würden. Elfers kann sich nicht vorstellen, dass sich irgendeine Form der Kooperation ohne die Zustimmung der Familien positiv entwickeln könne. Für das deutsche Parfümeriegeschäft hält er angesichts eine gemeinsamen Marktanteils von mehr als 45 Prozent kartellrechtliche Bedenken für möglich, in der Schweiz, Ungarn oder Kroatien könnten gemeinsame Aktivitäten Mehrwert schaffen. Insgesamt würden aber viele Fragen aufgeworfen und das Geschäft sei alles andere als sicher.

Ford Motor CO

NEW York - Die Citigroup hat das Kursziel für Ford-Aktien von 4,40 auf 6,50 Dollar angehoben. Die Einstufung für die Titel des US-Autobauers beließen die Experten in einer am Montag veröffentlichten Studie allerdings bei "Sell". Letzteres begründete Analyst Will Randow mit Bewertungs- und Risikoaspekten.

Kuka AG

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Kuka nach den Aussagen des neuen Vorstands Walter Bickel in der "Welt am Sonntag" auf "Hold" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die für 2010 unsichere Rückkehr in die Gewinnzone stütze die vorsichtige Prognose für das nächste Jahr, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Die schwache Kapazitätenauslastung und der Preisdruck drückten auf die Margen in der Robotics-Sparte. Die ungünstige Investitionslage im Automobilbereich belaste die Sparte Systems.

Merck

London - Nomura hat das Kursziel für Merck von 72,00 auf 70,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das negative Votum des Expertenrats der EU-Arzneimittelbehörde zum Einsatz des Medikaments Erbitux gegen eine bestimmte Lungenkrebsart schmälere den Wert des Pharmakonzerns, schrieb Analyst Amit Roy in einer Studie vom Montag. Dennoch halte er an seiner insgesamt positiven Einstufung fest, da Erbitux im Einsatz gegen andere Krebsarten gute Ergebnisse zeige.

Nordex AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat Nordex vor Quartalszahlen von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 10,00 Euro belassen. Die Ergebnisse der Wettbewerber stimmten zuversichtlich für den Quartalsausweis des Windkraft-Anlagenbauers, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Montag. Umsatz sowie Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürften sich nach und nach erholen. Die Gesamtjahresziele des Unternehmens erschienen in Reichweite. Schramm prognostiziert für das dritte Viertel einen Umsatz von 305,70 Mill. Euro und ein Ebit von 11,10 Mill. Euro.

Phoenix Solar AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Phoenix Solar von "Neutral" auf "Add" hochgestuft und das Kursziel auf 40,00 Euro festgelegt. Das Umsatzwachstum dürfte in den kommenden zwei Quartalen stark anziehen, schrieb Analystin Katharina Cholewa in einer Studie vom Montag. Cholewa prognostiziert eine beschleunigte Entwicklung des Solarkraftanlagen-Marktes in Deutschland. Auch das gesamte Jahr 2010 könnte für Phoenix Solar außergewöhnlich stark werden.

Renault SA

London - Credit Suisse hat Renault von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 30,00 auf 43,00 Euro angehoben. Der Autobauer profitiere von dem sich zügig bessernden Cash Flow bei der Konzerntochter Nissan, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Studie vom Montag. Nissan dürfte 2010 circa 55 Prozent der Volumina in China und den USA absetzen, den stärksten Wachstumsmärkten in den kommenden Jahren. Bei einer Bewertung Nissans auf dem historischen Niveau stiege der Wert der Renault-Aktie auf 57 Euro.

Stada Arzneimittel A

Frankfurt - Die UBS hat Stada von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 21,00 auf 25,00 Euro angehoben. Nach der starken Kursentwicklung der Aktie sei der Aufwärtsspielraum nun begrenzt, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Montag. Klare Anzeichen einer Verbesserung des deutschen Generikageschäfts könnten ebenso wie eine Entschuldung neues Aufwärtspotenzial freisetzen.

Suez Environnement C

London - Die HSBC hat das Kursziel für Suez Environnement von 15,00 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Versorger habe das Schlimmste hinter sich, schrieb Analystin Verity Mitchell in einer Studie vom Montag. Die Grundlage für künftiges Wachstum sei solide. Mittels der auf 75 Prozent aufgestockten Beteiligung an Agbar werde Suez Environnement sein Engagement in Spanien, Großbritannien und Chile verstärken können. Zudem dürfte auch die wirtschaftliche Erholung wieder zu mehr Wachstum im Abfallgeschäft führen.

Tui Travel PLC

London - Die Credit Suisse (CS) hat das Kursziel für Tui Travel von 338,00 auf 306,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Tim Ramskill reduzierte in einer Studie vom Montag seine Gewinnprognosen je Aktie für 2010 und 2011 um 14 respektive 21 Prozent. Neben gestiegenen Finanzierungskosten verwies der Analyst auf eine schwache operative Entwicklung des Touristik-Unternehmens in Frankreich und Kanada. Insgesamt erschienen die Verlusterwartungen vieler Marktteilnehmern für die Wintersaison 2009/10 aber trotzdem überzogen, wenngleich nicht so deutlich wie bei dem Wettbewerber Thomas Cook.

Vossloh AG

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Vossloh auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung dürfte Sorgen um die chinesischen Großprojekte sowie befürchtet schwächere Zahlen adäquat widerspiegeln, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Montag. Der Verkehrstechnikkonzern habe gute Chancen, beim Megaauftrag der Deutschen Bahn in Katar mit neuen Aufträgen zum Zuge zu kommen.

Vossloh AG

Frankfurt - Kepler hat Vossloh nach einem Großauftrag für die Deutsche Bahn aus Katar auf "Buy" mit einem Kursiel von 80,00 Euro belassen. Sollte der Verkehrstechnologiekonzern Aufträge in allen Sparten erhalten, sei ein Volumen in dreistelliger Millionenhöhe vorstellbar, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Montag. Die Aufträge dürfte aber über mehrere Jahre verteilt sein. Auch dürfte es einen intensiven Wettbewerb geben.

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