Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 24.03.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.03.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.03.2009

Daimler

Paris - Die Societe Generale hat das Kursziel für Daimler-Aktien nach einer Kapitalerhöhung von 25,00 auf 24,00 Euro, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Kapitalerhöhung habe eine verwässernde Wirkung auf die Aktien, schrieb Analyst Philippe Barrier in einer Studie vom Dienstag. Darüber hinaus sei das kurzfristige Lastkraftwagen-Geschäft aufgrund unerwartet schwieriger Bedingungen in Europa und den USA risikobehaftet. Die Aktie sei aber derzeit niedrig bewertet.

Daimler

London - Jpmorgan hat Daimler nach der Übernahme einer zehnprozentigen Kapitalerhöhung durch Aabar Investments auf "Overweight" belassen. Die Transaktion dürfte primär zur Stärkung der Bilanz erfolgt sein, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Damit wolle sich der Autobauer vermutlich einen Zugriff auf den Kreditmarkt zu weiterhin günstigen Konditionen sichern.

Daimler

London - Die WestLB hat die Einstufung für die Aktien des Autobauers Daimler auf "Sell" und das Kursziel auf 17,10 Euro belassen. In einer Studie vom Montag senkte Analyst Oliver Kämmerer seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in den Jahren 2009 bis 2011. Er begründete seinen Schritt mit dem Einstieg des Staatsfonds von Abu Dhabi, der über eine Kapitalerhöhung vollzogen wird und daher den Gewinn je Aktie verwässere.

Daimler

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Daimler nach der Übernahme einer zehnprozentigen Kapitalerhöhung durch Aabar Investments von 25,00 auf 23,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Kurzfristig sei das frische Eigenkapital positiv zu werten, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Dienstag. Mittelfristig stehe dem aber eine verwässernde Wirkung und ein geringer werdendes strategisches Interesse an dem Autobauer gegenüber. Lawson senkte seine Prognosen für 2010 und 2011 um vier respektive sechs Prozent, um den Verwässerungseffekt abzubilden.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien der Deutschen Börse nach dem angekündigten Rücktritt von Finanzvorstand Thomas Eichelmann auf "Reduce" mit einem fairen Wert von 34,00 Euro belassen. Der Rücktritt komme sehr überraschend und werfe viele Fragen auf, schrieb Analyst Reginald Veit in einer Studie vom Dienstag.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Kepler hat die Einstufung für Deutsche Börse nach dem überraschend angekündigten Rücktritt des Finanzchefs Thomas Eichelmann auf "Buy" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Trotz des Rücktritts sei die fundamentale Lage des Börsenbetreibers gut, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe der Konzern bestätigt, an Kosteneffizienz und Aktienrückkaufprogrammen festhalten zu wollen.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für Deutsche Börse nach dem Rücktritt des Finanzvorstands Thomas Eichelmann von 75,00 auf 58,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Rückzug des Finanzvorstands und die gleichzeitige Ankündigung von Restrukturierungsmaßnahmen ohne Angabe von Gründen erhöhe die Unsicherheit und belaste die Stimmung, schrieb Analyst Christian Muschick in einer Studie vom Dienstag. Insbesondere fürchte er weitere strategische Entscheidungen des Vorstands mit negativen Einflüssen auf den Aktionärswert. Angesichts des aktuellen Kurses bleibe er aber bei seinem Votum.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktien der Deutschen Börse nach der angekündigten Implementierung einer Holding-Struktur für die Tochter Clearstream auf "Buy" mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Die neue Struktur könnte das Kreditprofil des Konzerns verbessern und Clearstream für andere Investoren öffnen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Negativ sei hingegen der angekündigte Rücktritt des Finanzvorstandes Thomas Eichelmann. Er sei für das Kostenmanagement verantwortlich gewesen und ein Nachfolger sei nicht in Sicht. Daher stelle sich die Frage nach dem Fortgang der Kostenkontrolle in einem schwierigen Marktumfeld.

Deutsche Lufthansa

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Lufthansa von 12,60 auf 11,15 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Equal-weight" belassen. Die von den Fluggesellschaften erwarteten Volumenrückgänge von drei bis vier Prozent im laufenden Jahr könnten sich als zu niedrig erweisen, schrieb Analystin Penelope Butcher in einer Studie vom Dienstag. Sie prognostiziert einen Rückgang von fünf bis sechs Prozent. Falls die Umsätze bei Lufthansa Technik stabil blieben, werde der Konzern die einzige leicht profitable Fluggesellschaft im Geschäftsjahr 2009/10 sein.

Duerr

Frankfurt - Die Commerzbank hat Dürr von "Add" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber gleichzeitig von 15,00 auf 11,00 Euro gesenkt. Die Chancen für den Zuschlag bei bis zu neun Großaufträgen für den Unternehmensbereich "Paint and Final Assembly Systems" im Jahr 2009 seien gut, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Der freie Cashflow dürfte 2009 wieder positiv ausfallen, nachdem er 2008 in die Negativzone abgerutscht sei. Schachel senkte seine Gewinnprognosen je Aktie für 2009 und 2010 um 18 respektive 20 Prozent, äußerte sich aber gleichzeitig zuversichtlich mit Blick auf die Margen.

Dyckerhoff

DÜSseldorf - Die WestLB hat Dyckerhoff aufgrund der schlechten Umsatz- und Gewinnaussichten von "Neutral" auf "Reduce" gesenkt und ein neues Kursziel von 37,00 Euro festgesetzt. Er rechne 2009 mit einem Umsatzrückgang von 17 Prozent und einem Minus beim Ebitda von 37 Prozent, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Dienstag. Gründe seien hauptsächlich die nachlassende Produktionsauslastung sowie die massiv sinkenden Zementpreise in Russland und der Ukraine. Das Unternehmen rechne auch nicht damit, dass die für 2009 geplanten staatlichen Investitionen in Infrastrukturprojekte die sinkende Nachfrage aus dem gewerblichen Bausektor auffangen werden können. Nach Einschätzung von Dörper strebt Hauptaktionär Buzzi Unicem zwar eine Beteiligungserhöhung bis an eine Grenze an, wo eine Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre möglich wäre. Allerdings habe es Buzzi damit wohl nicht eilig.

Escada

Frankfurt - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Escada von 2,94 auf 1,58 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der Nettoverlust 2008 in Höhe von 70,4 Mill. Euro habe die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Michael Geiger in einer Studie vom Dienstag. Um solvent zu bleiben, benötige Escada in Kürze neue Liquidität. Die fundamentalen Rahmenbedingungen des Unternehmens stimmten zwar positiv. Allerdings sei das Umfeld derzeit sehr schwierig, um sich mit frischer Liquidität zu versorgen.

Fresenius Medical Care

London - Die Citigroup hat Fresenius Medical Care (FMC) nach den Kursverlusten der vergangenen drei Wochen auf "Buy" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Der momentane Kurs reflektiere die Ängste des Marktes vor einer umfassenden Reform des Gesundheitswesens in den USA, die aber unwahrscheinlich sei, schrieb Analystin Cora Mccallum in einer Studie vom Dienstag. Im Repräsentantenhaus gebe es zwar eine demokratische Mehrheit, doch der Senat werde einer kompletten Umkrempelung des Gesundheitssystems kaum zustimmen, da die Demokraten hier nur über 58 der 60 benötigten Stimmen für ein neues Gesetz verfügten. Eine einfachere lösung wäre etwa eine Anhebung der Mindesteinkommensgrenze, ab der Patienten Leistungen des staatlichen Krankenversicherungssystem Medicaid in Anspruch nehmen dürften.

Gildemeister

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Gildemeister nach einer angekündigten Kooperation mit Mori Seiki auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,50 Euro belassen. Auch wenn die Kooperation strategisch sinnvoll sei, zeige sie doch vor allem den Druck durch sinkende Auftragseingänge, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Studie vom Dienstag. Die schwierige Marktlage lasse sich durch die Transaktion - beide Werkzeugmaschinenbauer erwerben jeweils fünf Prozent am anderen - nicht kompensieren. Ein Einfluss auf den Gewinn im laufenden Jahr sei unwahrscheinlich. Im kommenden Geschäftsjahr könnte die Gewinnentwicklung aufgrund des positiven Einflusses der Zusammenarbeit stabil verlaufen.

Gildemeister

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Aktien des Maschinenbauers Gildemeister auf "Buy" und das Kursziel auf 7 Euro belassen. In einer Studie vom Dienstag betonte Analyst Holger Schmidt die Vorteile der am Vortag bekannt gegebenen Kooperation mit dem japanischen Konkurrenten Mori Seiki. Der gegenseitige Einstieg in Form eines Anteil von je fünf Prozent schütze beide Unternehmen vor unwillkommenen neuen Großaktionären.

Hypo Real Estate

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Hypo Real Estate vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 0,50 Euro belassen. Er rechne mit sehr schlechten Zahlen für das vierte Quartal, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Obwohl er nicht von einer vollständigen Verstaatlichung der Bank ausgehe, sei eine hohe Kapitalerhöhung mit deutlichen Verwässerungseffekten wohl unvermeidlich.

Infineon

London (dpa-ADX) - Die UBS hat das Kursziel für Infineon von 0,90 auf 0,85 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Zwar sei die Bewertung des Titels recht niedrig, doch herrsche zu viel Unsicherheit mit Blick auf die Bilanzsituation, schrieb Analyst Nicolas Gaudois in einer Studie vom Dienstag. Der Technologiekonzern benötige kommendes Jahr 500 Mill. Euro zur Schuldentilgung. Auch wenn Verhandlungen mit den Banken laufen dürften, sei bisher kein Fortschritt erkennbar. Im Notfall seien aber auch staatliche Hilfen denkbar. Das zeite Quartal des Geschäftsjahres dürfte im Rahmen der Erwartungen verlaufen sein.

Kontron

Frankfurt - Kepler hat die Einstufung für Kontron nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 8,75 Euro belassen. Die relativ soliden Gesamtjahresergebnisse bestätigten die positive Einstufung für den Minicomputerhersteller, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Dienstag. Der hohe Auftragsbestand, die neuesten Entwicklungserfolge und das von Intel übernommene Rackmount-Servergeschäft seien strukturell positive Treiber.

Kontron

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Kontron nach Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Ergebnisse im vierten Quartal seien weitestgehend im Rahmen der Erwartungen geblieben, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen habe in einem schwierigem Umfeld sehr gut abgeschnitten.

Kontron

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Kontron nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Die Bekanntgabe der endgültigen Zahlen habe kaum Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Dienstag. Ob der vom Unternehmen angekündigte Umsatzrückgang im maximal oberen einstelligen Prozentbereich für 2009 den schlimmstmöglichen Fall darstelle, sei noch offen. Etwa 55 Prozent des gesamten Umsatzes seien relativ defensiv. Insgesamt sei der Minicomputerhersteller besser aufgestellt als während der letzten Wirtschaftskrise.

Kontron

Frankfurt - Die Commerzbank hat Kontron nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 6,91 Euro). Wie erwartet habe der Minicomputerhersteller 2008 ein solides Ergebnis erzielt und die Prognosen erfüllt, schrieb Analyst Marcus Faustmann in einer Studie vom Dienstag. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sei wie von ihm prognostiziert ausgefallen. Seine Prognosen für 2009 liegen leicht unter den Markterwartungen, da er mit einem Übergreifen der schwachen Marktlage auf andere Endmärkte des Unternehmens rechnet.

Kontron

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Kontron-Aktien nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Die Zahlen hätten die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Obwohl der Minicomputerhersteller keinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2009 gegeben habe, könnte er eventuell das Umsatzniveau von 2008 behaupten.

Linde

London - Merrill Lynch hat Linde von "Neutral" auf "Underperform" herabgestuft und das Kursziel von 59,00 Euro auf 51,00 Euro reduziert. Er rechne bei Linde im laufenden Jahr mit höheren Risiken, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie am Dienstag. Für 2009 erwartet er einen Rückgang des Ebitda von sieben Prozent. Der Gewinn pro Aktie (EPS) dürfte seiner Einschätzung nach um 17 Prozent sinken, während der Markt mit minus fünf Prozent rechne. Auch werde sich das EPS von Linde 2010 langsamer erholen als im gesamten Chemiesektor.

Loewe

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Loewe vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Es sei wahrscheinlich, dass das Umsatzwachstum sehr stark unter Druck geraten sei, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Obwohl die Bewertung bereits niedrig sei und die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2008 sieben Prozent betrage, könnte das Papier kurzfristig unter Druck geraten. Mittelfristig dürfte dem Elektronikkonzern aber eine überdurchschnittliche operative Entwicklung insbesondere durch den Gewinn von Marktanteilen vom angeschlagenen Wettbewerber B & O gelingen.

Merck

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Merck von 72,00 auf 70,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Geringere Schätzungen für das Wirtschaftswachstum führten zu einer Senkung der Gewinnprognosen, schrieb Analyst Dani Saurymper in einer Studie vom Dienstag.

Metro

Paris - Kapler hat die Einstufung für Metro nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 21,50 Euro belassen. Die Gesamtjahresergebnisse seien leicht über den Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Cedric Lecasble in einer Studie vom Dienstag. Weiterhin sei zu erwarten, das die Rezession auch Metro treffen werde. Das Ebita dürfte um 20 Prozent fallen. Der Markt rechne hier allerdings mit nur mit einer leicht negativen Entwicklung.

Metro

Frankfurt - Independent Research hat die Einstufung für die Aktien des Einzelhandelskonzerns Metro nach Zahlen von "Akkumulieren" auf "Reduzieren" und das Kursziel von 24 auf 22 Euro gesenkt. Die Kennziffern für 2008 seien gemischt ausgefallen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. "Während das Ebit unsere Erwartungen übertreffen konnte, fiel das Nettoergebnis aus fortgeführten Aktivitäten deutlich unter unserer Prognose aus." Er senkte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie für

Metro

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Metro nach Zahlen auf "Neutral" belassen. Der faire Wert beträgt weiterhin 36,00 Euro (aktueller Kurs: 24,31 Euro). Im vierten Quartal seien die Umsätze etwas stärker als von ihm erwartet gestiegen, schrieb Analyst Christian Bruns in einer Studie vom Dienstag. Auch der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern und der bereinigte Gewinn je Aktie hätten leicht positiv überrascht.

MLP

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für MLP auf "Underperform" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Der Übernahmeversuch durch Swiss Life dürfte als gescheitert angesehen werden, nachdem 8,4 Prozent der MLP-Anteile an Talanx abgegeben worden seien, schrieb Analyst Michael Haid in einer Studie vom Dienstag. 2009 dürfte ein deutlicher Druck auf die Umsätze spürbar sein.

MLP

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für MLP-Aktien auf "Hold" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Dass Talanx einen Teil der Swiss-Life-Beteiligung an MLP übernommen hat, sollte Übernahmespekulationen und Ängste vor einem großen Aktienüberhang beenden, schrieb Analyst Christian Muschick in einer Studie vom Dienstag. MLP könne nun auch seine Unabhängigkeit besser begründen und zugleich mittelfristig Geschäftsbeziehungen zu Swiss Life aufbauen. Obwohl die Neuigkeiten positiv seien, änderten sie aber nicht den kurzfristig schwachen operativen Ausblick.

MTU

Frankfurt - Die Commerzbank hat MTU nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Die Entwicklung im Luftfahrtsegment bleibe unsicher und die Auswirkungen des Passagierrückgangs auf die Anzahl der Flugzeugauslieferungen müssten sich erst noch zeigen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Dienstag. Böhm hob seine Prognosen für 2009 und 2010 aber trotzdem leicht an, da sich die Instandhaltungssparte des Triebwerkbauers besser entwickelt habe als angenommen. Die Restrukturierung dieses Bereiches sei ein Erfolg gewesen. Die Entwicklung im militärischen Bereich dürfte stabil verlaufen.

Oracle

Berlin - Analysten der Landesbank Berlin haben die Aktien des US-Softwarekonzerns Oracle nach überraschend positiven Quartalsergebnissen weiter zum Kauf empfohlen. Der drittgrößte Softwareproduzent habe mit den Geschäftszahlen für das dritte Quartal "positiv überrascht", hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse. Der Gewinn sei zwar geringfügig gesunken, schreiben die Experten. Dagegen habe Oracle die Erwartungen beim Umsatz und bei den Verkäufen neuer Softwarelizenzen übertroffen.

Rhoen-Klinikum

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Rhön-Klinikum von 22,00 auf 21,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Selected List" belassen. Nach den deutlichen Kursverlusten böten die Aktien des Klinikbetreibers nun eine attraktive Einstiegsgelegenheit, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnten sich neue Übernahmemöglichkeiten für Rhön ergeben, da der Druck auf öffentliche Hospitäler zunehme.

Versatel

MÜNchen - Unicredit hat das Kursziel für Versatel von 16,50 auf 10,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Senkung des Kursziels reflektiere das derzeitige Umfeld und die jüngsten Prognosen des Unternehmens, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie vom Dienstag. Dennoch werde die positive Einstufung beibehalten. Möglicherweise könnten Übernahmespekulationen zurückkehren und die Aktie habe aktuell ein hohes Aufwärtspotenzial zum neuen Ziel.

Volkswagen

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) auf "Buy" belassen. Der Autobauer sei sehr gut positioniert, um von dem Boom auf dem deutschen Kleinwagenmarkt zu profitieren, schrieb Analyst Christian Breitsprecher in einer Studie vom Dienstag. Zudem hätten die Wolfsburger die kritische Größe, um die Krise der Automobilindustrie zu überstehen. Die regionale Diversifizierung sei gut und die Bilanz stark. Der Titel bleibe der "Top Pick" im europäischen Automobilsekor.

Vossloh

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Vossloh vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Die Zahlen dürften nicht enttäuschen, zumal der Verkehrstechnologiekonzern seine Ziele für 2009 und 2010 bereits bekannt gegeben habe, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Vossloh seit für ein mittelfristiges Wachstum im Vergleich zu anderen Unternehmen innerhalb der Ingenieurwesen- und Anlagegüter-Branche gut positioniert. Allerdings werde die Aktie imer noch mit einem zu hohen Aufschlag zur Branche gehandelt.

Wacker Chemie

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Wacker Chemie von 100,00 auf 70,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Das Risiko durch sinkende Kassapreise für Polysilizium werde vom Markt überschätzt, schrieb Analyst Michael Eastwood in einer Studie vom Dienstag. Der Chemiekonzern verkaufe mehr als 75 Prozent des Polysiliziums über langfristige Verträge. Selbst bei einer Halbierung des Preises auf 50 Dollar je Kilo 2009 und einem weiteren Rückgang auf 40 Dollar je Kilo 2010 dürfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um lediglich 13 Prozent sinken.

Wacker Construction

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Wacker Neuson vor Zahlen von 5,20 auf 4,70 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Nachdem die vorläufigen Zahlen bereits bekannt seien, dürfte es zu keinen größeren Überraschungen kommen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Die angekündigte Dividende von 0,19 Euro je Aktie liege im Rahmen der Erwartungen. Die Kurszielsenkung reflektiere den starken Auftragsrückgang für Baumaschinen im Januar. Kurzfristig seien keine Kurstreiber erkennbar.

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