Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 24.04.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.04.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.04.2009

Akzo Nobel NV

London - Die UBS hat das Kursziel für Aktien von Akzo Nobel nach Zahlen von 38,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse im ersten Quartal seien zwar schlecht, aber nicht desaströs ausgefallen, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen dürfte auch weiterhin zu den frühen Gewinnern einer Wirtschaftserholung gehören, daher sei die grundsätzliche Investment-Idee weiterhin intakt.

Akzo Nobel NV

Amsterdam - ING hat das Kursziel für Akzo Nobel nach Quartalszahlen von 28,00 auf 32,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Positiv seien sinkende Rohstoffpreise und sich stabilisierende Handelsbedingungen, schrieb Analyst Jan Hein de Vroe in einer Studie vom Freitag. Allerdings dürfte der Chemiekonzern angesichts der Tiefe und des Ausmaßes des gegenwärtigen Abschwungs sein Ziel für die Marge beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 14 Prozent im Jahr 2011 verfehlen. Er sehe daher keinen Grund für einen Einstieg.

Amazon COM INC

NEW York - RBC Capital Markets hat das Kursziel für Amazon.com-Titel nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen von 84 auf 95 Dollar angehoben. Die Einstufung für die Titel des weltgrößten Online-Einzelhändlers beließen die Experten in einer am Freitag veröffentlichten Analyse bei "Outperform". Das Unternehmen habe über ein weiteres solides Jahresviertel berichtet.

Bechtle AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bechtle nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Die Zahlen hätten sogar noch schlechter ausfallen können, wenn der IT-Dienstleister gegen Ende des Quartals nicht die Kosten gesenkt hätte, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Er rate kurzfristig orientierten Anlegern von einem Einstieg ab, da es mindestens ein Quartal dauern dürfte, bis die Maßnahmen wirkten. Ab der zweiten Hälfte 2009 und 2010 könnte sich das Papier aber interessant entwickeln.

Bechtle AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Bechtle nach vorläufigen Quartalszahlen auf "Neutral" belassen. Während der Umsatz in den ersten drei Monaten seinen Erwartungen entsprochen habe, sei der Vorsteuergewinn dahinter zurückgeblieben, schrieb Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Freitag. Die Prognosen blieben aber zunächst unverändert, auch wenn der Fixkostenanteil negativ überrascht habe. Der Tiefpunkt der Gewinnentwicklung dürfte der IT-Dienstleister im zweiten Quartal erreichen.

Comdirect Bank AG

Frankfurt - Equinet hat comdirect nach Quartalszahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 4,60 Euro belassen. Das Ergebnis für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres sei erwartungsgemäß schwach ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag. Das unter den Erwartungen liegende Nettozinsergebnis sei kein gutes Zeichen für die kommenden Quartale. Eine Senkung der Kurszieles sei durchaus möglich.

Credit Suisse Group

Amsterdam - ING hat das Kursziel für die Aktien der Credit Suisse von 28,50 auf 45,20 Schweizer Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Verbesserte Bedingungen für die Kapitalmärkte sollten zu einer früheren Erholung der Gewinne führen, schrieb Analyst Alain Tchibozo in einer Studie vom Freitag. Allerdings zweifle er, dass der Aktienkurs nach den jüngsten Kursgewinnen noch über ein Aufwärtspotenzial verfüge. Zudem dürfte die Vermögensverwaltung für einige Quartale verlustreich bleiben, während der Abschwung das Privatkundengeschäft treffen könnte.

Credit Suisse Group

London - Die UBS hat die Aktien von Credit Suisse nach Zahlen von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 43,00 Schweizer Franken angehoben. Die Ergebnisse im ersten Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Freitag. Besonders in der Sparte Investmentbanking habe der Finanzkonzern starke Zahlen vorlegen können. Für das laufende Jahr hob er daher die Schätzungen für den Gewinn je Aktie um 42 Prozent an.

Credit Suisse Group

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Credit Suisse von 42,00 auf 50,00 Franken angehoben und die Empfehlung auf "Overweight" belassen. Analyst Kian Abouhossein passte in einer Studie am Freitag seine Gewinnschätzungen je Aktie (EPS) für 2009 und 2010 nach oben an. Er begründete den Schritt mit den höheren Erträgen im Investmentbanking-Bereich. Die Credit Suisse sei sein Favorit unter den weltweiten Investmentbanken.

Daimler AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Daimler von 27,00 auf 35,00 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Buy" belassen. Zudem sei der Titel auf die "Pan-Europe Conviction Buy List" gesetzt worden, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer am Freitag veröffentlichten Studie. In Anbetracht der zu erwartenden Verluste bei der Mercedes Car Group und in der Lastwagensparte kehre der Konzern nun wieder zum Krisenmanagement zurück. Burgstaller geht davon aus, dass Daimler-Chef Dieter Zetsche mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen auch ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm vorlegen wird. Ab 2010 dürften größere Einsparungen anstehen.

Deutsche Boerse AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat die Aktie der Deutschen Börse nach einem Bericht im "manager magazin" über wieder aufgenommene Fusionsgespräche mit der Nyse Euronext auf "Reduce" und den fairen Wert auf 34,00 Euro belassen. Da die Marktkapitalisierung des deutschen Börsenbetreibers das 2,3-fache der New Yoker Börse betrage, sei ein Zusammenschluss unter Gleichen sehr unwahrscheinlich, schrieb Analyst Reginald Veit in einer Studie am Freitag. Darüber hinaus rechnet Veit mit einem schwachen Erstquartalsbericht der Deutschen Börse.

Deutsche Boerse AG

MÜNchen - Merck Finck hat Deutsche Börse nach Medienberichten über eine Fusion mit der Nyse Euronext auf "Hold" belassen. Analyst Konrad Becker gab sich in einer Studie am Freitag weiterhin skeptisch im Hinblick auf einen Zusammenschluss der beiden Börsenbetreiber. Die unterschiedlich hohe Marktkapitalisierung erlaube keine Fusion unter Gleichen, so Becker. Darüber hinaus sei es kaum vorstellbar, dass die Aktionäre der Deutschen Börse eine Fusionsstruktur akzeptierten, die eine Dominanz der New Yorker Börse zur Folge hätte.

Deutsche Boerse AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Aktien der Deutschen Börse nach einem Bericht im "manager magazin" über Fusionsgespräche mit der Nyse Euronext auf "Neutral" belassen. Ein Zusammenschluss brächte Synergien in verschiedenen Bereichen mit sich, dürfte aber zu kartellrechtlichen Problemen führen, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Freitag. Die Nyse Euronext werde zudem wohl keine untergeordnete Rolle bei einer Fusion akzeptieren. Da die Marktkapitalisierung der transatlantischen Börse aber nur ungefähr halb so groß sei wie die der Deutschen Börse, sei ein Zusammenschluss unter Gleichen derzeit unwahrscheinlich.

Deutsche Lufthansa

Frankfurt - Equinet hat Lufthansa nach der Berufung von Christoph Franz in den Vorstand auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Die Aufstockung des Vorstandes um eine Person schaffe die Voraussetzung für die Integration weiterer Fluggesellschaften in den Konzernverbund, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Der Schritt sei angesichts der notwendigen Intergration von beispielsweise Brussels Airlines, Austrian Airlines und bmi sinnvoll und werde positiv gewertet.

Deutsche Telekom AG

Amsterdam - Die ING hat das Kursziel für die Aktie der Deutschen Telekom von 10,80 auf 9,30 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Gewinnwarnung des Konzerns und die starken Erstquartalsergebnisse von AT & T Wireless zeigten, dass die Probleme von T USA-Mobile eher operativen Problemen als einem Abschwung in der amerikanischen Mobilfunkbranche geschuldet seien, schrieb Analyst Damien Chew in einer Studie vom Freitag. Solange sich T USA-Mobile nicht stabilisiere, bleibe eine Erholung der günstig bewerteten Telekom-Aktie unwahrscheinlich.

Electrolux AB

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Electrolux nach Quartalszahlen von 80,00 auf 120,00 schwedische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das beeindruckende Ergebnis in den ersten drei Monaten 2009 sollte Skeptiker zuversichtlich stimmen, dass der Haushaltswarenhersteller sich auch in einem schwierigen Umfeld gut entwickeln könne, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Studie vom Freitag. Zudem habe der Markt die Unternehmensführung bisher deutlich unterschätzt. Dank der starken Bilanz dürfte selbst beim Eintreten des schlimmstmöglichen Szenarios keine externe Refinanzierung notwendig werden.

Ericsson(L.M.)

London - Die UBS hat das Kursziel für Aktien von Ericsson vor Bekanntgabe der Zahlen zum ersten Quartal von 52,00 auf 61,50 schwedische Kronen angehoben. Der Rückgang der schwedischen Krone im Vergleich zum Dollar um 33 Prozent innerhalb eines Jahres werde zu einer deutlichen Ergebnis- und Gewinnverbesserung bei Ericsson führen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Allerdings dürften sich die Geschäftstrends deutlich verschlechtert haben. Die Investitionsvorhaben der Telekommunikationsindustrie würden zunehmend eingefroren.

Fiat SPA

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Fiat nach Erstquartalszahlen von 3,50 auf 5,00 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Neutral" belassen. Die Zahlen hätten den Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Ranjit Unnithan in einer Studie vom Freitag. Dank der Abwrackprämie könnten die Autoabsatzzahlen des Turiner Industriekonzerns für weitere eins bis zwei Quartale hoch bleiben. Dies könnte die Aktie stützen. Allerdings sei im Kurs bereits eine bescheidene Erholung der meisten Endverbraucher-Märkte eingearbeitet.

Fiat SPA

London - Die UBS hat das Kursziel für Aktien von Fiat nach Zahlen von 7,00 auf 7,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse im ersten Quartal seien gut ausgefallen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Freitag. Der Automobilkonzern profitiere von den Abwrackprämien in Europa. Zudem sei eine mögliche Übernahmen von Opel im Sinne einer Konsolidierung positiv zu werten.

Fiat SPA

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Fiat vor Zahlen von 2,00 auf 5,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Zwar dürften die Umsätze für das erste Quartal deutlich hinter seinen Erwartungen zurückbleiben, allerdings rechne er aufgrund des geringen Verschuldungsgrades des Automobilkonzerns mit einem nur leichten operativen Verlust, schrieb Analyst Gregor Claussen in einer Studie vom Freitag. Dabei dürfte Fiat von geringeren Kosten und einer hohen Flexibilität mit zeitweiligen Entlassungen profitiert haben. Aufgrund der jüngsten Kursgewinne bleibe er jedoch bei seinem Votum.

Fresenius SE

London - Die Citigroup hat Fresenius nach der Zulassung von "Removab" durch die Europäische Kommission auf "Buy" mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Das Mittel zur Behandlung maligner Aszites (Bauchwassersucht bei Krebserkrankungen) habe ein Umsatzpotenzial von circa 63 Mill. Euro in Europa und weiteren 200 Mill. Euro im Rest der Welt, schrieb Analystin Cora Mccallum in einer Studie vom Freitag. Vor dem Hintergrund weiterer klinischer Studie zu dem Mittel dürfte die Nachrichtenlage positiv bleiben.

Fuchs Petrolub AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Fuchs Petrolub vor Quartalszahlen von 28,00 auf 30,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Umsatz dürfte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 19,30 und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 55,00 Prozent gefallen sein, schrieb Analystin Katja Filzek in einer am Freitag vorgelegten Studie. Die Ebit-Marge dürfte sich jedoch dank fallender Rohstoffpreise und sinkender Fixkosten ab dem zweiten Quartal erholen. Als Preisführer im Sektor dürfte der Schmierstoffproduzent gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Glaxosmithkline

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Glaxosmithkline nach Quartalszahlen von 1 400,00 auf 1 300,00 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Während der Umsatz die Erwartungen erfüllt habe, sei die Bruttomarge aufgrund der Konkurrenz durch Generika in den USA unter diesen geblieben, schrieb Analyst Kevin Wilson in einer Studie vom Freitag. Die Übernahme von Stiefel und das Joint Venture mit Pfizer dürften sich ab 2010 positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken. Der hohe Abschlag auf die Sektorbewertung lasse sich aufgrund der gestiegenen Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung nicht mehr rechtfertigen.

K & S AG

London - Die Deutsche Bank hat K+S nach Quartalszahlen der Potash Corp auf "Hold" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Nach dem starken Rückgang der Kalidünger-Volumina bei dem kanadischen Unternehmen könnten sich die Prognosen von K+S für den Nachfragerückgang 2009 als zu niedrig erweisen, schrieb Analyst Virginie Boucher-Ferte in einer Studie vom Freitag. Während das Kasseler Unternehmen mit einem weltweiten Nachfragerückgang von zehn Prozent rechnet, prognostiziert die Analystin einen Fall der Nachfrage um mindestens 20 bis 25 Prozent. Auch die Preisentwicklung dürfte im besten Fall stabil verlaufen.

Leoni AG

DÜSseldor - Die WestLB hat das Kursziel für Leoni von 6,30 auf 7,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Automobilzulieferer dürfte 2009 und wahrscheinlich auch 2010 deutliche Verluste verzeichnen, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Freitag. Auch wenn das Unternehmen überproportional von einer Erholung der Automobilmärkte profitieren dürfte, werde es in den kommenden sechs bis zwölf Monaten bessere Einstiegschancen als gegenwärtig geben.

MTU

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für MTU nach Quartalszahlen von 21,00 auf 24,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts deutlich höherer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen habe der Triebwerksbauer ein solides Ergebnis für die ersten drei Monate 2009 vorgelegt, schrieb Analyst Benjamin Fiedler in einer am Freitag vorgelegten Studie. Insgesamt habe das Zahlenwerk den erwarteten Trend für das Gesamtjahr bestätigt. Während das Unternehmen einen Nettogewinn von 140 Mill. Euro anstrebt, prognostiziert Fiedler für 2009 jedoch lediglich 130 Mill. Euro.

Praktiker

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Praktiker nach Quartalszahlen von 4,40 auf 6,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Während die schwache Umsatzentwicklung nicht überrascht habe, sei der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgüter (Ebita) deutlich unter der Markterwartung ausgefallen, schrieb Analyst Patrick Hargreaves in einer Studie vom Freitag. Das Kursziel habe er angehoben, da er die Chancen auf einen Kursanstieg als größer erachte als seine Bedenken.

Schneider

London - Die Citigroup hat Schneider Electric nach Umsatzzahlen für das erste Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Nach einer Umsatzentwicklung unter den Erwartungen dürften die Marktprognosen für das Gesamtjahr leicht sinken, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Studie vom Freitag. Da aber der Großteil der Analysten wohl bereits mit dem unteren Ende der Unternehmensprognosen für das Gesamtjahr rechne, dürfte das Ausmaß der Senkungen begrenzt bleiben.

Schneider

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Schneider Electric nach Erstquartalszahlen auf "Neutral" und das Kursziel auf 55,00 Euro belassen. Die Zahlen des Elektrotechnik-Unternehmens hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. An seinen Schätzungen habe sich nichts Wesentliches geändert.

SMA Solar Technology

London - Die UBS hat in einer Ersteinschätzung die Aktien von SMA Solar mit "Buy" und einem Kursziel von 48,00 Euro bewertet (aktueller Kurs: 42,02 Euro). Analyst Patrick Hummel sieht in seiner Studie vom Freitag bei SMA die beste Möglichkeit, um auf eine Erholung der globalen Nachfrage nach Photovoltaiksystemen zu setzen. Und dies ohne das Risiko, dem Modulproduzenten ausgesetzt seien. Zudem verfüge SMA Solar über eine "grundsolide" Bilanz und die Durchschnittsschätzungen der Analysten seien im Gegensatz zu vielen Solarzellenproduzenten realistisch erreichbar.

Software AG

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Software AG nach Quartalszahlen von 65,00 auf 53,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Wenngleich der Kurs günstig sei, habe die Unternehmensführung die Anleger erneut deutlich enttäuscht, und es werde eine gewisse Zeit benötigen, das Vertrauen wieder aufzubauen, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Freitag. Lenschow senkte seine Gewinnprognose je Aktie für 2009 und 2010 um jeweils circa vier Prozent. Das neue Kursziel reflektiere die Unsicherheit mit Blick auf die Gewinnentwicklung.

Software AG

London - Die Citigroup hat Software AG von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 53,00 auf 40,00 Euro gesenkt. Neben der weiterhin schwachen Entwicklung im ETS-Bereich gebe es zudem Anzeichen für eine Verlangsamung im zyklischen Webmethods-Geschäft, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Freitag. Wenngleich es ein wenig Hoffnung mit Blick auf die Kostenkontrolle gebe, sei es besorgniserregend, dass die Unternehmensprognosen noch nicht angepasst wurden.

Solarworld AG

London - Die UBS hat die Aktien von Solarworld aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Das Kursziel wurde von 20,00 auf 22,00 Euro angehoben. Nach der starken Entwicklung der Solarworld-Aktien werde nun die Einstufung gesenkt, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Freitag. Aufgrund verstärkter Konkurrenz und sinkender Absatzpreise müssten zudem die Gewinnschätzungen je Aktie für 2009 um neun Prozent gesenkt werden. Das höhere Kursziel ergebe sich aus der insgesamt höheren Bewertung der Branche am Markt, so der Experte.

Wincor Nixdorf AG

DÜSseldorf - HSBC hat die Aktien von Wincor Nixdorf nach Zahlen von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel bei 47,00 Euro belassen. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr lägen im Rahmen der Erwartungen, schrieb Analyst Richard Schramm in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Allerdings habe es keine Anzeichen für eine Verbesserung der Marktsituation gegeben. Nach dem starken Kursanstieg in diesem Jahr sei das Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt, daher werde die Einstufung gesenkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%