Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 24.09.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.09.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.09.2009

AIR France-KLM

London - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien von Air France-KLM von 9,60 auf 11,10 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Getrieben von der Hoffnung der Anleger auf eine Erholung der Weltwirtschaft hätten die Luftfahrtwerte ihre Kurse in den vergangenen Monaten verdoppelt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Branchenstudie am Donnerstag. Er gehe aber weiter davon aus, dass die Unternehmen dieses Sektors nach Rekordverlusten in diesem Jahr 2010 bestenfalls die Gewinnschwelle erreichen werden. Daher sei es wichtig, selektiv zu agieren. Air France-Papiere hätten besonders stark zugelegt und seien daher anfällig für Kursrückschläge.

Deutsche Lufthansa

London - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien der Lufthansa von 14,00 auf 15,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Getrieben von der Hoffnung der Anleger auf eine Erholung der Weltwirtschaft hätten die Luftfahrtwerte ihre Kurse in den vergangenen Monaten verdoppelt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Branchenstudie am Donnerstag. Er gehe aber weiter davon aus, dass die Unternehmen dieses Sektors nach Rekordverlusten in diesem Jahr 2010 bestenfalls die Gewinnschwelle erreichen werden. Daher sei es wichtig, sehr selektiv vorzugehen. Lufthansa hätten sich im Branchenvergleich bislang unterdurchschnittlich entwickelt.

Fresenius SE

London - Goldman Sachs hat die Aktie von Fresenius nach einer Investorenveranstaltung von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 48,00 Euro belassen (Kurs: 39,52 Euro). Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung im laufenden Jahr sei eine übertriebene Reaktion auf den Verlust des Heparin-Monopols in den USA, schrieb Analyst Hans Bostrom in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Der US-Pharmakonzern Hospira hatte kürzlich auf den US-Dialysemarkt das Monopol des Gerinnungshemmers Heparin von Fresenius geknackt.

Hochtief AG

Frankfurt - Equinet hat die Titel von Hochtief auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Es sei positiv zu bewerten, dass der Baukonzern den geplanten Börsengang der Airport-Tochter vorantreibe, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Dies könnte auch Spekulationen über einen möglicherweise höheren Wert der Beteiligungen hervorrufen.

Iberia

London - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktien von Iberia von 1,80 auf 2,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Getrieben von der Hoffnung der Anleger auf eine Erholung der Weltwirtschaft hätten die Luftfahrtwerte ihre Kurse in den vergangenen Monaten verdoppelt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Branchenstudie am Donnerstag. Er gehe aber weiter davon aus, dass die Unternehmen dieses Sektors nach Rekordverlusten in diesem Jahr 2010 bestenfalls die Gewinnschwelle erreichen werden. Daher sei es wichtig, selektiv zu agieren. Die Kurszielanhebung bei Iberia basiere unter anderem auf dem gestiegenen Wert der Beteiligung an Vueling.

Lanxess AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Aktien von Lanxess nach Medienberichten über eine mögliche Übernahme durch Evonik von 22,60 auf 25,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Add" belassen. Geschäftspolitisch wäre ein Zusammenschluss denkbar und sinnvoll, schrieb Analyst Norbert Barth in einer Studie am Donnerstag. Allerdings sei hierfür ein breiter politischer Konsens notwendig. Sollte es dazu kommen, würde dies der Aktie des Chemiekonzerns Zusatzschub verleihen. Die aktuelle Kurszielanhebung sei ein Ergebnis der Neuberechnung des Unternehmenswertes.

Merck

London - Die Citigroup hat die Einstufung für die Aktien von Merck nach Studienergebnissen für Erbitux auf "Buy" mit Kursziel 75,00 Euro beibehalten. Er gehe weiterhin davon aus, dass das Medikament des Darmstädter Pharma- und Spezialchemie-Unternehmens zur Behandlung von Lungenkrebs zugelassen werde, schrieb Analyst Mark Dainty in einer Studie am Donnerstag. Das schwache Abschneiden von Erbitux bei einer von drei Studien zur Behandlung von Darmkrebs sei auf die niedrigere Dosierung bei diesem Test zurückzuführen. Vom Konkurrenzprodukt Vectibix drohe kaum Gefahr. Darüber hinaus erhole sich der Absatz von Flachbildschirmen und die Preise seien stabil.

Porsche SE

London - Nomura hat Porsche von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 58,00 auf 64,00 Euro angehoben. Sobald Katar seine restlichen Optionen auf die Volkswagen-Aktien einlöse, würden die VW-Stämme im Dax durch die Vorzüge ersetzt, schrieb Analystin Dorothee Cresswell in einer Studie am Donnerstag. Damit würden sich die Kurse der VW - und der Porsche-Vorzüge voraussichtlich annähern. Da sich zudem die Aufregung rund um den Übernahmekampf zwischen Porsche und VW langsam lege, konzentrierten sich Anleger nun wieder auf das Kerngeschäft des Zuffenhausener Sportwagenbauers, das Potenzial für eine operative Marge von 20 Prozent habe.

Rhoen AG-Klinikum

Frankfurt - Die Commerzbank hat Rhön-Klinikum von "Buy" auf "Add" abgestuft und das Kursziel bei 19,00 Euro belassen. Die Kapitalerhöhung des Konzerns sei insgesamt positiv verlaufen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen sei damit gut gerüstet für eine neue Privatisierungswelle. Nach der Wahl werde das Thema unabhängig vom Wahlausgang wieder in den Fokus rücken. Eine erste Privatisierung durch den Konkurrenten Sana Kliniken in 2009 zum 0,9-fachen des Umsatzes deute auf derzeit günstige Preise hin, Bisher sei ein 1,1-faches Umsatzvielfaches als Kaufpreis prognostiziert worden.

Salzgitter AG

London - Die UBS hat das Kursziel für Salzgitter von 70,00 auf 74,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Erholung im Stahlsektor dürfte vor allem von steigenden Volumina und nicht von höheren Preisen unterstützt werden, schrieb Analyst Andrew Snowdowne in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dafür sei der Preisdruck durch chinesische Wettbewerber zu hoch, der sich im ersten Quartal 2010 bemerkbar machen dürfte. Auch wenn die Gewinne über den niedrigen Unternehmensprognosen liegen dürften, werde das "normale" Gewinnniveau wohl nicht vor 2011 wieder erreicht werden. Dazu seien steigende Spot-Preise in China notwendig.

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