Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 26.01.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.01.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 26.01.2009

Anglo American

London - Die UBS hat das Kursziel für Anglo American von 1 800 auf 1 395 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Gleichzeitig wurde die kurzfristige "Sell"-Einstufung zurückgenommen. Mögliche Senkungen der Gewinnerwartungen je Aktie für 2008 und 2009 sowie etwaige Dividendenkürzungen würden nun besser vom Kurs reflektiert, schrieb Analyst Paul Galloway in einer Studie vom Montag. Auf- und Abwärtsrisiken seien recht ausgeglichen. Nicht-Kernaktivitäten könnten notfalls verkauft werden und der schwache südafrikanische Rand dürfte sich positiv auf den Gewinn auswirken.

BNP Paribas

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Papiere der BNP Paribas nach "schwachen Zahlen" zum vierten Quartal ausgesetzt, das Votum aber mit "Buy" bestätigt. Die vorläufigen Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2008 hätten deutlich unter seinen Erwartungen sowie dem Marktkonsens gelegen, schrieb Analyst Christoph Bossmann in einer Studie vom Montag.

Deutsche Bank

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach einem Zeitungsbericht bezüglich weiterer Staatshilfen im Bankensektor auf "Add" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Es sei die Rede von einer Verlängerung der Garantie-Laufzeiten und von der Errichtung einer so genannten "Bad Bank", also einer staatlichen Einrichtung, in die "toxische" Anlagen ausgelagert werden könnten, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Branchenstudie vom Montag. Solche Maßnahmen würden zur Stützung des Sektors beitragen. Besonders profitieren dürften unter den börsennotierten Banken seiner Ansicht nach die Deutsche Bank und die Postbank .

Deutsche Bank

KÖLN - Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für Aktien der Deutschen Bank vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen 2008 von 40 auf 25 Euro fast halbiert, die Anteile aber auf "Neutral" belassen. Der hohe Kursabschlag zum bei 50 Euro je Aktie liegenden Buchwert sei derzeit notwendig, schrieb Analyst Carsten Werle in einer Studie vom Montag. Für eine Hochstufung der Aktie müssen für ihn mehrere Voraussetzungen erfüllt sein, darunter eine Trendwende bei der Bewertung von Vermögenswerten sowie eine ausreichende Erhöhung des Eigenkapitals.

Deutsche Boerse

London - Credit Suisse hat das Kursziel für Deutsche Börse von 90 auf 80 Euro gesenkt, die Aktie aber auf "Outperform" belassen. Die Handelsvolumina seien in allen Segmenten im Januar schwach gewesen, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Sie reduzierten ihre Gewinnschätzung je Aktie für 2009. Allerdings sei die Bewertung der Aktie nach wie vor sehr attraktiv.

Deutsche Postbank

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Postbank nach einem Zeitungsbericht bezüglich weiterer Staatshilfen im Bankensektor auf "Hold" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Es sei die Rede von einer Verlängerung der Garantie-Laufzeiten und von der Errichtung einer so genannten "Bad Bank", also einer staatlichen Einrichtung, in die "toxische" Anlagen ausgelagert werden könnten, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Branchenstudie vom Montag. Solche Maßnahmen würden zur Stützung des Sektors beitragen. Besonders profitieren dürften unter den börsennotierten Banken seiner Ansicht nach die Deutsche Bank und die Postbank.

Deutsche Postbank

KÖLN Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für Postbank-Aktien von 22 auf 15 Euro gesenkt, sie aber auf "Buy" belassen. Obwohl die Bank im Januar ein negatives Ergebnis für 2008 angekündigt habe, blieben die Aktien eine der wenigen attraktiven Investmentgelegenheiten im Bankensektor, schrieb Analyst Carsten Werle in einer Studie vom Montag. Trotz der Senkung des Kursziels halte er auch eine komplette Herausnahme der Übernahmeprämie für ungerechtfertigt.

Fresenius Medical Care

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Fresenius Medical Care (FMC) von 42 auf 38 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Im gegenwärtigen Umfeld seien Standardwerte mit starken Bilanzen wie Fresenius Medical Care zu bevorzugen, schrieb Analystin Cora Mcallum in einer Branchenstudie vom Montag. Diese dürften sich im ersten Halbjahr am ehesten über dem Marktdurchschnitt entwickeln. Die Kurszielsenkung reflektiere gestiegene Kapitalkosten im Bewertungsmodell. Zudem seien die Erwartungen aufgrund des stärker werdenen Dollar gesenkt worden.

General Electric

Frankfurt - Independent Research hat die Aktien von General Electric (GE) nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Reduzieren" hochgestuft und das Kursziel auf 11,00 Dollar belassen (aktueller Kurs: 12,27 Dollar). Die Zahlen des vierten Quartals hätten insgesamt unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Die Umsatz- und Ergebnisdynamik sei im Schlussquartal verglichen mit der Entwicklung in den ersten neuen Monaten deutlich schwächer ausgefallen.

Hamburger Hafen und Logistik

BRÜSsel - ING hat das Kursziel für die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik AG (Hhla) von 28,00 auf 22,50 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Buy" belassen. Grund für das neue Ziel seien die schwächeren Zahlen der Konkurrenz, schrieb Analyst Axel Funhoff in einer Studie vom Montag. Er korrigierte seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2010 nach unten, da das Volumenwachstum weiter abnehme dürfte. Langfristig sei die Aktie aber eine gute Anlage, die bei einer wirtschaftlichen Erholung über erhebliches Aufwärtspotenzial verfüge, so der Experte.

Hypo Real Estate

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hypo Real Estate (HRE) nach einem Zeitungsbericht bezüglich weiterer Staatshilfen im Bankensektor auf "Sell" mit einem Kursziel von 0,50 Euro belassen. Es sei die Rede von einer Verlängerung der Garantie-Laufzeiten und von der Errichtung einer so genannten "Bad Bank", also einer staatlichen Einrichtung, in die "toxische" Anlagen ausgelagert werden könnten, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Branchenstudie vom Montag. Solche Maßnahmen würden zwar zur Stützung des Sektors beitragen und auch der HRE nützen. Allerdings sei es selbst nach solchen Maßnahmen sehr wahrscheinlich, dass der Staat in absehbarer Zeit einen maßgeblichen Anteil an der Bank übernehmen werde, was die Aktie belasten würde.

Infineon

London - Goldman Sachs hat Infineon nach dem Insolvenzantrag Qimondas auf "Neutral" mit einem Kursziel von 1,20 Euro belassen. Die Sorgen hinsichtlich der Kapitalstruktur des Technologiekonzerns dürften in den kommenden Monaten bestehen bleiben, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Montag. Dies hänge aber weniger mit den möglichen Verbindlichkeiten der insolventen Konzerntochter zusammen, sondern vielmehr mit dem anhaltenden Rückgang der liquiden Mittel aufgrund der Entwicklung im Infineon-Kerngeschäft.

Jenoptik

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Jenoptik nach vorläufigen Zahlen von "Hold" auf "Reduce" gesenkt, das Kursziel aber auf 4,10 Euro belassen (aktueller Kurs: 4,95 Euro). Analyst Ingo-Martin Schachel verwies in einer Studie vom Montag auf Bewertungsgründe. Die Zahlen hätten unterdessen gänzlich den Unternehmenszielen und seinen Erwartungen entsprochen, was angesichts des schwierigen Umfelds positiv zu werten sei.

MAN

London - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für MAN von 85,00 auf 50,00 Euro gesenkt, die Empfehlung aber auf "Buy" belassen. Der Ausblick für den Lastkraftwagen-Markt für 2009 habe sich verschlechtert, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Montag. Er senkte für MAN seine Prognosen auf operativer Ebene um bis zu 28 Prozent. Das Papier sei aber nach wie vor attraktiv bewertet. Reilly zieht die Aktie des Konkurrenten Volvo vor.

Merck

London - Die UBS hat das Kursziel für die Aktien der Merck nach Studienergebnissen zu Cladribine von 85 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das oral verabreichte Mittel zur Behandlung von Multipler Sklerose habe eine überraschende Effizienz und Sicherheit gezeigt, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Montag. Das Medikament baue ein zweites Standbein für das Wachstum des Pharmakonzerns auf. Die Markterwartungen für 2011 und die folgenden Jahre könnten steigen.

Merck

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Aktien der Merck von 77,00 auf 84,00 Euro angehoben und die Empfehlung auf "Buy" belassen. Analyst Holger Blum begründete in einer Studie vom Montag die Zielerhöhung mit seiner gestiegenen Zuversicht für ein stärkeres und länger andauerndes Wachstum im Pharma-Bereich. Das Risiko, Merck könnte mit seinem Flüssigkristall-Geschäft die Erwartungen enttäuschen, hält der Experte für gering. Im Pharmasektor sei die Merck-Aktie die beste Wahl.

OMV

London - Goldman Sachs hat OMV nach den Kursverlusten der vergangenen Monate von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und auf die "Pan-Europe Conviction Buy List" aufgesetzt. Das Kursziel wurde von 25 auf 30 Euro angehoben. Die Sorgen über die Abhängigkeit vom Ölpreis, hinsichtlich der Bilanz und des Abbaus liquider Mittel seien überzogen, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Branchenstudie vom Montag. Dank größerer Veränderungen beim Working Capital sei eine Begebung neuer Schulden nicht vor 2011 notwendig. Zudem dürfte die Gewinnentwicklung von Wechselkursentwicklungen profitieren.

Philips

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktien von Philips nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Der Gewinn der Sparte "Healthcare" habe sich robuster gezeigt, während die Bereiche "Consumer" und "Lighting" sich zyklischer präsentierten, schrieb Analyst Günther Hollfelder in einer Studie vom Montag. Dennoch sei der Elektronik-Konzern aufgrund des Verkaufes der meisten zyklischen Geschäftsbereiche gut aufgestellt, um den derzeitigen wirtschaftlichen Rückgang zu überstehen.

Philips

Paris - Die Societe Generale hat Philips nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Nach der Umsatzwarnung im Dezember dürfte die schwache Entwicklung allgemein nicht überrascht haben, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Montag. Auch scheine der Elektronikkonzern mit dem Abschwung gut zurechtzukommen. Die Lagebestände seien zügig angepasst worden.

Philips

KÖLN - Sal. Oppenheim hat Philips nach Zahlen auf "Buy" und den fairen Wert bei 18 Euro belassen. Die vorgelegten Zahlen zum vierten Quartal mit starken Erträgen im Bereich Healthcare bestätigten seine Einschätzung, dass die Aktien ein attraktives Chancen-Risiko-Profil aufwiesen, schrieb Analyst Jürgen Wagner in einer Studie vom Montag. Sobald sich die Kreditmärkte erholten, könnten die Investitionen in medizinische Ausrüstung steigen, so dass die Sparte Healthcare zu den besser werdenden Fundamentaldaten von Philips in der aktuellen Rezession beitragen könne.

Philips

Frankfurt - Independent Research hat die Aktien von Philips nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. "Nach unserer Meinung wird der Konzern und die Aktienkursentwicklung weiterhin unter der sich eintrübenden Wirtschaftslage leiden", schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Er beließ indes seine Prognosen für 2009 und 2010 vorerst unverändert.

Repsol

London - Goldman Sachs hat Respsol von der "Pan-Europe Conviction Buy List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Kursziel wurde hingegen von 23 auf 21 Euro gesenkt. Das Kurspotenzial sei bei einigen Wettbewerbern größer, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Branchenstudie vom Montag. Nichtsdestotrotz bleibe die positive Sichtweise auf den Ölkonzern erhalten. Die Bewertung sei attraktiv und die Abhängigkeit vom Ölpreis relativ gering.

Rhoen-Klinikum

KÖLN - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Rhön-Klinikum von "Buy" auf "Neutral" und den fairen Wert von 22 auf 18 Euro gesenkt. Analyst Ludger Mues sieht in einer Studie vom Montag vorerst kein Aufwärtspotenzial für die Aktie, da sich der Trend zur Privatisierung in den kommenden zwölf bis 18 Monaten nicht deutlich beschleunigen und vielleicht sogar verlangsamen werde. Überdies dürften mit den von ihm erwarteten höheren Ausgaben der öffentlichen Hand auch öffentliche Krankenhäuser saniert werden.

SAP

Frankfurt - Independent Research hat die Aktien von SAP vor Bekanntgabe von Zahlen auf "Reduzieren" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Der Softwarehersteller dürfte im Geschäftsjahr 2008 die Umsatzerlöse gesteigert haben, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Montag. Sein besonderes Augenmerk werden er auf die Entwicklung der Softwarelizenzverkäufe im vierten Quartal und die Höhe der operativen Aufwendungen richten.

Siemens

Paris - ING hat das Kursziel für Siemens nach Presseberichten über einen angeblichen Ausstieg beim französischen Atomkonzern Areva von 37,00 auf 39,00 Euro angehoben, die Empfehlung aber auf "Sell" belassen. Ein Ausstieg wäre für den Münchener Technologie-Konzern die beste Lösung, denn bei einer Minderheitenbeteiligung habe Siemens nur wenig Einfluss auf die Strategie von Areva, schrieb Analyst Michel Marguier in einer Studie vom Montag.

Siemens

MÜNchen - Die Unicredit hat die Papiere von Jenoptik nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,90 Euro belassen. Während die vorläufigen Zahlen für das Gesamtjahr 2008 solide ausgefallen seien, sehe der Ausblick für 2009 verhalten aus, schrieb Analyst Peter Rothenaicher in einer Studie vom Montag. Daher kündigte er eine Senkung seiner Schätzung für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für das laufende Jahr in Aussicht. Das Aufwärtspotenzial für den Kurs sei begrenzt.

SMA Solar

London - Die Citigroup hat das Kursziel für SMA Solar von 60 auf 45 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Neben der Begrenzung des Neuaufbaus von Anlagen dürfte auch die sinkende Nachfrage nach Solaranlagen in Spanien negative Auswirkungen auf den Sektor haben, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Montag. Das Wechselrichter-Geschäft des Unternehmens werde aber nicht direkt vom Preisdruck für Solarmodule betroffen, sondern habe Wachstumspotenzial. Daher sei ein Bewertungsaufschlag auf den Solarsektor gerechtfertig. Das neue Kursziel befinde sich auf dem Niveau führender Anbieter von Elektrotechnik.

Software AG

KÖLN - Sal. Oppenheim hat die Aktien von Software AG nach Zahlen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, den fairen Wert für die Anteile des Softwareherstellers aber bei 50 Euro belassen. Die anstehenden Zahlen zum vierten Quartal könnten ein positiver Treibner sein, die derzeitige Bewertungslücke von 15 Prozent zum Sektordurchschnitt zu schließen, schrieb Analyst Marco Zeidler in einer Studie vom Montag. Der starke Anstieg der wiederkehrenden Umsätze schaffe für das Management eine solide Grundlage, um die Ziele für das Jahr 2009 zumindest zu bestätigen.

Statoilhydro

London - Goldman Sachs hat Statoilhydro von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel auf 160 norwegischen Kronen belassen. Nach der guten Kursentwicklung der vergangenen Monate sei das Aufwärtspotenzial nun nur noch durschnittlich, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Branchenstudie vom Montag. Auch wenn kurzfristig Abwärtspotenzial für den Ölpreis vorhanden sei, werde der gesamte Sektor weiterhin als attraktiv erachtet. Die Bilanzen seien stark und die Dividendenrenditen attraktiv.

Swiss RE

London (dap-AFX) - Merrill Lynch hat das Kursziel für Swiss Re von 65 auf 55 Schweizer Franken gesenkt, die Aktie aber auf "Buy" belassen. Der derzeit niedrige Kurs der Aktien sei das Ergebnis der Panik an den Märkten, schrieb Analyst Brian Shea in einer Analyse vom Montag. Auch wenn die Fundamentaldaten für das Unternehmen schlechter als von ihm erwartet seien, habe er keine Sorgen wegen der Kapitalsituation des Rückversicherers. Überdies seien zahlreiche fundamentale Kennzahlen von Swiss Re weiterhin gut.

Thyssen-Krupp

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat das Kursziel für Thyssen-Krupp nach der Hauptversammlung von 22 auf 19 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Die Entwicklung im Stahlsegment dürfte im laufenden Geschäftsjahr unter niedrigen Stahlpreisen leiden und der Geschäftsbereich Services durch Abschreibungen auf Lagerbestände belastet werden, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Montag. Widerstandskraft dürften die beiden Bereiche Technology und Elevators aufzeigen. Aussagen über ein Ende des Nachfragerückgangs seien von der Unternehmensführung derzeit nicht zu erwarten.

Thyssen-Krupp

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Thyssen-Krupp nach der Hauptversammlung von "Hold" auf "Reduce" und das Kursziel von 18,00 auf 14,60 Euro gesenkt (aktuell: 15,10 Euro). Wie er es vorausgesehen habe, habe der Stahlkonzern aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten auf den traditionellen Jahresausblick verzichtet, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Montag. Auch für die am 12. Februar anstehenden Zahlen zum ersten Quartal habe der Konzern auf Hinweise verzichtet. Das vom Management gezeichnete Szenario werde kurzfristig die Stimmung für die Titel belasten und auch die Q1-Zahlen dürften nicht für Erleichterung sorgen.

Thyssen-Krupp AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Thyssen-Krupp von 25 auf 23 Euro reduziert, die Einstufung jedoch auf "Buy" belassen. Steigende Stahlpreise in China und dem Nahen Osten sowie die Preisstabilisierung in Europa deuten auf ein Ende des Lagerabbaus auf den weltweiten Stahlmärkten hin, schrieb Analyst Peter Mallin-Jones in einer Studie vom Montag. Schlüsselrisiken seien eine niedrigere Nachfrage und höhere Rohstoffkosten.

Total

London - Merrill Lynch hat Total von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel für Anteile des französischen Mineralölunternehmens aber bei 54 Euro belassen. Total sei im Verhältnis zur Konkurrenz gut aufgestellt, schrieb Analyst Mark Iannotti in einer Studie vom Montag. Wichtige Kurstreiber für die Aktien seien die Profitabilität und die finanzielle Flexibilität des Konzerns.

Wacker Chemie

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für die Aktien von Wacker Chemie deutlich von 119 auf 63 Euro reduziert, die Einstufung jedoch auf "Buy" belassen (aktueller Kurs: 54,69 Euro). Aufgrund des düsteren Umsatz-Ausblicks des Mitbewerbers Memc habe er seine Umsatz- und Gewinnschätzungen überarbeitet, schrieb Analyst Christian Weiz in einer Studie vom Montag. Hintergrund der enttäuschenden Prognose ist dem Experten zufolge der starke Abschwung in der Solarbranche und der scharfe Rückgang in der Halbleiterbranche. Dies dürfte die Preise für Polysilizium deutlich unter Druck setzen und die Erlöse aus dem Verkauf von Wafern und Reinsilizium schmälern.

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