Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 27.05.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.05.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.05.2009

AIR Berlin PLC

Frankfurt - Die Commerzbank hat Air Berlin nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 4,70 Euro belassen (Kurs: 4,16 Euro). Analyst Frank Skodzik sprach in einer Studie vom Mittwoch von einem "guten Start in ein schwieriges Jahr". Das Minus beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei etwas geringer als von ihm und anderen Experten prognostiziert ausgefallen. Dank einer Restrukturierung des Netzwerkes und eines erfolgreichen Renditemanagements habe die Fluggesellschaft solide und über den Erwartungen liegende Zahlen vorgelegt.

AIR Berlin PLC

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Air Berlin nach Erstquartalszahlen vorerst auf "Neutral" mit einem fairen Wert von 5,70 Euro belassen. Nach einem schwachen Ergebnis dürfte es in den kommenden Quartalen zu schrittweisen Verbesserungen kommen, schrieb Analyst Hartmut Moers in einer Studie vom Mittwoch. Von dieser positiven Ergebnisentwicklung dürfte der Aktienkurs profitieren. Das Votum werde wahrscheinlich auf "Buy" hochgestuft.

Aixtron

Frankfurt - Cheuvreux hat die Aktien von Aixtron von "Underperform" auf "Outperform" heraufgestuft und das Kursziel von 3,20 auf 10,00 Euro angehoben. Der nächste Boom im LED-Geschäft stehe für den Spezialmaschinenbauer kurz bevor, schrieb Analyst Klaus Ringel in einer Studie vom Mittwoch. Ab dem zweiten Quartal dürfte Aixtron einen deutlichen Schub im Auftragseingang spüren. Zudem sollten die Margen deutlich ansteigen, da 80 Prozent der Produktion ausgelagert sei.

Axel Springer AG

London - Goldman Sachs hat Axel Springer von "Neutral" auf "Sell" heruntergestuft, das Kursziel aber von 54,00 auf 69,70 Euro angehoben. Angesichts der verbesserten Konjunkturaussichten habe er seine Ergebnisprognosen 2010 für die Medienbranche um 23 Prozent angehoben, schrieb Analyst Richard Jones in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Konkurrenzdruck durch das Internet werde zwar anhalten, die Unternehmensergebnisse während der Erholungsphase aber weniger stark belasten. Die Papiere seien aber überbewertet.

Beiersdorf AG

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Beiersdorf von 35,00 auf 38,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Konsumgüterkonzern sei das einzige der von ihr bewerteten Unternehmen, das in Westeuropa und in den USA konstant Marktanteilsgewinne verzeichne, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Mittwoch. Diese Entwicklung werde sowohl von der Preisgestaltung als auch dem Markenimage getragen. Pannuti hob ihre Gewinnprognose je Aktie für 2010 um fünf Prozent an.

Gesco AG

Frankfurt - Equinet hat die Papiere von Gesco nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Analyst Holger Schmidt lobte in einer Studie vom Mittwoch die starken Zahlen des Geschäftsjahres 2008/09 und die hohe Dividende. Der Ausblick deute jedoch auf eine bevorstehende Schwäche hin. Die Beteiligungsgesellschaft sei in kleineren Nischenmärkten gut positioniert. Der derzeitige Abschlag im Vergleich zur Branchenbewertung ist aus seiner Sicht nicht gerechtfertigt, auch wenn kleinere Unternehmen derzeit nicht im Fokus der Anleger stünden.

Pfleiderer AG

DÜSseldorf - Die HSBC hat das Kursziel für die Papiere von Pfleiderer von 7,50 auf 6,00 Euro reduziert und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Jürgen Siebrecht ging in einer Studie vom Mittwoch weiterhin davon aus, dass sich das Geschäft des Möbel- und Bauzulieferers im Jahr 2010 wesentlich erholen wird. Allerdings sei bereits eine Menge Optimismus im derzeitigen Kurs eingepreist und auch die Bewertung erscheine nicht länger günstig. Der Experte zeigte sich zudem besorgt über die Konsensschätzungen, welche die Hybrid-Anleihe in der Bewertung ignorierten.

Premiere AG

London - Goldman Sachs hat Premiere von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 2,30 auf 3,30 Euro angehoben. Angesichts der verbesserten Konjunkturaussichten habe er seine Ergebnisprognosen 2010 für die Medienbranche um 23 Prozent angehoben, schrieb Analyst Richard Jones in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Konkurrenzdruck durch das Internet werde zwar anhalten, die Unternehmensergebnisse während der Erholungsphase aber weniger stark belasten. Unter dem neuen Management biete der Bezahlfernsehsender Chancen auf zweistellige Wachstumsraten.

Prosiebensat1 Media

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien von Pro Sieben Sat Eins deutlich von 1,33 auf 5,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Angesichts des verbesserten Konjunkturaussichten habe er seine Ergebnisprognosen 2010 für die Medienbranche um 23 Prozent angehoben, schrieb Analyst Richard Jones in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Konkurrenzdruck durch das Internet werde zwar anhalten, die Unternehmensergebnisse während der Erholungsphase aber weniger stark belasten.

SAP AG

MÜNchen - Die Unicredit hat die Papiere von SAP auf "Buy" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Zudem wurde der Titel in die "Recommended List" aufgenommen. Für den Softwarehersteller werde 2009 wohl kein Lizenzjahr, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Mittwoch. Dafür sei SAP auf dem besten Wege, das Margenniveau in den nächsten Jahren auf etwa 35 Prozent zu erhöhen, woraus in den kommenden zwei Jahren ein Gewinnwachstum zwischen 15 und 20 Prozent resultieren könne. Gerade diese Wachstumsaussichten sehe er nicht hinreichend im derzeitigen Kurs reflektiert, so der Experte.

Siemens AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Siemens nach einer Interessenbekundung an Arevas Netzsparte auf "Neutral" belassen. Die Äußerung, die Siemens neben Alstom zum zweiten Interessenten mache, dürfte vor allem politischer Natur sein, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Mittwoch. Eine solche Transaktion sei zwar vorstellbar, momentan aber unwahrscheinlich.

Solar Millennium AG

DÜSseldorf - Die WestLB überdenkt nach einer Veräußerung ihr bisheriges Kursziel von 14,00 Euro für Solar Millennium . Die Anlageempfehlung für die Aktie des Solarenergieunternehmens bleibe indes "Buy", schrieb Analyst Sebastian Zank in einer Studie vom Mittwoch. Der Verkauf der Projektgesellschaft des Parabolrinnen-Kraftwerks Andasol drei an die Solanda Gmbh - ein Gemeinschaftsunternehmen mit MAN Ferrostaal - sei eine gute Nachricht, da der Aufbau des Andasol-3-Projektes nun beschleunigt werde. Auch habe MAN Ferrostaal immer Interesse an solarbetriebenen Wärmekraftwerken bekundet, so dass das Solar Millennium auch die restlichen 38,5 Prozent an dem Projekt, die es über Solanda halte, später verkaufen könnte. Doch scheine es Solar Millennium weiter schwer zu fallen, Anteile an Kraftwerken wie angestrebt schon in einem frühen Stadium an Versorger zu verkaufen.

Strabag SE

Wien - Die Deutsche Bank hat Strabag um zwei Stufen von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel deutlich von 8,60 auf 24,00 Euro angehoben. Alle auf der Kursentwicklung lastenden Ängste seien verschwunden, schrieb Analyst Christian Bader in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Vorerst könnte noch ein gewisser Verkaufsdruck entstehen, da der Titel am 29. Mai aus einem führenden internationalen Aktienindex gestrichen werde. Der Großteil der Konzernumsätze werde im widerstandsfähigen Bausegment erzielt. Zudem dürften die Margen von den schnell sinkenden Kosten und Insourcing-Maßnahmen profitieren.

United Internet AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für United Internet nach der angekündigten Übernahme des DSL-Geschäfts von freenet von 8,50 auf 9,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Die Transaktion sei gleich zweifach positiv für den Internet-Serviceprovider, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. So lasse der günstige Kaufpreis Spielraum für Synergieeffekte. Zudem werde der Vertrieb gestärkt und die bisherige Lücke im direkten Ladenverkauf geschlossen.

Vivendi SA

London - Die HSBC hat das Kursziel für Vivendi-Aktien von 34,00 auf 31,00 Euro reduziert und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus verminderten Schätzungen für die französische Mobilfunktochter SFR und den Pay-TV-Betreiber Canal+, schrieb Analyst Nicolas Cote-Colisson in einer Studie vom Mittwoch. Dennoch lobte er die trotz makroökonomischen Drucks hohe Dividendenausschüttung des Medienunternehmens.

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