Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 29.06.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.06.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.06.2009

Celesio

MÜNchen - Die Unicredit hat Celesio vor der Übernahme der brasilianischen Panpharma auf "Hold" mit dem Kursziel 17,00 (Kurs: 15,90) Euro belassen. Eine solche Übernahme würde in die langfristige Strategie des deutschen Pharmagroßhändlers passen, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Montag. Dies sollte helfen, die Ziele für 2015 zu erreichen.

Celesio

Frankfurt - Die Commerzbank hat Celesio nach Berichten über den Kauf von Panpharma auf "Hold" mit dem Kursziel 16,00 Euro belassen. Die Übernahme des größten brasilianischen Arzneimittelgroßhändlers mindere die Anfälligkeit für negative Wechselkurseinflüsse durch das britische Pfund und berge zudem ein attraktives Wachstumspotenzial, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Allerdings könnten der Anstieg der Verschuldung und das regionale Risiko als negative Faktoren gesehen werden. An seiner Bewertung der Celesio-Aktie ändere sich nichts, bis Einzelheiten bekannt würden.

Commerzbank

Frankfurt - Equinet hat Commerzbank-Aktien auf "Sell" mit dem Kursziel 4,00 Euro belassen. Außer den eher vorsichtigen Aussagen zum zweiten Quartal enthalte ein Interview mit Commerzbank-Chef Martin Blessing nicht viel Neues, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Die zweitgrößte deutsche Bank dürfte im Gegensatz zur Deutschen Bank nicht besonders stark von den gegenwärtig aufwärtsgerichteten Kapitalmärkten profitieren. Zudem sollte die Bank 2009 und 2010 von hohen Risikovorsorgen belastet werden. Auch könnten weitere negative Überraschungen im Zusammenhang mit der Dresdner-Bank-Integration nicht ausgeschlossen werden.

Daimler

Frankfurt - Kepler hat Daimler nach einem Interview des Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche in der "Welt" auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 Euro belassen. Das Interview habe mit Blick auf die kurzfristige Entwicklung einen positiven Unterton gehabt und unterstütze seine Erwartung einer Verbesserung des Gewinns und des Free Cash Flow in der zweiten Jahreshälfte, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Auch seine langfristigen Prognosen seien untermauert worden. Das Absatzziel Zetsches von 1,50 Mill. Einheiten sei nach 2015 erreichbar.

Deutsche Boerse

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktien der Deutschen Börse nach einem Investorentag auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen (Kurs: 56,00 Euro). Die Aussagen des Managements während des Investorentags in der vergangenen Woche seien insgesamt überzeugend gewesen, auch wenn es kurzfristig weiter an kursbewegenden Meldungen mangele, schrieb Analyst Bernd Müller-Gerberding in einer Studie am Montag.

Deutsche Lufthansa

Frankfurt - Equinet hat Lufthansa auf "Accumulate" mit dem Kursziel 10,00 Euro belassen. Sollte die europäische Kommission die Entscheidung über die Übernahme der Austrian Airlines (AUA) tatsächlich verschieben, wäre dies als negatives Signal zu werten, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Dabei würde die von der Kommission geforderte bedeutende Reduzierung der AUA-Kapazitäten die Transaktion für die Lufthansa unattraktiv machen.

Deutsche Telekom

Frankfurt - Equinet hat Deutsche Telekom auf "Reduce" mit dem Kursziel 7,20 (Kurs: 8,390) Euro belassen. Eine potenzielle Veräußerung des Mobilfunkgeschäfts in Großbritannien dürfte sich positiv auf den Aktienkurs auswirken, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Allerdings seien noch Fragen offen und bisher habe die Telekom die verschiedensten Gerüchte über die Zukunft von T-Mobile UK dementiert.

Deutsche Telekom

MÜNchen - Die Unicredit hat Deutsche Telekom auf "Buy" mit dem Kursziel 10,25 Euro belassen. Analyst Thomas Friedrich verwies in einer Studie vom Montag auf Presseberichten, denen zufolge Vodafone die Übernahme des britischen Mobilfunkgeschäfts T-Mobile UK plane. Der genannte mögliche Übernahmepreis von drei bis vier Mrd. Euro dürfte für die Deutsche Telekom attraktiv sein.

Deutsche Telekom

Frankfurt - Kepler hat Deutsche Telekom nach Medienberichten über die Prüfung der strategischen Optionen für T-Mobile UK durch eine Investmentbank auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er würde einen Ausstieg aus dem hart umkämpften britischen Mobilfunkmarkt oder ein Joint Venture bevorzugen, schrieb Analyst Thomas Karlovits in einer Studie vom Montag. Die Lösung für diesen Geschäftsbereich und eine angemessene Dividendenpolitik seien die zwei entscheidenden Schlüssel für eine Neubewertung des Titels, der im Vergleich zu den Aktien der Wettbewerber unterbewertet sei.

Deutsche Wohnen

MÜNchen - Die Unicredit hat Deutsche Wohnen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 14,50 auf 10,50 Euro gesenkt. Die angekündigte Kapitalerhöhung verwässere den Nettobuchwert des Immobilienunternehmens, schrieb Analyst Andre Remke in einer Studie vom Montag. Es komme allerdings darauf an, wie Deutsche Wohnen die Erlöse der Kapitalerhöhung verwende. Mit einer höheren Aktienanzahl sei der Konzern als eines der dann größten Immobilienwerte ein klarer Kandidat für den Aufstieg in den MDax.

FJA

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für FJA-Aktien von 2,56 auf 2,10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Prognosen des Softwareunternehmens könnten sich als zu optimistisch erweisen, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Montag. Zudem könnten Kosten aus der Übernahme der COR AG das Ergebnis drücken.

Infineon

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Infineon von 1,40 auf 1,90 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Nach der jüngsten Anhebung der Prognosen für Gewinn und Umsatz durch das Halbleiterunternehmen könne das Kursziel erhöht werden, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Allerdings sei das Risiko einer Verwässerung für die Aktionäre gestiegen. Den Andeutungen des Vorstandsvorsitzenden könne entnommen werden, dass Infineon seine Bilanzprobleme möglicherweise schon kurzfristig beheben wolle.

Morphosys

Frankfurt - Equinet hat Morphosys nach Erhalt einer Meilensteinzahlung von der Johnson & Johnson-Tochter Centocor Ortho Biotech auf "Buy" mit dem Kursziel 27,00 (Kurs: 15,72) Euro belassen. Die Nachricht zeige sehr schön das "perfekte Geschäftsmodell" von Morphosys - ohne Kosten, aber mit hohem Potenzial -, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Montag. Die Kehrseite der Medaille sei indes, dass es nicht jeder Antikörper bis zur Marktreife bringe. Allerdings sei die Aktie deutlich unterbewertet und das Unternehmen mit seiner Antikörpertechnologie in der Biotech-Branche Klassenbester.

Muenchener Rueck

London - Die UBS hat Münchener Rück nach der jüngst unterdurchschnittlichen Kursentwicklung von "Neutral" auf "Buy" angehoben und das Kursziel für die Aktie auf 108,00 Euro belassen (Kurs: 96,55 Euro). Die Papiere des Rückversicherers hätten in den vergangenen fast vier Monaten rund 44 Prozent schlechter abgeschnitten als der Branchenindex DJ Stoxx Insurance, begründete Analyst Marc Thiele die Hochstufung in einer Studie vom Montag. Aus fundamentaler Sicht habe sich unterdessen nichts geändert. Die Münchener Rück verfolge eine konservative Investmentstrategie und die Visibilität, also die Vorhersehbarkeit der Entwicklung, sei gut. Hinzu komme eine starke Verfassung der Bilanz.

Phoenix Solar

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Phoenix Solar nach einer Gewinnwarnung von 33,00 auf 30,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Markt sei durch die Gewinnwarnung und die fehlende Stabilisierung der durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) überrascht worden, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Die weiter sinkenden Modulpreise und die anhaltend schwache Nachfrage belasteten das Solarunternehmen. Da keine Preisstabilität bei den Modulen in Sicht sei, sei auch die bislang beibehaltene Umsatzprognose von Phoenix in Gefahr.

Porsche

MÜNchen - Die Unicredit hat Porsche auf "Buy" mit dem Kursziel 72,00 (Kurs: 46,30) Euro belassen. Die jüngsten Berichte um ein angebliches Kaufultimatum von VW sollten offenbar die Verhandlungen zwischen Porsche und Katar um einen Einstieg des Emirats stören, schrieb Analyst Georg Stürzer in einer Studie vom Montag. Ziel sei es, Porsche unter Druck zu setzen.

Porsche

Frankfurt - Kepler hat Porsche nach Medienberichten über eine am heutigen Montag ablaufende Frist zur Annahme eines Übernahmeangebotes für 49 Prozent der Anteile am Autogeschäft durch Volkswagen (VW) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Die Gespräche zwischen Porsche und Volkswagen schienen nicht zuletzt aufgrund von Machtkämpfen zum Stillstand gekommen zu sein, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Raab bleibt bei seiner negativen Einstellung zu dem Titel. Familienbezogene Machtkämpfe dürfte kaum zu einer optimalen Lösung der Situation führen.

Porsche

Frankfurt - Equinet hat die Vorzüge von Porsche auf "Hold" mit dem Kursziel 34,00 Euro belassen. Angesichts der zahlreichen Unklarheiten über die finanzielle Position des Sportwagenbauers sei es weiterhin nicht möglich, einen fairen Wert für die Aktie zu ermitteln, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Die jüngsten Nachrichten hätten allerdings gezeigt, dass die Beschaffung frischen Kapitals schwierig sei. Andererseits zeigten sie auch, dass die zugrundegelegte Finanzsituation nicht so schlecht sei, wie manche Marktteilnehmer befürchten könnten.

Porsche

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Vorzüge von Porsche nach einem Bericht im "Spiegel" über ein Ultimatum durch Volkswagen (VW) zur Annahme eines Rettungsplans auf "Reduce" mit dem Kursziel 39,00 Euro belassen. Der im März nach unbestätigten Gerüchten vergebene Kredit Volkswagens an Porsche in Höhe von 700 Mill. Euro, der im September fällig werde, sei ein starkes Druckmittel, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf einen Zusammenschluss der beiden Autobauer hätten die Wolfsburger und das Land Niedersachsen die Zügel in der Hand. Entstehendes Kurspotenzial für die Vorzugsaktien Porsches sei daher unter allen denkbaren Zusammenschluss-Szenarien unwahrscheinlich.

Salzgitter

Frankfurt - Kepler hat Salzgitter nach einem Interview des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Leese in der "Euro am Sonntag" auf "Reduce" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Da die Konzernprognosen für die Kapazitätsauslastung im vierten Quartal 2009 und 2010 über seinen Prognosen lägen, sei vor allem für das kommende Jahr Potenzial für Erhöhungen vorhanden, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf die Auftragseingänge habe es keine nennenswerten Neuigkeiten gegeben.

Solarworld

London - Credit Suisse hat das Kursziel für Solarworld vor dem Hintergrund härterer Marktbedingungen in Asien von 15,00 auf 14,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Für europäische Solarunternehmen werde es Aussagen aus der Industrie zufolge zunehmend schwieriger, ihre Produkte in Asien mit einem Preisaufschlag zu veräußern, schrieb Analyst Adrien Bommelaer in einer Studie vom Montag. Er habe deshalb seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie in den Jahren 2009 und 2010 deutlich reduziert. Zwar sei die Nachfrage seit Mitte Mai deutlich gestiegen, allerdings nur im heimischen Markt.

Volkswagen

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Stämme von Volkswagen (VW) nach einem Bericht im "Spiegel" über ein Ultimatum für Porsche zur Annahme eines Rettungsplans auf "Sell" mit dem Kursziel 70,00 Euro belassen. Der im März nach unbestätigten Gerüchten vergebene Kredit an Porsche in Höhe von 700 Mill. Euro, der im September fällig werde, sei ein starkes Druckmittel, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf einen Zusammenschluss seien Volkswagen und Niedersachsen in einer besseren Position im Vergleich zu Porsche und dürften daher die Richtung vorgeben.

Walt Disney

NEW York - Die UBS hat die Einschätzung für die Aktien von Walt Disney auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 Dollar belassen. In einer Studie vom Montag äußerte sich Analyst Michael C. Morris positiv zu dem Erwerb eines begrenzten Anteils exklusiver Live-Übertragungsrechte der britischen Fußball-Liga Premier League bis zur Saison 2012/13. Damit setze der US-Unterhaltungskonzern den ersten Fuß in einen Markt, der bislang als verschlossen angesehen worden sei.

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