Analyse
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 31.03.2009

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.03.2009

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.03.2009

BMW

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für BMW von 32,50 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Investoren seien übermäßig besorgt ob der Entwicklung in der Sparte Financial Services, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Dienstag. Der Experte unterstrich den guten Cash Flow und die hohe Liquidität des Autobauers. Die Bewertung sei zu niedrig.

Commerzbank AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Commerzbank von 3,50 auf 2,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Commerzbank müsse ihr Eigenkapital deutlich erhöhen und dafür neue Aktien ausgeben, schrieb Analyst Alexander Hendricks in einer Studie vom Dienstag. Das neue Kursziel sei gleichbedeutend mit dem erforderlichen Mindestausgabepreis von 2,60 Euro je Aktie.

Daimler AG

Frankfurt - Kepler hat die Einstufung für Daimler nach einer Kooperation von Chrysler und Fiat auf "Buy" mit einem Kursziel von 24,00 Euro belassen. Die Zusammenarbeit sei eine gute Nachricht für Daimler, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Dienstag. Die Gefahr einer Insolvenz von Chrysler und damit verbundene Kosten für Daimler werde dadurch gemindert. Auch der Aktienkurs sollte positiv auf die Neuigkeit reagieren.

Deutsche Bank AG

London - Jpmorgan hat die Empfehlung für die Deutsche Bank auf "Underweight" belassen. Analyst Kian Abouhossein rechnet laut einer Branchenstudie vom Dienstag bei Geschäfts- und Investmentbanken mit weiteren Abschreibungen im Verlauf des Jahres. Das höchste Abschreibungsrisiko sieht er bei der Deutschen Bank mit 4,9 Mrd. Dollar. Innerhalb des Sektors bevorzugt er Investmentbanken gegenüber traditionellen Kreditinstituten. Unter den Investmentbanken favorisiert er die US-amerikanischen vor den europäischen Banken.

Deutsche Boerse AG

London - Merrill Lynch hat die Aktie der Deutschen Börse von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 43,00 auf 52,00 Euro angehoben (aktueller Kurs: 43,96 Euro). Analyst Martin Price begründete in einer Studie vom Dienstag die neue Anlageempfehlung mit dem langfristigen Wachstum, dem weltweit erstklassigen Franchise-System insbesondere in Bezug auf die Terminbörse Eurex sowie mit der soliden Bilanz des Börsenbetreibers. Die Handelsvolumina seien ermutigend. Zudem dürften die Bedenken hinsichtlich des Ausblicks nun in der Bewertung eingearbeitet sein.

Elringklinger AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Elringklinger-Aktien nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 6,80 Euro belassen. Die Kürzung der Dividende und der Rückgang der Umsätze deuteten auf einen sehr schwachen Start ins Jahr 2009 hin, schrieb Analyst Gregor Claussen in einer Studie vom Dienstag. Dennoch verfüge Elringklinger im Vergleich mit anderen Automobilzulieferern über ein noch solides Geschäftsmodell mit hohen Margen. Claussen will aber den Bericht über das erste Quartal abwarten, bevor er gegenüber dem Papier eine positivere Haltung einnehme.

Freenet AG

MÜNchen - Unicredit hat das Kursziel für freenet von 12,20 auf 8,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Telekommunikationsunternehmen könne mittelfristig eine attraktive Dividendenrendite von mehr als zehn Prozent erreichen, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie am Dienstag vorgelegten Studie. Die Kursentwicklung dürfte unter anderen von einem erneuten Aufflammen der Diskussion über den Verkauf des DSL-Geschäfts und der Wahrnehmung der hohen Dividendenrendite profitieren.

Goldman Sachs Group

London - Jpmorgan hat die Empfehlung für Goldman Sachs auf "Overweight" belassen. Analyst Kian Abouhossein rechnet laut einer Branchenstudie vom Dienstag bei Geschäfts- und Investmentbanken mit weiteren Abschreibungen im Verlauf des Jahres. Goldman Sachs sei aber aufgrund der starken Kapitalposition sein "Top Pick" unter den Banken. Innerhalb des Sektors bevorzugt Abouhossein Investmentbanken gegenüber traditionellen Kreditinstituten. Unter den Investmentbanken favorisiert er die US-amerikanischen vor den europäischen Banken.

Hypo Real Estate

Frankfurt - Kepler hat die Einstufung für die Hypo Real Estate nach dem deutlichen Kursanstieg im Zuge der staatlichen Beteiligung auf "Reduce" mit einem Kursziel von 1,00 Euro belassen. Analyst Dirk Becker warnte in einer Studie vom Dienstag Anleger davor, auf Grundlage des Preises der vom Staat gezeichneten Kapitalerhöhung von 3,00 Euro zu spekulieren, da eine solche Spekulation nur kurzlebig sei und innerhalb der nächsten zwei Wochen beendet sein könnte. Das Enteignungsgesetz, das am Freitag verabschiedet werden soll, dürfte dazu dienen, dem Bund eine vollständige Übernahme sicher zu stellen. Ein Aufwärtspotenzial bestünde nur, falls es dem Finanzinvestor JC Flowers gelinge, gerichtlich dagegen vorzugehen. Dies könnte aber Jahre dauern, so dass andere attraktive Anlagemöglichkeiten existierten.

Kloeckner & CO SE

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Klöckner & Co nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,60 Euro belassen. Die Aussagen des Stahlhändlers zur Marktentwicklung seien weiterhin gedämpft, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Die Verringerung der Nettoverschuldung im Geschäftsjahr 2008 könne allerdings positiv gewertet werden. Die Sorgen um die Finanzierung des Konzerns dürften sinken.

Leoni AG

Frankfurt - Kepler hat Leoni-Aktien von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 5,80 Euro gekappt. Die Kostenstruktur scheine unflexibler zu sein, als sie ursprünglich ausgesehen habe, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Dienstag. Für 2009 rechnet er mit einem Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit). Zugleich dürfte der Automobilzulieferer sein Ziel eines ausgeglichenen Free Cash Flows verfehlen.

Manz Automation AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie von Manz Automation von "Add" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber bei 33,00 Euro belassen. Die detaillierten Zahlen aus dem Geschäftsbericht hätten enttäuscht, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Dienstag. Insbesondere die Zahlen zum Betriebskapital hätten seine Schätzungen weit verfehlt. Mit Blick auf die Neuaufträge lasse sich die Entwicklung nicht vorhersagen. Der Auftragseingang bleibe niedrig.

Novartis AG

London - Die UBS hat die Einstufung für Novartis nach der US-Zulassung des Krebsmedikaments Afinitor auf "Buy" mit einem Kursziel von 66,00 Schweizer Franken belassen. Damit sei aber nur ein erster Schritt getan, schrieb Analyst Fabian Wenner in einer Studie vom Dienstag. Bei weiteren Krebsindikationen sei eine Zulassung möglich. Zusammen sei der Nettobarwert des Medikaments auf etwa 2,6 Schweizer Franken je Aktie zu schätzen, so der Experte.

Porsche AG

Frankfurt - Die DZ Bank hat Porsche nach einem Bericht zum ersten Geschäftshalbjahr auf "Kaufen" belassen. Die vorgelegten Halbjahreszahlen hätten insbesondere wegen der hohen Gewinne bei Optionen auf Volkswagen (VW) oberhalb der Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie am Dienstag. Porsche habe einen Gewinn aus Optionsgeschäften von 6,8 Mrd. Euro gemeldet, Punzet habe lediglich 3,4 Mrd. erwartet. Den Fairen Wert ließ er bei 117,00 Euro je Vorzugsaktie (aktueller Kurs: 34,99 Euro).

Roche Holdings AG

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Roche Holding auf "Hold" mit einem Kursziel von 155,00 Schweizer Franken belassen. Die Übernahme von Genentech erhöhe das Ergebnis je Aktie (EPS) für die Jahre 2009 bis 2012, schrieb Analyst Mark Dainty in einer Studie vom Dienstag. Allerdings sei er im Hinblick auf die unterstützenden Daten zum Krebs-Medikament Avastin vorsichtig. Zudem werde die Aktie derzeit mit einem Aufschlag gegenüber der Konkurrenz gehandelt.

Volkswagen AG

Frankfurt - Cheuvreux hat Volkswagen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 104,00 Euro belassen. Analyst Alexander Neuberger senkte in einer Studie vom Dienstag seine Gewinnprognosen je Aktie für 2009 und 2010 um 14 respektive vier Prozent. Der Umsatz könnte im ersten Halbjahr 2009 um bis zu 20 Prozent sinken. Der große Lagerbestandsabbau dürfte die Gewinnentwicklung belasten, wirke sich aber positiv auf den Cash Flow aus. Die Bewertung des Titels stehe noch immer in keinem Zusammenhang mit den Fundamentaldaten.

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