Analyse
Dresdner Kleinwort hebt europäische Banken auf „Overweight“

Die Dresdner Kleinwort hat den europäischen Bankensektor auf "Overweight" heraufgestuft.

dpa-afx LONDON. Die Dresdner Kleinwort hat den europäischen Bankensektor auf "Overweight" heraufgestuft. Die Hypothekenmarktkrise in den Vereinigten Staaten habe zwar zu einer starken Korrektur im Sektor geführt, und er halte die Erlöserwartungen des Marktes weiter für zu hoch, schreibt Analyst Arturo De Frias in einer Studie am Dienstag. Daher bewertet er Investment-Banken auch mit "Underweight". Aber einen weiteren Vorfall wie die IKB Deutsche Industriebank werde es vermutlich nicht geben, so der Experte weiter. Zwar müssten wahrscheinlich viele Banken noch "einige Schläge einstecken", aber es handle sich nicht um eine systematische Krise.

Die Situation auf dem US-Hypothekenmarkt könne zwar tiefe Verwicklungen für Investment-Banken mit sich bringen und einige Risiken seien unvorhersehbar, heißt es weiter. Aber der Analyst rät, abzuwarten. Die Investment-Banken hätten in vorangegangenen Phasen turbulenter Märkte ihre Risiken sehr gut begrenzen können, und die anderen Banken seien nur begrenzt im US-Hypothekenmarkt engagiert. So rechnet der Experte mit einem nur sanften Rückgang der Bankenerlöse im kommenden Jahr. Natürlich gebe es die Möglichkeit eines Desasters, aber die Wahrscheinlichkeit sei gering, fügte er hinzu.

Analysierendes Institut Dresdner Kleinwort

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