Analyse
Dresdner Kleinwort senkt europäische Banken auf „Underweight“

Dresdner Kleinwort hat den europäischen Bankensektor von "Neutral" auf "Underweight" herabgestuft. Die aktuelle Bewertung der Finanztitel reflektiere nicht vollständig das derzeitige Abwärtspotenzial der Papiere, schrieb Analyst Philip Isherwood in einer Studie vom Mittwoch.

dpa-afx LONDON. Dresdner Kleinwort hat den europäischen Bankensektor von "Neutral" auf "Underweight" herabgestuft. Die aktuelle Bewertung der Finanztitel reflektiere nicht vollständig das derzeitige Abwärtspotenzial der Papiere, schrieb Analyst Philip Isherwood in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte begründete seine Einschätzung mit den Aussichten auf ein langsameres Wirtschaftswachstum und steigende Zinsen. Bei diesem Szenario müssten die Banken sich verstärkt gegen Kreditausfälle wappnen und mit einem langsameren Kreditwachstum rechnen, hieß es.

Die steigenden Zinsen dürften nach Auffassung des Dresdner Kleinwort-Experten die Ertragskraft der Kreditinstitute schmälern, obwohl die europäischen Banken momentan weniger abhängig von den Zinserträgen seien als früher. Vielmehr hingen dem Analysten zufolge auch die Handels- und Kapitalmarktgewinne sowie die Erträge aus Fusionen und Übernahmen von dem aktuellen Zinszyklus ab und könnten die Verluste aus dem Kreditgeschäft nicht ausgleichen. Schon jetzt weise der Gewinntrend bei den europäischen Banken nach unten.

Analysierendes Institut Dresdner Kleinwort.

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