Analyse
DZ Bank lässt Porsche nach Halbjahresbericht auf „Kaufen“

Die DZ Bank hat Porsche nach einem Bericht zum ersten Geschäftshalbjahr auf "Kaufen" belassen.

dpa-afx FRANKFURT. Die DZ Bank hat Porsche nach einem Bericht zum ersten Geschäftshalbjahr auf "Kaufen" belassen. Die vorgelegten Halbjahreszahlen hätten insbesondere wegen der hohen Gewinne bei Optionen auf Volkswagen (VW) oberhalb der Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie am Dienstag. Porsche habe einen Gewinn aus Optionsgeschäften von 6,8 Mrd. Euro gemeldet, Punzet habe lediglich 3,4 Mrd. erwartet. Den Fairen Wert ließ er bei 117,00 Euro je Vorzugsaktie (aktueller Kurs: 34,99 Euro).

Punzet hob in seiner Studie aber die überraschend hohe Nettoverschuldung des Sportwagenbauers hervor. Diese habe bei neun Mrd. gelegen, während er nur mit 4,7 Mrd. gerechnet habe. Dies könnte aus seiner Sicht zu Spekulationen führen, ob Porsche in der Lage ist, den Anteil an VW entsprechend zu erhöhen, um gegebenenfalls einen Beherrschungsvertrag abzuschließen. Porsche halte sich allerdings alle Optionen offen, den Anteil an VW weiter zu steigern und einen Beherrschungsvertrag abzuschließen.

Gemäß der Einstufung "Kaufen" gehen die Analysten der DZ Bank davon aus, dass die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mehr als fünf Prozent steigen wird.

Analysierendes Institut DZ Bank.

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