Analyse
Ende der US-Zinserhöhungen frühestens im Sommer

Die Commerzbank rechnet nach überraschend guten Produktionsdaten aus den USA frühestens im Sommer mit einem vorläufigen Ende der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank.

dpa-afx FRANKFURT. Die Commerzbank rechnet nach überraschend guten Produktionsdaten aus den USA frühestens im Sommer mit einem vorläufigen Ende der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank. "Angesichts der stetig steigenden Auslastung der US-Wirtschaft wird die Notenbank den Zinserhöhungszyklus wohl frühestens im Sommer beenden", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse. Der unerwartet starke März-Anstieg der Produktion langlebiger Güter zeige eine robuste Entwicklung der Investitionen.

Selbst wenn man die Sonderkonjunktur beim zivilen Flugzeugbau herausrechnet zeige sich eine positive Entwicklung, schreiben die Experten der Commerzbank weiter. "Dies überrascht kaum, denn das Investitionsklima ist weiterhin günstig."

Die jüngsten Konjunkturdaten würden zeigen, dass die Schwäche im Vorquartal nur vorrübergehend war. Die Anlageinvestitionen werden die US-Wirtschaft nach Einschätzung der Commerzbank auch im weiteren Verlauf des Jahres stützen.

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