Analyse
Fed Minutes deuten auf längere Zinspause hin

Das Protokoll der August-Zinssitzung der US-Notenbank deutet nach Einschätzung der Dekabank auf eine längere Zinspause hin.

dpa-afx FRANKFURT. Das Protokoll der August-Zinssitzung der US-Notenbank deutet nach Einschätzung der Dekabank auf eine längere Zinspause hin. Das Protokoll zeige, dass die Währungshüter mit einer größeren Wahrscheinlichkeit von einer nachhaltigen Abschwächung des Wirtschaftswachstums ausgingen, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Bankhauses. Im Zusammenhang mit der Abkühlung am Immobilienmarkt bestünden zudem erhebliche konjunkturelle Risiken. Die US-Notenbank hatten nach 17 Zinserhöhungen in Folge den Leitzins im August erstmals nicht verändert.

Wenig verändert im Vergleich zum Treffen der Währungshüter Ende Juni habe sich demgegenüber die Einschätzung des Inflationsausblicks, schreibt die Dekabank. Die Mehrheit der Fomc-Mitglieder erwarte einen allmählichen Rückgang der Kerninflation in den kommenden Quartalen, sehe jedoch nach wie vor verbleibende Inflationsrisiken.

Die Art der Begründung der Zinspause deute darauf hin, dass die Mehrheit der Fomc-Mitglieder auch auf den kommenden Treffen eher eine abwartende Haltung einnehmen möchte. Dies untermauere die Dekabank-Prognose, dass in diesem Zinszyklus keine weitere Anhebung der Federal Funds Rate folgen wird.

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