Analyse
Goldman Sachs erhöht Gewinnprognosen für BASF

Goldman Sachs hat die Prognose für den Gewinn pro Aktie der BASF AG im laufenden Jahr nach unerwartet guten Quartalszahlen erhöht. Wie aus einer am Montag vorgelegten Studie hervorgeht, rechnen die Aktienexperten nun mit 5,79 Euro. Zuvor hatten sie 5,33 Euro angesetzt.

dpa-afx LONDON. Goldman Sachs hat die Prognose für den Gewinn pro Aktie der BASF AG im laufenden Jahr nach unerwartet guten Quartalszahlen erhöht. Wie aus einer am Montag vorgelegten Studie hervorgeht, rechnen die Aktienexperten nun mit 5,79 Euro. Zuvor hatten sie 5,33 Euro angesetzt. Für 2007 erhöhten sie ihre Prognose von 4,88 auf 5,19 Euro. Die Anlageempehlung "In-Line/Cautious" wurde beibehalten. Den fairen Wert des Chemiewerts sehen die Analysten bei 65 Euro.

Auf Grundlage ihrer Berechnungen wird das Papier im Vergleich zum Branchendurchschnitt mit einem 20-prozentigen Abschlag gehandelt. Für das laufende Jahr belaufe sich das Verhältnis von Unternehmenswert (EV) zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) auf 4,6. Der Branchendurchschnitt liege bei 7,5. Aus Sicht der Experten spiegelt der Abschlag die Konjunkturabhängigkeit des Grundstoffgeschäfts von BASF wider.

Gemäß der Einstufung "In-Line" geht Goldman Sachs davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten ähnlich wie der Durchschnitt der von den Analysten beobachteten Werte entwickeln wird. Der Zusatz "Cautious" weist auf einen ungünstigen Investmentausblick für die Branche in den kommenden zwölf Monaten hin. Dabei beziehen sich die Analysten auf die historischen Fundamentaldaten oder die Bewertung der Branche.

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

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