Analyse
Goldman Sachs nimmt Continental in „Conviction Sell List“ auf

Goldman Sachs hat die Aktien des Automobil-Zulieferers Continental mit einem Kursziel von 63 Euro in ihre "Conviction Sell List" aufgenommen. Im laufenden Jahr müsse weltweit mit stagnierenden Autoabsatzzahlen gerechnet werden, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch.

dpa-afx LONDON. Goldman Sachs hat die Aktien des Automobil-Zulieferers Continental mit einem Kursziel von 63 Euro in ihre "Conviction Sell List" aufgenommen. Im laufenden Jahr müsse weltweit mit stagnierenden Autoabsatzzahlen gerechnet werden, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Auch sei auf globaler Ebene nicht mit einem Produktionszuwachs zu rechnen, hieß es. Vor diesem Hintergrund hätten die Experten ihre Gewinnprognosen für die Auto-Branche im Schnitt um 25 Prozent gesenkt.

Die Papiere des Zulieferers seien zudem relativ teuer bewertet, ergänzten die Goldman Sachs-Experten. Bei einer weiteren Verschlechterung des Konjunkturumfeldes würden Conti-Titel voraussichtlich überdurchschnittlich verlieren. Darüber hinaus ist ihnen zufolge Vorsicht geboten, da der Automobilzulieferer nach der Übernahme von VDO hoch verschuldet sei. Zudem gebe es Integrationsrisiken in Verbindung mit der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheit.

Mit der Einschätzung "Sell" raten die Analysten von Goldman Sachs zum Verkauf der Aktie. Mit dem Zusatz "Conviction Sell List" sehen die Analysten besondere Risiken für die Titel.

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

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