Analyse
Goldman Sachs setzt Deutsche Post auf „Conviction Sell List“

London (dpa-AFX) – Goldman Sachs hat die Aktien der Deutschen Post von "Buy" auf "Sell" gesenkt und die Titel auf ihre "Conviction Sell List" gesetzt.

London (dpa-AFX) – Goldman Sachs hat die Aktien der Deutschen Post von "Buy" auf "Sell" gesenkt und die Titel auf ihre "Conviction Sell List" gesetzt. Die geplante Liberalisierung des deutschen Briefmarktes dürfte sich nicht noch weiter verzögern, schreiben die Analysten in einer Studie am Dienstag. Das Kursziel wurde von 24 auf 18 Euro gesenkt.

Die Liberalisierung dürfte zu Umsatzverlusten und sinkenden Margen bei dem Postdienstleister führen, schreibt Analyst Matthew Lloyd. Auch ein Kostensenkungsprogramm bei der Deutschen Post in Reaktion auf die Schritte könne die Umsatzverluste ihrer Einschätzung nach kaum ausgleichen.

Das Logistikunternehmen werde nach den Plänen der Bundesregierung ihr Monopol für die Beförderung von Briefen bis 50 Gramm im Januar 2008 aufgeben müssen, so die Analysten. Dies bringe den Wert der Aktie unter Druck. Die Goldman Sachs-Experten senkten darum ihre Aussichten für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für das Geschäftsjahr 2008 um 9,5 Prozent und für 2009 um 13,7 Prozent. Die derzeitigen Prognosen werden laut Aussagen der Analysten nach Bekanntgabe eines neuen Preissystem vielleicht erneut überdacht.

Mit der Einschätzung "Sell" raten die Analysten von Goldman Sachs zum Verkauf der Aktie. Mit dem Zusatz "Conviction Sell List" sehen die Analysten besondere Risiken für die Titel./sa

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