Analyse
Goldman Sachs setzt Merck auf „Conviction Buy List“

Goldman Sachs hat die Merck-Aktie nach Wiederaufnahme der Bewertung auf die „Conviction Buy List“ gesetzt. Nach dem Verkauf der Generika-Sparte dürfte das Unternehmen in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum aufweisen, schrieb Analyst John Murphy in einer Studie von Freitag.

dpa-afx LONDON. Goldman Sachs hat die Merck-Aktie nach Wiederaufnahme der Bewertung auf die „Conviction Buy List“ gesetzt. Nach dem Verkauf der Generika-Sparte dürfte das Unternehmen in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum aufweisen, schrieb Analyst John Murphy in einer Studie von Freitag. Das Kursziel liegt bei 112 Euro. Nachdem sich der Kurs der Merck-Aktie in den vergangenen Wochen rund fünf Prozent schlechter als der der Mitwettbewerber entwickelt habe, sei derzeit ein günstiger Zeitpunkt für einen Einstieg.

Bei der Präsentation der Zahlen für das dritte Quartal dürfte etwas deutlicher werden, wie die Pipeline von Merck aussieht. Die Analysten gehen davon aus, dass das Unternehmen bei dem nächsten Quartalsbericht seine Ebit-Prognose von bisher 20 Prozent erhöhen wird. Goldman Sachs rechnet mit einem Ebit-Wachstum von 28 Prozent für 2007. Der Abschluss des Generika-Verkaufs im vierten Quartal dürfte sich ebenfalls positiv auswirken. Es sei sogar möglich, dass eine Sonderdividende ausgezahlt werde.

Als mögliche Risiken nannten die Analysten die Entwicklung der Umsätze des Krebsmittels Erbitux, eine Enttäuschung bei Updates aus der Pipline, neue Konkurrenz für das Multiple-Sklerose-Mittel Rebif und die Nachfrage nach Flüssigkristallen. Auch Gesundheitsreformen und Probleme beim Abschluss des Generika-Verkaufs könnten sich negativ auswirken.

Mit der Einschätzung "Buy" raten die Analysten von Goldman Sachs zum Kauf der Aktie. Mit dem Zusatz "Conviction Buy List" sehen die Analysten besonderes Potenzial für die Titel.

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

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