Analyse
HSBC hebt Postbank von „Neutral“ auf „Overweight“

Die HSBC hat die Titel der Postbank von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber mit 70 Euro bestätigt.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die HSBC hat die Titel der Postbank von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber mit 70 Euro bestätigt. Falls die Deutsche Post in den nächsten Monaten mit dem Verkaufs-Prozess beginne, könnte dies der Auslöser für eine Neubewertung sein, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Donnerstag. Die neue Empfehlung resultiere aus dem möglichen Aufwärtspotenzial von 15 Prozent zum Kursziel.

Nach den jüngsten Kursrückgang preise die Aktie nur noch einen geringen Übernahmeaufschlag ein und basiere auf der fundamentalen Entwicklung des Unternehmens, heißt es weiter. Neue Spekulationen auf einen Verkauf des Institutes könnten das Papier aber erneut nach oben treiben. Zwar habe der neue Post-Chef Frank Appel gesagt, er habe keinen Zeitdruck - dennoch geht Thormann weiter davon aus, dass die Postbank noch im laufenden Jahr verkauft oder mit einer anderen Bank fusioniert werden könnte. Die Konkurrenten Deutsche Bank und Commerzbank dürften - wie in der Presse ausführlich diskutiert - in jedem denkbaren Übernahmeszenario zu den entscheidenden Akteuren gehören.

Entsprechend der Einstufung "Overweight" erwartet HSBC, dass sich der Aktienkurs innerhalb von zwei Jahren überproportional zum Markt entwickeln wird. In einem Portfolio sollte die Aktie daher stärker gewichtet sein als im Markt.

Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.

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