Analyse
Independent Research hebt IBM auf „Kaufen“ nach guten Quartalszahlen

Independent Research hat IBM nach vorläufigen Quartalszahlen von "Akkumulieren" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 125 auf 110 Dollar gesenkt.

dpa-afx FRANKFURT. Independent Research hat IBM nach vorläufigen Quartalszahlen von "Akkumulieren" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 125 auf 110 Dollar gesenkt. Besonders positiv sei die auf 43,3 Prozent gestiegene Bruttomarge sowie die Bestätigung der Prognose für den Gewinn je Aktie 2008, schrieb Analyst Björn Wolber in einer Studie vom Donnerstag. Mit der überraschenden Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal habe der US-Computerkonzern vermutlich auf den zuletzt ungerechtfertigt hohen Kursverlust seiner Aktie reagiert. Die Kurszielsenkung basiere auf einer aktualisierten Branchenbewertung. Die endgültigen Zahlen von IBM werden für den 16. Oktober erwartet.

Zwar sei der Umsatz mit 25,3 Mrd. Dollar hinter den Markterwartungen von 26,5 Mrd. Dollar zurückgeblieben, doch ergebnisseitig habe der Konzern die Erwartungen erfüllt, so Wolber. "Insgesamt ist das Zahlenwerk aus unserer Sicht positiv ausgefallen, da es unseres Erachtens beweist, dass der Konzern von den konjunkturellen Eintrübungen, unter anderem befürchtete Umsatzeinbußen durch den Wegfall einiger größerer Kunden der Finanzindustrie, bisher nicht betroffen ist."

Mit der Einstufung "Kaufen" geht Independent Research davon aus, dass die Aktie auf Sicht von sechs Monaten einen absoluten Gewinn von mindestens 15 Prozent hat.

Analysierendes Institut Independent Research.

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