Analyse
Jpmorgan belässt Deutsche Post auf „Overweight“

Jpmorgan hat die Aktien der Deutschen Post vor einer Aufsichtsratssitzung auf "Overweight" belassen. Auf dieser Sitzung gebe es einige wichtige Punkte zu besprechen, schrieb Analyst Damian Brewer in einer Studie vom Mittwoch. An erster Stelle stehe hierbei die Zukunft der Postbank .

dpa-afx LONDON. Jpmorgan hat die Aktien der Deutschen Post vor einer Aufsichtsratssitzung auf "Overweight" belassen. Auf dieser Sitzung gebe es einige wichtige Punkte zu besprechen, schrieb Analyst Damian Brewer in einer Studie vom Mittwoch. An erster Stelle stehe hierbei die Zukunft der Postbank . Sollte es nicht zu einem Verkauf der Tochter kommen, könnten Anleger darauf spekulieren, dass frisches Kapital benötigt wird. Damit ihr eigener Anteil von aktuell 50 Prozent nicht verwässert werde, müsse die Post bei einer möglichen Kapitalerhöhung der Postbank von jeder Milliarde 500 Mill. Euro mitfinanzieren.

Daher sei eine Entscheidung gegen einen Verkauf negativ zu bewerten, auch wenn dieses Szenario möglicherweise bereits im Kurs der Post berücksichtigt sei. Eine Beteiligung an einer möglichen Kapitalerhöhung der Postbank schränke die Möglichkeiten von Dividendenerhöhungen oder anderen Maßnahmen zur Kapitalausschüttung an die Aktionäre ein. Die Aussage, dass die Postbank nicht zu jedem Preis verkauft werden soll, dürfte ebenfalls Diskussionsbedarf für die anstehende Aufsichtsratssitzung liefern, könne aber auch auf ein späteres Treffen verschoben werden.

Der weiterer wichtiger Punkt der auf der Sitzung zur Sprache kommen dürfte, sei die angekündigte Allianz zwischen DHL Express und United Parcel Service (UPS) . Das angepeilte Datum Ende August sei verstrichen und nun scheine der Prozess in den Wahlkampf der USA verwickelt zu werden. Da der US-Kongress in den kommenden zwei Wochen über die Schließung des Drehkreuzes in Wilmington entscheide, sei ein Ende der Diskussionen zwischen DHL und UPS nicht zu erwarten.

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird.

Analysierendes Institut Jpmorgan.

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