Analyse
Jpmorgan belässt Eon auf „Neutral“

Jpmorgan hat Eon auf "Neutral" belassen. Die deutlich unterdurchschnittliche Kursentwicklung im Versorger-Sektor sei ungerechtfertigt, schrieb Analyst Mislav Matejka in einer Branchenstudie vom Dienstag. Matejka hob die Einstufung für den Sektor von "Underweight" auf "Overweight" an.

dpa-afx LONDON. Jpmorgan hat Eon auf "Neutral" belassen. Die deutlich unterdurchschnittliche Kursentwicklung im Versorger-Sektor sei ungerechtfertigt, schrieb Analyst Mislav Matejka in einer Branchenstudie vom Dienstag. Matejka hob die Einstufung für den Sektor von "Underweight" auf "Overweight" an. Die Strompreise dürften steigen und die Unternehmen von einer gesamtwirtschaftlichen Erholung profitieren. Eon sei ein Kerninvestment für die Zeit nach der Bundestagswahl.

Der europäische Versorgungssektor habe sich in diesem Jahr mit minus 13 Prozent vergleichsweise am schlechtesten entwickelt. Die Experten verwiesen unter anderem auf die Bewertungen der Unternehmen. Diese hätten sich deutlich verbessert. So lieferten die Unternehmen erstmals seit drei Jahren eine relative Dividendenrendite, die höher als der langjährige Durchschnitt sei.

"Zusammengefasst: Versorger dürften von einer potenziellen Wirtschaftserholung profitieren, sollten einer der Nutznießer steigender Rohstoffpreise und eines schwächeren Dollar sein, sind attraktiv bewertet und bieten eine robuste Dividendenrendite", schrieb der Analyst in der Studie.

Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten im Gleichklang mit dem vom Analystenteam beobachteten Sektor entwickeln wird./

Analysierendes Institut Jpmorgan.

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