Analyse
Jpmorgan hebt Salzgitter auf „Overweight“

Jpmorgan hat Salzgitter von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 55,00 auf 86,00 (Kurs: 63,55) Euro angehoben. Es gebe erste Anzeichen für eine Stabilisierung der europäischen Stahlnachfrage, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einer Branchenstudie am Donnerstag.

dpa-afx LONDON. Jpmorgan hat Salzgitter von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 55,00 auf 86,00 (Kurs: 63,55) Euro angehoben. Es gebe erste Anzeichen für eine Stabilisierung der europäischen Stahlnachfrage, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einer Branchenstudie am Donnerstag. Das mittelfristige Risiko von Überkapazitäten bliebe zwar bestehen, dennoch hellten sich die Aussichten für 2010 auf.

Die Stahlpreise in den USA könnten derzeit gehalten werden und die Lagerbestände in den USA und Europa seien nahe ihrem Tief. Zudem stiege die Kapazitätsauslastung in den USA und in einigen europäischen Werken werde angesichts sich langsam füllender Auftragsbücher über höhere Produktionsraten nachgedacht, schrieb der Experte in seiner Studie.

Vor diesem Hintergrund habe er seine Gewinnprognosen für das kommende Jahr angehoben. Speziell für Arcelormittal , Salzgitter und Klöckner & Co (KlöCo) hob der Experte seine Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und den Gewinn je Aktie an. "Diese Unternehmen dürften früher und ausgeprägter von Trends in Richtung Margenstabilisierung profitieren."

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird.

Analysierendes Institut Jpmorgan.

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