Analyse
Kepler Equities sieht Versatel-Wert bei 1,6 Milliarden Euro

Der Börsenkandidat Versatel wird von der unabhängigen Bank Kepler Equities niedriger bewertet als von den Konsortialbanken. Ein Unternehmenswert von 1,6 Mrd. Euro sei eine faire Bewertung für das Telekommunikationsunternehmen, schreibt Analyst Thomas Karlovits in einer Studie von Montag.

dpa-afx FRANKFURT. Der Börsenkandidat Versatel wird von der unabhängigen Bank Kepler Equities niedriger bewertet als von den Konsortialbanken. Ein Unternehmenswert von 1,6 Mrd. Euro sei eine faire Bewertung für das Telekommunikationsunternehmen, schreibt Analyst Thomas Karlovits in einer Studie von Montag. Analysten von einer der im Konsortium vertretenen Häuser nennen dagegen einen Wert von 2,2 Mrd. Euro.

Versatel stehe im Geschäftskundenbereich hinter QSC und bei den Angeboten für Privatkunden hinter den Anbietern United Internet und freenet AG zurück. Zudem sei bisher nicht erwiesen, dass das eigene Netz von Versatel einen besonderen Vorteil bringe. Zudem sei der monatliche Umsatz pro Privatkunde eine sensible Größe, die stark von den Großhandelspreisen der Deutschen Telekom abhänge. Da die Telekom den Druck auf die Wettbewerber erhöhen wolle, werde dies auch Versatel zu spüren bekommen.

Das Telekomunternehmen ist nach Meinung des Analysten am ehesten mit der französischen Neuf Cegetel vergleichbar, wenn auch die unterschiedlichen Heimatmärkte einen grenzüberschreitenden Vergleich erschwerten.

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