Analyse
Konsolidierung an Aktienmärkten hält an - Japan belastet

"Die Phase des Zögerns ist noch nicht beendet" - so lautet das Fazit von Sentix zu den Perspektiven der Aktienmärkte in Europa und den USA.

dpa-afx LIMBURG. "Die Phase des Zögerns ist noch nicht beendet" - so lautet das Fazit von Sentix zu den Perspektiven der Aktienmärkte in Europa und den USA. Die Schwäche des japanischen Aktienmarktes gebe den Investoren dabei kurzfristig einen weiteren Grund zum Abwarten, schreibt Analyst Manfred Hübner in einer aktuellen Studie. "Ein Blick auf die Sentimentdaten verrät, dass der entscheidende Befreiungsschlag, den wir mit neuen Jahreshochs erwarten, aus Sicht der Anleger noch nicht gelungen ist." Letztlich sollte die laufende Konsolidierungsphase aber in ein freundliches Jahresende münden. Aus Sicht der institutionellen Anleger seien daher auch 2010 Aktien gegenüber Anleihen zu favorisieren.

Problemfelder, die im Zusammenhang mit den europäischen Börsen diskutiert, in Japan aber "inzwischen zur Realität geworden sind", seien Inflationsgefahren, konjunkturelle Ungewissheit, ausufernde Staatsverschuldung, politische Unsicherheiten und demografischer Wandel. Der dortige Aktienmarkt entwickle sich zum "globalen Sorgenkind", gibt Hübner zu bedenken. Das Problembewusstsein zu Japan steige und dürfte das weltweite Aktienklima zunehmend beeinträchtigen. Besserung verspricht sich der Experte am ehesten bei einer Kursschwäche des Yen und empfiehlt Anlegern, in Japan nur währungsgesichert zu investieren.

Sentix wertet seit 2001 wöchentlich Umfrageergebnisse zur Markteinschätzung unter privaten und institutionellen Investoren im Internet aus.

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