Analyse
Kreditkrise nach Übernahme Fannie Freddie nicht vorbei

Die Kreditkrise ist nach Einschätzung der Analysten von Cheuvreux auch nach der Übernahme der Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac durch die US-Regierung nicht vorbei.

dpa-afx LONDON. Die Kreditkrise ist nach Einschätzung der Analysten von Cheuvreux auch nach der Übernahme der Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac durch die US-Regierung nicht vorbei. "Mit diesem Schritt hat sich nur nochmals bestätigt, dass die Krise noch weit entfernt von einem Ende ist", so die Experten in einem Kommentar am Montag.

Es sei wahrscheinlich, dass noch weitere US-Banken in die Pleite schlittern werden. Nicht einmal die US-Regierung könne einen weiteren Verfall der Häuserpreise und damit eine Verschärfung der Kreditkrise verhindern, so Cheuvreux. Da beide Hypothekenbanken zusammen allerdings mehr als fünf Billionen Dollar an Krediten verwalten, sollte der Schritt der Regierung vom Markt zunächst begrüßt werden und ihn ein wenig beruhigen. Auch das Vertrauen, dass diese Banken ihre Schulden weiter bedienen können, dürfte ein wenig zurückkommen. Kurzfristig erwarten die Experten daher, dass insbesondere Finanztitel zu einer kräftigen Erholung ansetzen werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%