Analyse
LBB belässt Kraft Foods auf „Kaufen“

Die Landesbank Berlin (LBB) hat Kraft Foods nach Quartalszahlen auf "Kaufen" belassen. Der weltweit zweitgrößte Lebensmittelkonzern habe Stärke in einem herausfordernden Wirtschaftsumfeld bewiesen, schrieb Analyst Emil Heppel in einer Studie vom Mittwoch.

dpa-afx BERLIN. Die Landesbank Berlin (LBB) hat Kraft Foods nach Quartalszahlen auf "Kaufen" belassen. Der weltweit zweitgrößte Lebensmittelkonzern habe Stärke in einem herausfordernden Wirtschaftsumfeld bewiesen, schrieb Analyst Emil Heppel in einer Studie vom Mittwoch. Vor diesem Hintergrund und wegen der disziplinierten Kostenpolitik sowie des stabilen Gewinnverlaufs behielt er sein Anlageurteil bei.

Die Bemühungen der letzten Jahre, durch gezielte Werbekampagnen die Verbraucher auf Preisunterschiede aufmerksam zu machen - zum Beispiel zwischen einer Tiefkühlpizza und einer Pizza im Restaurant -, zahlen sich dem LBB-Experten zufolge inzwischen aus. Gerade in der wirtschaftlich schwieriger gewordenen Zeit, in der die Konsumenten ihre Restaurantbesuche einschränkten, profitiere Kraft von dem zu beobachtenden Trend, häufiger zuhause zu essen. Die durchgesetzten Preiserhöhungen und die behauptete Stellung gegenüber der Discounter-Konkurrenz unterstrichen den Erfolg der Restrukturierungsmaßnahmen.

Mit der Einstufung "Kaufen" bewertet die Landesbank Berlin Aktien, von denen sie erwartet, dass sie ein Kurspotenzial von mehr als zehn Prozent haben. Sie rät daher, Bestände auf aktuellem Kursniveau aufzubauen. Der Empfehlungshorizont bezieht sich auf einen Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten.

Analysierendes Institut Landesbank Berlin. (LBB)

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