Analyse
Lentjes-Verkauf erst auf den zweiten Blick positiv für GEA

Der Verkauf der Lentjes Gruppe für den symbolischen Preis von einem Euro ist nach Einschätzung eines Händlers erst auf den zweiten Blick positiv für die GEA Group . "Zunächst ist der Verkaufspreis schon eine Überraschung", sagte der Börsianer am Mittwochabend.

dpa-afx FRANKFURT. Der Verkauf der Lentjes Gruppe für den symbolischen Preis von einem Euro ist nach Einschätzung eines Händlers erst auf den zweiten Blick positiv für die GEA Group . "Zunächst ist der Verkaufspreis schon eine Überraschung", sagte der Börsianer am Mittwochabend. Die Erwartungen seien nach dem Lurgi-Verkauf zwar bereits nach unten korrigiert worden, dass Lentjes nun aber quasi verschenkt wird, käme dann doch überraschend.

"Zudem sollen die Chancen und Risiken der weitgehend fertig gestellten Projekte beim Verkäufer - also bei GEA - verbleiben. Das ist schwierig zu bewerten", so der Händler weiter. Da GEA aber mitgeteilt habe, dass die Risiken bilanziell abgesichert seien, könne dies nur heißen, dass mit den künftigen Aufträgen nur noch gewonnen werden kann. "Im Endeffekt zählt jetzt, dass Lentjes aus den Büchern raus ist und der Blick in die Zukunft gerichtet werden kann", so das Fazit des Börsianers.

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