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Analyse LRP: Francioni als Deutsche-Börse-Chef wäre Gewinn - 'Underperformer'

Nach Ansicht der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) wäre der derzeitige Chef der Schweizer Börse SWX, Reto Francioni, als neuer Spitzenmann der Deutschen Börse "ein Gewinn".

dpa-afx MAINZ. Nach Ansicht der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) wäre der derzeitige Chef der Schweizer Börse SWX, Reto Francioni, als neuer Spitzenmann der Deutschen Börse "ein Gewinn". Neben seiner Kompetenz würde zusätzliche Fantasie hinsichtlich einer engeren Zusammenarbeit oder Fusion mit der Schweizer Börse entstehen, schrieb Analyst Olaf Kayser in einer Studie am Freitag. Da die Bewertung der Aktie inzwischen aber sehr hoch sei, bestätigte er das Anlageurteil mit "Underperformer" und einem Kursziel von 68,00 Euro.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Francioni künftig die Geschicke der Deutschen Börse lenke wird, hält er "für sehr hoch". Francioni bringe alle Voraussetzungen für diese Aufgabe mit. "Von 1993 bis 1999 war er bereits Vorstandsmitglied bei der Deutschen Börse und Vertreter von Seifert. Folglich ist er nicht nur ein ausgewiesener Experte für das Börsengeschäft, sondern gleichzeitig ein interner Kenner des Unternehmens Deutsche Börse", urteilte Kayser.

Dass Francioni die Spekulationen um seine Person abwiegelt, hält der Experte für "nicht überraschend". Der Personalausschuss des Aufsichtsrats der Deutschen Börse tage erst am Montag und müsse formal noch zustimmen.

Gemäß der Einstufung "Underperformer" geht die LRP davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden Monaten um mindestens zehn Prozentpunkte schlechter entwickeln wird als der Index.

Analysierendes Institut LRP Research - Landesbank Rheinland-Pfalz.

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