Analyse
M.M. Warburg belässt Deutsche Börse auf „Hold“

M.M. Warburg hat die Aktie der Deutschenbörse nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Kurt Viermetz auf "Hold" und einem Kursziel von 84 Euro belassen (aktueller Kurs: 53,31 Euro).

dpa-afx HAMBURG. M.M. Warburg hat die Aktie der Deutschenbörse nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Kurt Viermetz auf "Hold" und einem Kursziel von 84 Euro belassen (aktueller Kurs: 53,31 Euro). Nach Ansicht von Analyst Andreas Pläsier hat der Druck der Großaktionäre TCI und Atticus sowie Viermetz" umstrittene Rolle als Aufsichtsratschef der Hypo Real Estate (HRE) dazu geführt, dass Viermetz nun auch sein Amt im Kontrollgremium der Börse aufgibt, wie der Experte in einer Studie am Montag schrieb.

Derzeit rechnet Pläsier nicht mit strategischen Schritten des Managements, Teile des operativen Geschäfts zu verkaufen, um zusätzliche Sondergewinne und Cash flow zu generieren. "Der diskutierte Verkauf der Tochter Clearstream hätte nur einen kurzfristig positiven Einfluss und würde mittelfristig die Ergebnisstabilität untergraben."

Laut Pläsier könnte die Ergebnisentwicklung der Deutschen Börse zurzeit unter Druck geraten, da die Finanzmarktkrise einen negativen Einfluss auf den Eigenhandel der Banken und die Handelsaktivitäten der Hedgefonds haben könnte.

Mit der Einstufung "Hold" empfiehlt M.M. Warburg, die Aktie in den kommenden zwölf Monaten weder zu verkaufen noch nachzukaufen./

Analysierendes Institut M.M. Warburg.

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