Analyse
Merck Finck bestätigt Postbank mit „Buy“

Merck Finck hat die Postbank-Aktien nach erneuten Fusions-Spekulationen mit "Buy" und einem Kursziel von 70,00 Euro bestätigt.

dpa-afx MÜNCHEN. Merck Finck hat die Postbank-Aktien nach erneuten Fusions-Spekulationen mit "Buy" und einem Kursziel von 70,00 Euro bestätigt. Ein entsprechender Bericht in der "Financial Times Deutschland" bekräftige seine Ansicht, dass die Postbank ein Übernahmekandidat sei, schrieb Analyst Konrad Becker in einer Studie vom Mittwoch.

Sowohl bei einer Verbindung mit der Deutschen Bank als auch mit der Allianz-Tochter Dresdner Bank müsste eine Übernahme der Postbank-Mehrheit einhergehen, so Becker. Ein von der Post wohl angestrebter Zusammenschluss unter Gleichen erscheine unwahrscheinlich. Die Postbank passe nicht in das aktuelle Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, die jedoch ihre Aktivität hier ausbauen könnte. Ähnliches gelte auch für die Dresdner Bank, die laut Becker aber auch die Postbank übernehmen müsste. Das Management könnte daran interessiert sein das Privatkundengeschäft auszubauen, um die Vertriebskapazität zu stärken. Becker sehe keinen Grund für die ING ihre Direktbank ING Diba mit dem Geschäft der Postbank zu vereinigen. Das erfolgreiche ING-Modell müsse nicht aufgegeben werden.

Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet Merck Finck & Co, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten um mindestens zehn Prozent zulegt.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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