Analyse Merck Finck: Euronexts LSE-Angebotdetails lassen Deutsche Börse Chance

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Analyse Merck Finck: Euronexts LSE-Angebotdetails lassen Deutsche Börse Chance

Die nun im Bieterkampf um die London Stock Exchange (LSE) vorgelegten Übernahmedetails der Euronext schmälern aus Sicht von Merck Finck nicht die Chancen der ebenfalls an den Briten interessierten Deutschen Börse .

dpa-afx FRANKFURT. Die nun im Bieterkampf um die London Stock Exchange (LSE) vorgelegten Übernahmedetails der Euronext schmälern aus Sicht von Merck Finck nicht die Chancen der ebenfalls an den Briten interessierten Deutschen Börse . Merck Finck stuft die Aktie der Deutsche Börse AG weiter mit "Hold" ein, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Kurz-Analyse hervorgeht.

"Euronext hat bereits angekündigt, dass sie mehr Synergien aus einer Fusion mit der LSE erzielen könnte als die Deutsche Börse", schrieb Analyst Konrad Becker. "Daher sind wir nicht überrascht, dass Euronext höhere Synergieeffekte - jährlich 203 Mill. Euro gegen 100 Mill. Euro der Deutsche Börse - sowie höhere Umstrukturierungskosten von 184 Mill. Euro (Deutsche Börse: nicht mehr als 100 Mill. Euro) veranschlagt." Euronext habe aber noch nicht gesagt, wie viel sie für jede LSE-Aktie zahlen wolle, betonte Becker. Für Aktionäre sei dies aber die wichtigste Frage. "Daher glauben wir nicht, dass die Euronext-Offerte die Chancen der Deutschen Börse deutlich geschmälert hat, die LSE zu übernehmen."

Mit der Anlage-Empfehlung "Hold" geht Merck Finck davon aus, dass die im Dax notierte Aktie der Deutschen Börse in den kommenden sechs Monaten eine Kursentwicklung von minus fünf bis plus zehn Prozent zeigt.

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