Analyse
Merck Finck senkt MAN nach Scania-Offerte auf 'Hold'

Die Analysten von Merck Finck & Co haben die Einschätzung für MAN nach dem offiziellen Übernahmeangebot für Scania von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Insgesamt halten die Experten die geplante Transaktion für sinnvoll, hieß es in einer Studie vom Montag.

dpa-afx MÜNCHEN. Die Analysten von Merck Finck & Co haben die Einschätzung für MAN nach dem offiziellen Übernahmeangebot für Scania von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Insgesamt halten die Experten die geplante Transaktion für sinnvoll, hieß es in einer Studie vom Montag. Allerdings gebe es durchaus Zweifel, daher nehmen die Experten eine vorsichtigere Haltung gegenüber MAN ein. So befürchten die Experten, dass MAN das Angebot aufstocken muss.

Zudem erfordere die Finanzierung des aktuellen Angebots eine hohe Portion Eigenkapital, hieß es weiter. Insgesamt könnte der Eigenkapitalanteil mit rund vier Mrd. Euro höher ausfallen als von den Analysten und vom Markt erwartet - und das seien schlechte Nachrichten. Dass Scania das Angebot von MAN zurückgewiesen habe, sei unterdessen keine Überraschung. Zugleich hob Experte Robert Heberger hervor, dass auch der zur Wallenberg-Familie gehörende zweitgrößte Anteilseigner Investor AB die Offerte abgelehnt hat.

Gemäß der Einstufung "Hold" erwartet Merck Finck & Co, eine Kursentwicklung von minus fünf bis plus zehn Prozent in den kommenden sechs Monaten.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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