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Analyse Merrill-Fondsmanagerin: Kein Ende des Ölpreisanstieges in Sicht

Trotz des jüngsten Rekordhochs sieht das Fondsmanagement von Merrill Lynch noch kein Ende des Ölpreisanstieges. "Wir sind mit Blick auf die weitere Preisentwicklung bullish eingestellt", sagte Poppy Buxton, Fondsmanagerin des Mliif World Energy Fund, am Dienstag in Frankfurt.

dpa-afx FRANKFURT. Trotz des jüngsten Rekordhochs sieht das Fondsmanagement von Merrill Lynch noch kein Ende des Ölpreisanstieges. "Wir sind mit Blick auf die weitere Preisentwicklung bullish eingestellt", sagte Poppy Buxton, Fondsmanagerin des Mliif World Energy Fund, am Dienstag in Frankfurt. Die Sorge über zu geringe Raffineriekapazitäten hatte den Ölpreis am Montag auf ein neues Rekordhoch steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli war bis auf 59,55 Dollar gestiegen und übertraf damit die erst am Freitag aufgestellte Rekordmarke deutlich.

Ungeachtet größerer Preisschwankungen auf dem Ölmarkt sei davon auszugehen, dass auch im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres Versorgungsengpässe den Ölpreis auf einem historisch hohen Niveau halten werden, prognostiziert die Fondsmanagerin. Die Ölnachfrage steige Jahr für Jahr, während die Ölförderung zunehmend an ihre Grenzen stoße, sagte sie.

"Angesichts der Tatsache, dass die Internationale Energieagentur ihre Bedarfsprognosen in den vergangenen 18 Monaten 14 Mal nach oben revidieren musste und das Bruttosozialprodukt des weltweit zweitgrößten Ölverbrauchers China im ersten Quartal 2005 über den Erwartungen lag, wird deutlich, dass von der Nachfrageseite keine Entwarnung kommen wird", sagte Buxton.

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