Analyse
Merrill Lynch belässt Deutsche Bank auf „Underperform“

Merrill Lynch hat die Einstufung der Deutsche Bank nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn sei wegen höherer Abschreibungen schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stuart Graham in einer Studie vom Donnerstag.

dpa-afx LONDON. Merrill Lynch hat die Einstufung der Deutsche Bank nach Zahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn sei wegen höherer Abschreibungen schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stuart Graham in einer Studie vom Donnerstag. Der Nettogewinn habe seine Schätzungen allerdings mit elf Prozent übertroffen. Die Bank habe zwar Fortschritte bei der Reduzierung der Vermögenswerte gemacht, im Quartalsvergleich seien sie um 14 Prozent gesunken, dennoch bleibe ein hoher Verschuldungsgrad bestehen.

Auch die Eigenkapitalquote sei mit 9,3 Prozent zwar um 0,10 Prozentpunkte höher als im vorherigen Quartal, jedoch könne diese im Falle von weiteren Abschreibungen auf Leveraged Loans (Lbos) und Monolinern auch schnell um 0,42 Prozentpunkte sinken.

Gemäß der Einstufung "Neutral/Low and Medium Volatility Risk" geht Merrill Lynch davon aus, dass die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten einen Gesamtertrag aus Kursgewinn und Dividende von null bis zehn Prozent abwerfen wird. Dies gilt für Werte, die eine niedrige bis mittlere Kursschwankungsbreite aufweisen.

Analysierendes Institut Merrill Lynch & Co..

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