Analyse
Mittelfristige Perspektiven für Aktien bleiben unklar

Die mittelfristigen Erwartungen der Anleger haben sich den Analysten von Sentix zufolge nicht gebessert. Vielmehr würden die Investoren nach wie vor keine rechte Perspektive für die Aktien erkennen, schrieben die Experten in einer aktuellen Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Die mittelfristigen Erwartungen der Anleger haben sich den Analysten von Sentix zufolge nicht gebessert. Vielmehr würden die Investoren nach wie vor keine rechte Perspektive für die Aktien erkennen, schrieben die Experten in einer aktuellen Studie. Erst wenn die derzeitigen Maßnahmen der US-Zentralbank und der Politik als "Lösung" des Problems wahrgenommen würden, wäre ein Sprung in den mittelfristigen Erwartungen nach oben wahrscheinlich.

Die unverändert gedämpfte mittelfristige Stimmung zeigt nach Ansicht der Sentix-Analysten, dass auch die erneute Überraschung im ifo-Index bei den Finanzmarktakteuren kein Umdenken erzeugt habe. Die Zweifel, ob die Trendwende bereits erreicht sei, säßen derzeit tief, hieß es. Einerseits zeichne sich bei Kreditpapieren eine Normalisierung der Schwankungsbreiten ab, andererseits drohe aber die aussichtsreiche Bodenbildung im US-Bankensektor zu scheitern.

Ohne eine nachhaltige Wende in den mittelfristigen Erwartungen sind echte Überzeugungskäufe laut den Sentix-Experten denn auch kaum zu erwarten, und die Zweifel der Anleger blieben bestehen. Aber vielleicht könne ein technisches Kaufsignal wie etwa ein Überschreiten der 3 680-Marke beim Eurostoxx 50 die Anleger noch überzeugen, schlossen die Analysten ihre Überlegungen ab.

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