Analyse
ML ändert „EU Telecoms preferred stock list"

Merrill Lynch (ML) hat die Zusammensetzungs seiner "EU Telecoms most/least preferred stock list" geändert.

dpa-afx LONDON. Merrill Lynch (ML) hat die Zusammensetzungs seiner "EU Telecoms most/least preferred stock list" geändert. Für Carphone Warehouse und Telekom Austria seien France Telecom und Telefonica in die Liste der im europäischen Telekomsektor am empfehlenswertesten Titel aufgenommen worden, hieß es in einer am Donnerstag in London veröffentlichten Analyse.

Die Bewertung von France Telecom sei nach dem Rückzug des Übernahmegebots für Teliasonera sehr attraktiv, schrieb Analyst Jesus Romero. Er begrüßt es, dass der Telekommunikationsanbieter nun wieder seine ursprüngliche Unternehmensstrategie verfolge und sich auf die Übernahme kleiner und mittlerer Konkurrenten in Wachstumsmärkten konzentriere. Die Empfehlung "Buy" und das Kursziel von 24 Euro wurden bestätigt.

BEFÜRchtungen UM Heimatmarkt-SchwÄCHE BEI Telefonica ÜBertrieben

Telefonica ist dem Experten zufolge das am besten diversifizierte der alten Monopolisten im Telekommunikationsmarkt. Aufgrund übertriebener Befürchtungen um eine Schwäche auf dem Heimatmarkt sei die Aktie darüber hinaus sehr günstig bewertet. Die Empfehlung "Buy" und das Kursziel von 24 Euro wurden bestätigt.

Bei den am wenigsten empfehlenswertesten Titeln wurden Deutsche Telekom , France Telecom und Portugal Telecom von der Liste entfernt. Dafür wurden Belgacom , OTE, Elisa und Mobistar aufgenommen. Bei letztgenanntem (weiter "Buy", Ziel 55,00 Euro) führt dem Experten zufolge die Konzentration nur auf den belgischen Markt und das Mobilfunkgeschäft zu einem Bewertungsabschlag. Mangels subventionierter Handy könne es in Belgien zu einem erhöhten Wettbewerb bei den Mobilfunk-Tarifen kommen.

Bei Belgacom ("Underperform") sieht der Experte kurzfristig keinen Grund, warum es in den Titeln zu einer positiven Dynamik kommen sollte. Bei OTE ("Neutral", 17,10 Euro) seien mögliche Impulse für den Aktienkurs nach der Einigung der griechischen Regierung mit der Deutschen Telekom nur noch spärlich gesät. Die Kursentwicklung bei Elisa ("Underperform", 15 Euro) sei zwar seit längerem enttäuschend, mit einer Verbesserung sei aber unmittelbar nicht zu rechnen. Eine positive Überraschung bei den Ergebnissen des zweiten Quartals sei unwahrscheinlich. Zudem gebe es immer noch Risiken für die Prognose zum kommenden Jahr.

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