Analyse
Morgan Stanley hebt CS auf 'Overweight', senkt UBS auf 'Equalweight'

Morgan Stanley hat UBS-Aktien in einer Branchenstudie zu den Aussichten 2007 für die europäischen Banken von "Overweight" auf "Equalweight" abgestuft. Die Papiere der Credit Suisse Group (CS) hoben die Experten am Mittwoch von "Equalweight" auf "Overweight".

dpa-afx/awp LONDON. Morgan Stanley hat UBS-Aktien in einer Branchenstudie zu den Aussichten 2007 für die europäischen Banken von "Overweight" auf "Equalweight" abgestuft. Die Papiere der Credit Suisse Group (CS) hoben die Experten am Mittwoch von "Equalweight" auf "Overweight". Die CS-Aktien gehören dem Top pick-Portfolio an.

Gemäss Morgan Stanley werde der Kreditzyklus mindestens bis 2008 anhalten und die gute Laune werde, gestützt durch die Anstrengungen der Institute zur Kostenkontrolle, trotz abflachender Zinskurve nicht vorzeitig abflauen. Für 2007 prognostizieren die Analysten für Engagements in kerneuropäischen Bankenaktien den Aktionären eine Rendite von 16 Prozent.

Die Rückstufung der UBS erklären die Analysten mit dem enttäuschenden Resultat des Investmentbanking im dritten Quartal. Ihrer Ansicht nach könnte das Unternehmen in Bezug auf "Best in class" Gewinne angesichts der Expansionsstrategie eine Pause einlegen. Angesichts der hohen Bewertung sei die neue Einstufung "Equalweight" daher angemessen. Das Kursziel für das Papier wurde von 86 auf 81 Schweizer Franken gesenkt.

Die Credit Suisse sei dagegen fast eine gegenteilige Geschichte. Die Analysten erwarten von der CS nach den guten Drittquartalszahlen, dass sie in den kommenden sechs Monaten weitere gute Nachrichten liefern dürfte. Deshalb haben sie das Rating und das Kursziel von 86 auf 93 Franken erhöht.

Für Aktien der Julius Bär Holding wurde das Kursziel von 140 auf 153 Franken erhöht. Nach Ansicht der Analysten spiele die Bank die attraktive Karte Wealth Management aus und sollte von einem starken Marktniveau profitieren. Die Empfehlung bleibt "Overweight".

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