Analyse
Morgan Stanley rechnet mit Senkung der Gewinnprognosen für SAP

Die US-Investmentbank Morgan Stanley rechnet nach den SAP-Quartalszahlen mit einer Senkung der Gewinnprognosen für 2007 durch andere Experten.

dpa-afx LONDON. Die US-Investmentbank Morgan Stanley rechnet nach den SAP-Quartalszahlen mit einer Senkung der Gewinnprognosen für 2007 durch andere Experten. "Wir gehen davon aus, dass die Durchschnittsprognose für den Gewinn je Aktie um rund sieben Prozent zurückgehen wird", hieß es in einer am Freitag in London veröffentlichten Studie. Damit würde die durchschnittliche Gewinnerwartung für das kommende Jahr auf das von Morgan Stanley sinken. Die Experten der Bank sahen sich durch die Zahlen in ihren Bedenken zur SAP-Aktie bestätigt. Morgan Stanley stuft das Papier weiter mit "Equal-weight-V" und einem Kursziel von 167 Euro ein.

SAP-Chef Henning Kagerman habe klar gemacht, dass er zugunsten des Wachstums auch das eigentlich für 2007 angepeilte Margenziel von 30 Prozent opfern würde. Doch trotz der hohen Investitionen in das Wachstum und den stark steigenden Kosten werde es für SAP schwer das Wachstumstempo zu halten. Der Druck des wichtigsten Wettbewerbers Oracle werde 2007 weiter zunehmen, schrieb Morgan Stanley-Experte Gary Rollo. Er prognostiziert im kommenden Jahr einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten in Höhe von 6,63 Euro nach 6,11 im laufenden Jahr.

Gemäß der Einstufung "Equal-Weight" erwartet Morgan Stanley einen durchschnittlichen Gesamtertrag der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten.

Analysierendes Institut Morgan Stanley Dean Witter.

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