Analyse
Morgan Stanley senkt Deutsche Bank auf „Underweight“

Morgan Stanley hat die Aktie der Deutschen Bank von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 79 auf 59 Euro gesenkt. Zur Begründung verwies Analyst Huw van Steenis in einer Studie vom Montag auf die erforderlichen Bilanzkorrekturen.

dpa-afx LONDON. Morgan Stanley hat die Aktie der Deutschen Bank von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 79 auf 59 Euro gesenkt. Zur Begründung verwies Analyst Huw van Steenis in einer Studie vom Montag auf die erforderlichen Bilanzkorrekturen. Die Kernkapitalquote des Kreditinstituts dürfte sich - angetrieben vom Markt - mit der Zeit mehr in Richtung zehn Prozent bewegen, was eine Kürzung der Dividende oder erhebliche Verkäufe von Vermögenswerten erforderlich machen könnte.

Das Institut habe sich zwar vergleichbar erfolgreich durch die Marktturbulenzen des vergangenen Jahres navigiert, sei aber nun stärker als seine Schweizerischen, britischen oder französischen Wettbewerber vom Investmentbank-Geschäft abhängig. Sollten weitere Abschreibungen nötig sein oder Verluste anfallen, so könne die Deutsche Bank diese Ausfälle schlechter als seine Wettbewerber kompensieren, schrieb van Steenis.

Gemäß der Einstufung "Underweight" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten schlechter als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird.

Analysierendes Institut Jpmorgan.

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