Analyse
Morgan Stanley senkt Merck auf „Equal-weight“

Morgan Stanley hat das Votum für Merck-Aktien von "Overweight" auf "Equal-weight" gesenkt.

dpa-afx LONDON. Morgan Stanley hat das Votum für Merck-Aktien von "Overweight" auf "Equal-weight" gesenkt. Die auf der Asco-Konferenz anstehenden Erbitux-Daten zur Indikation nicht-kleinzelliger Lungentumore (Nsclc) und kolorektaler Tumore könnten die Markterwartungen enttäuschen, schrieb Analyst Steven Harr in einer am Montag veröffentlichten Studie. Zudem betrug das Kurspotenzial bis zum fairen Wert im Basisszenario von 98 Euro zum Zeitpunkt der Studie lediglich knapp zehn Prozent.

Mit seiner Gewinnschätzung für 2009 liegt Harr vier Prozent unter dem Konsens. Er äußerte drei Bedenken: Das größere Risiko für die Erbitux-Erwartungen im Bereich Lungenkrebs, eine mögliche Rückkehr von Vectibix von Amgen als Wettbewerbsprodukt sowie ein 30-prozentiges Risiko einer Nichtzulassung von Erbitux zur Behandlung kolorektaler Tumore in der EU. Zum kurzfristigen Aufwärtsrisiko könnten nur signifikant bessere Überlebensdaten der Nsclc-Studie werden.

Gemäß der Einstufung "Equal-Weight" erwartet Morgan Stanley einen durchschnittlichen Gesamtertrag der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten.

Analysierendes Institut Morgan Stanley.

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