Analyse
Morgan Stanley senkt Merck auf „Underweight“, Ziel auf 61 Euro

Morgan Stanley hat die Aktie von Merck von "Equal-weight" auf "Underweight" herabgestuft und das Kursziel von 66,00 auf 61,00 (Kurs: 64,87) Euro gesenkt.

dpa-afx LONDON. Morgan Stanley hat die Aktie von Merck von "Equal-weight" auf "Underweight" herabgestuft und das Kursziel von 66,00 auf 61,00 (Kurs: 64,87) Euro gesenkt. Analyst Andrew Baum begründete dies mit den aus seiner Sicht überzogen optimistischen Erwartungen an Erbitux gegen Lungenkrebs und Mylinax gegen Multiple Sklerose (MS). Er sieht weitere Risiken für deutliche Prognosesenkungen am Markt: Immerhin liege seine Gewinnschätzung für 2011 um 14 Prozent unter dem Konsens.

Ab dem dritten Quartal 2010 dürfte die erweiterte Zulassung für das Amgen-Produkt Vectibix, das mit Erbitux konkurriere, Merck zwingen, die Rabatte für sein eigenes Produkt deutlich zu erhöhen, um seinen Marktanteil zu halten. Bei Mylinax rechnet Baum für das zweite Quartal mit der Zulassung in der Europäischen Union (EU), warnt aber vor möglichen "Geburtsfehlern", die die Anwendung des Medikaments eingrenzen könnten. "Zudem könnte Mylinax die Umsätze des MS-Medikaments Rebif kannibalisieren und auch den Gewinn beeinträchtigen."

Gemäß der Einstufung "Underweight" erwartet Morgan Stanley einen unterdurchschnittlichen Gesamtertrag der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten.

Analysierendes Institut Morgan Stanley.

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