Analyse
Ölpreis steigt wegen Temperaturen und Opec weiter an

Der Ölpreis wird nach Einschätzung der HSH Nordbank zunächst weiter ansteigen. Gründe seien die fallenden Temperaturen in den USA und Nordeuropa sowie die Unsicherheit über die nächsten Schritte der Opec, hieß es in einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Analyse.

dpa-afx HAMBURG. Der Ölpreis wird nach Einschätzung der HSH Nordbank zunächst weiter ansteigen. Gründe seien die fallenden Temperaturen in den USA und Nordeuropa sowie die Unsicherheit über die nächsten Schritte der Opec, hieß es in einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Analyse. Die laufende Woche werde neben den Wettervorhersagen und neuen Lagerbestandsdaten von den Zuwortmeldungen der Opec-Offiziellen vor dem Kartell-Treffen am 12. Dezember geprägt sein.

Im Fokus stehen nach Einschätzung der Experten hier vor allem die Diskussionen um eine Förderkürzung angesichts des zurückgekommenen Ölpreises und die Wiedereinführung eines Ziel-Bandes für den sogenannten Korbpreis der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec).

In der abgelaufenen Woche hätten gleich mehrere Faktoren zu einem Anstieg der Ölpreise geführt. Dazu hätten schwächer als erwartet ausgefallene US-Lagerbestandsdaten und die Vorhersage einer ersten Kaltwetterfront im Nordosten der USA gezählt. Außerdem implizierten einige gute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten, dass die Ölnachfrage auch in den kommenden Monaten weiterhin mit soliden Raten ansteigen werde.

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